Mit dem Wäschetrockner auf Du

WäscheleineAuslaufmodell wenn Mann einen Wäschetrockner hat Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Das Thema Wäschetrockner ist nicht unbedingt eines mit dem man es häufig zu tun hat – und das männliche Geschöpf fühlt sich dazu eh nicht übermäßig hingezogen. Andere elektrische oder elektronische Gerate sind aus Sicht es Mannes schon wesentlich interessanter und reizvoller. Dennoch lohnt sich eine weitere Auseinandersetzung damit, und sei es, dass man eine ungewollte Schrumpfung seiner Kleidungsstücke vermeiden will. Das kann nämlich durchaus passieren, wenn man die falsche Einstellung seines Trockners gewählt hat oder generell das Gerät an sich nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist.

Wenn man dann nicht schnell eine Alternative parat hat, kann es um die Hosenbeine herum ganz schön zugig werden – aber wenigstens würde man mit solchen Hochwasserhosen für einige Unterhaltung in seiner Umgebung sorgen. Abgesehen von diesem eher unbeabsichtigten Amüsement sind geschrumpfte Kleidungsstücke eher etwas Lästiges. Diese haben nämlich nicht die Angewohnheit, dass sie nach einiger Zeit wieder die gewohnte Größe erreichen, sondern bleiben ärgerlicherweise in diesem gedownsizeden Format.

Hat man es also mal eilig und braucht einen anständigen Fummel zum Ausgehen am Abend und will schnell mal was trocknen lohnt sich die Anschaffung eines vernünftigen Wäschetrockners. Ein gutes Gerät zeichnet sich beispielsweise durch eine kurze Programmdauer aus. Eines mit Wärmepumpe kann durchaus etwas länger brauchen, dafür sind teilweise moderate Stromverbrauchswerte auf der Habenseite zu verbuchen. Zwar schickt bekanntlich die Sonne keine Rechung, aber umso gesalzener sind der Kilowattpreise der Stromanbieter.

Bis zu maximal acht Kilogramm Wäsche kann man mit einem einzigen Gang mit einem Wäschetrockner trocknen, für pflegeleichte Kleidung ist es rund die Hälfte. Hinsichtlich der Installation muss man sich selbst als Nicht-Handwerker mit normalem technischem Verständnis nicht fürchten, bei den meisten Geräten ist dies ruckzuck erledigt. Auch die Entleerung des Kondensatbehälters ist eine unkomplizierte Angelegenheit.

Wer die Wahl hat, hat auf jeden Fall eine große, fast unübersehbare Auswahl an Wäschetrocknern. Da empfiehlt es sich, sich vor dem Wäschetrocknerkauf zu informieren. Danach wird es eher unkompliziert. Die Installation gestaltet sich in den meisten Fällen weitgehend ohne Schwierigkeiten und auch die Bedienung verursacht im Normalfall keine Probleme. Schranktrocken soll die Wäsche rauskommen und das tut sie auch. Zusatzprogramme, wie zum Beispiel Bügeltrocken, Extratrocken und verlängerter Knitterschutz erweitern das Spektrum, ebenso die Möglichkeit einer Zeitvorwahl (bis zu 20 Stunden möglich). Etwa drei Stunden muss man auf seine trockene Kleidung warten, ehe man sie aus dem Wäschetrockner herausholen kann. Aber dann kann der Abend/Tag beginnen, mit frischen trockenen Sachen.

Apropos trocken

Moderne Wäschetrockner führen nicht zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit im Raum, auch das ist eine Sache der Vergangenheit. Insgesamt spricht vieles für einen Wäschetrockner, denn wer hat schon Zeit, dass die Klamotten 48 Stunden lang luftgetrocknet werden. In der modernen Welt braucht man die Sachen mehr oder weniger sofort. Gutes Beispiel: Besuch der Freundin, wilde Party gefeiert, diverse Getränke auf die Hose geschüttet –aber nur eine dabei. Am nächsten Tag soll es mit der gleichen Hose – aber in sauberem Zustand – wieder ab nach Hause gehen, wer kann und will da noch ewig warten. Hinsichtlich Geräuschpegel muss man die neuesten Wäschetrockner ebenfalls loben, nicht mehr als ein laufender Backofen ist von ihnen zu hören. Also, selbst wenn es sich nur um eine 1-Zimmer-Bude handelt, in der sich der Wäschetrockner befindet, kann man noch konzentriert seine Arbeit am Computer erledigen, gamen oder etwas lesen ohne von einem Riesenkrach abgelenkt zu werden.

Bei Wäschetrocknern minderer Qualität merkte man früher aufgrund der äußeren Form der Wäsche irgendwie an, dass sie in einer Maschine getrocknet wurde. Moderne Wäschetrockner haben das Problem ad acta gelegt. Keine künstliche Steifigkeit, kein feucht-klammes Gefühl beim Anziehen beeinträchtigen noch das Material der Kleidung. In einigen Fällen kann sogar auf das Bügeln verzichtet werden, wenn es supereilig sein muss. So richtig ungebügelt sieht kein Kleidungsstück nach einem Programm im Wäschetrockner aus. Genau das Richtige für Bügelmuffel, die möglicherweise sowieso durch ihr Bügeln mehr Falten rein- als rausmachen. Alles in allem eine coole Sache so ein Wäschetrockner. Ideal für den Großstadtmenschen von heute – aber nicht nur für den, sondern für alle, die nicht gerade Unmengen von Zeit zu verschenken haben.

Bitte folgen und liken Sie ganz-hamburg.de
Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial