Die CeBIT 2014

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Etwa 160 Kilometer vor Hamburgs Toren findet wieder einmal die weltweit größte Messe für Informationstechnik statt. Sie gewährt uns einen Ausblick auf die technisierte Zukunft. Was die Besucher auf der CeBIT 2014 erwartet und welche Schlüsse man aus der letztjährigen Messe gezogen hat, verraten wir hier.

Was die CeBIT ihren Besuchern bietet

Für die Fahrt nach Hannover werden in Hamburg traditionell Shuttlebusse und Sonderzüge abgestellt. Das Interesse an technischen Neuerungen scheint ungebrochen. Wir vernetzen uns heutzutage im Beruf genau wie daheim mit immer mehr Geräten und Cloud Computing spielt dabei eine immense Rolle. Der automatisierte Informationsaustausch zwischen Endgeräten, zum Beispiel durch M2M (Machine to Machine), sorgt für kürzere Arbeitswege und damit einhergehende Produktivitätssteigerungen. Auf der CeBIT geht es jedoch nicht allein um Lösungen für den professionellen Bereich. Seit einigen Jahren besinnt man sich verstärkt auf die privaten Anwender. Unterhaltungselektronik nimmt daher einen großen Platz auf der CeBIT ein. Dreidimensionales, interaktives Fernsehen, die nächste Generation der mobilen Endgeräte, Datenbrillen und Gaming – das alles kann auf der CeBIT bewundert werden. Eröffnet wird die Messe traditionell von der Bundeskanzlerin und einem Ehrengast. Seit etwas mehr als einem halben Jahrzehnt fällt es der CeBIT jedoch schwer, ihren Status als Leitmesse für den gesamten digitalen Sektor aufrecht zu erhalten. So gingen im vergangenen Jahr die Besucherzahlen weiter zurück. Woran liegt das?

Was kann die CeBIT besser machen?

Einst war die CeBIT das Tor in unsere Zukunft. Fortschrittliche Kameras, neue Mobilfunkgeräte und Computer ließen die Besucher staunen. Neuheiten und nie dagewesene Technologien zu präsentieren, ist in Zeiten des allgegenwärtigen Internets allerdings gar nicht so einfach. 2009 suchten die Besucher vergeblich in den Hallen des Hannoverschen Messegeländes nach diesen Innovationen. Die CeBIT hatte sich schleichend zu einer Fachmesse für Unternehmen gewandelt, die sich über neue Serversysteme und Businesslösungen informieren konnten. Dann lenkte man ein und verstärkte den Fokus wieder auf den Privatanwender. Was die Varianz der Messestände und Aussteller angeht, müsste die CeBIT in diesem Jahr aber eine Schippe nachlegen.

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