Hamburg im Rückspiegel – Roadtrip mit dem Wohnmobil

WohnmobilMit dem Wohnmobil auf Tour Foto: Bürster

Ein individueller Urlaub mit viel Eigeninitiative, mit Freunden und Familien auf dem Beifahrersitz und unvergessliche Erinnerungen – das alles erhoffen sich Reisende, die mit einem Wohnmobil unterwegs sind.

Egal aber, ob man sich in Hamburg ein Wohnmobil mietet und auf den Weg macht, um zum Beispiel in Sankt Peter Ording am Strand zu entspannen oder einen Party-Trip Richtung Hauptstadt plant – in allen Fällen gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Am wichtigsten ist dabei eine ausführliche Planung im Vorfeld. Sonst wird aus der Traumreise schnell eine große Enttäuschung.

Das Wichtigste, das es bei einer Reise mit dem Wohnmobil zu beachten gilt, ist neben der Selbstverständlichkeit eines gültigen Führerscheins natürlich das Reiseziel. Am Praktischsten sind Campingplätze, die explizit auf Wohnmobile ausgerichtet sind oder gleich ein Hotel oder Appartement am endgültigen Zielort. Damit wird das Wohnmobil lediglich zur rollenden Unterkunft für alle Zwischenstopps.

Jeder Stopp sollte Erholung bedeuten

Wildes Campen an Straßen oder in Ortschaften und Städten ist in Deutschland – wie in fast allen Ländern Europas – verboten. Deshalb sollten bei längeren Fahrten Zwischenstopps an regulären Stand- und Campingplätze eingeplant und gebucht werden. Besonders Familien werden während Fahrten in den Süden den Luxus von Spielplätzen sowie eine komfortable Versorgung mit Strom und Wasser vor der Wohnmobil-Tür zu schätzen wissen.

Ein Navi-Ziel eingeben

Im Corado ein neues Navi-Ziel eingegeben Foto: Corado

Von den Erfahrungen anderer profitieren

In beliebten Feriengegenden an der Nord- oder Ostsee hat man die Qual der Wahl, sollte aber trotzdem nicht spontan planen. Denn natürlich sind die besten Campingplätze auch die beliebtesten und eine frühzeitige Buchung des Stellplatzes sorgt dafür, dass vor Ort alles so ist, wie man es sich wünscht. Dazu zählen unter anderem die Qualität der Sanitäranlagen, die Nähe zu denselben sowie die Lage des Platzes allgemein.

Hilfreich sind Bewertungsportale, denn dort erfahren Wohnmobile-Reisende, welche Erfahrungen man sich besser ersparen sollte. So sind zum Beispiel Supermärkte auf den Campingplätzen oft teurer als üblich.

Für diese Recherche sollte man sich etwa Zeit nehmen. Denn im beliebtesten Reiseziel der Hamburger, Schleswig-Holstein, sind über 200 Stellplätze für Wohnmobile im Angebot, weil sich hier abwechslungsreiche Routen mit schönen Städten wie Friedrichstadt oder Lübeck anbieten – im Wechsel mit Aufenthalten an idyllischen Seen und in Naturschutzgebieten.

Technische Details beachten

Die Reiseroute sollte neben einer schönen Landschaft und guten Straßenverhältnissen auch genug Tankstellen bereithalten. Einige Wohnmobile werden mit Gas betankt. Entsprechende Straßenkarten mit eingezeichneten Tankstellen bieten Sicherheit, wenn das Navigationsgerät ausfällt. Bisweilen benötigen die Tankstutzen Adapter, die kostengünstig im Internet zu kriegen sind. Und wer mit seinem Wohnmobil auf einer Fähre übersetzen will, sollte natürlich auch die Maße des Wohnmobils im Auge behalten.

Gerade bei längeren Fahrten und im Hochsommer sollte man auf etwas mehr Luxus im Wohnmobil setzen: Eine Klimaanlage und Schiebedächer, um die warme Luft aus dem mobilen Zuhause zu lassen, sind fast ein Muss. Genauso sieht es mit einer guten Heizung und ordentlichen Isolierungen bei Fahrten zur kälteren Jahreszeit aus – hier gilt es, wieder den Bedarf an Gas für die Heizung im Auge zu behalten. Dass sommers wie winters immer genug Wasser an Bord sein sollte, versteht sich von selbst.

Das ideale Wohnmobil finden

In den meisten Fällen empfiehlt es sich, ein Wohnmobil zu mieten anstatt ein altes Modell zu erwerben oder bei Freunden und Bekannten zu leihen und ein Versicherungsrisiko einzugehen. So kann man auch ein Fahrzeug genau nach den Bedürfnissen des speziellen Urlaubs auswählen. Die Fahrzeuge, die man heutzutage direkt vor Ort in Hamburg mieten kann, sind vergleichsweise günstig und dafür vollkaskoversichert sowie gut gewartet. Und es gibt sie mit fast allen Details, die das Camper-Herz begehrt, wie zum Beispiel einer Küchenausstattung, Campingstühlen und -tisch. Das erleichtert und verkürzt das Packen ungemein. Zur Sicherheit sollten Reisende auf jeden Fall darüber informiert sein, wo sich der Notfallkoffer und der Feuerlöscher befinden. Die Unterlagen für eine Krankenversicherung vor Ort oder den Rücktransport sollten im Handschuhfach bereitliegen.

Wenn dann das Wohnmobil auch vor der Rückfahrt noch einmal ordentlich auf Verkehrssicherheit gecheckt wird (Reifendruck!), dann schwelgen Camper noch auf der Heimreise nach Hamburg in Urlaubsgefühlen.

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