So schenken Hamburger – unsere Redaktion hat sich umgehört

Geschenkidee Werner BierGeschenkidee Werner Bier mehr was für Männer © ganz-hamburg.de

Schenken bringt Freude, doch das Aussuchen von Geschenken kann durchaus Stress bereiten. Das muss nicht sein

Oh je Schenken, mit schöner Regelmäßigkeit wird man vor dieses Problem gestellt. Dabei teilt sich die Menschheit schnell in zwei Hauptkategorien auf. Es gibt die Geschenk-Profis, die haben immer eine Idee, investieren viel Zeit in die Suche und finden regelmäßig etwas, was den Beschenkten erfreut. Für die andere Kategorie ist das Schenken fast jedes Mal eine kleinere oder größere Herausforderung, och es fällt Ihnen einfach nichts ein. Dann kaufen Sie die üblichen, aber leider langweiligen Douglas-, Media Markt- oder Amazone-Gutscheine. Dabei gibt es auch andere Möglichkeiten. 

Schenken in Hamburg

So Ann-Britt* aus Hamburg Ottensen, die beruflich stark eingespannte Dipl. Kauffrau arbeitet im Controlling einer internationalen Handelsgruppe. „Ich bin viel auf Reisen in unseren einzelnen Tochterfirmen. Wenn dann Freundinnen von mir Geburtstag haben, dann habe ich häufig nicht die Zeit nach einem Geschenk zu suchen. Vieles was es so im Internet gibt, ist nicht besonders originell, leider. Dann muss ich am Samstag durch Hamburger Geschäfte hetzen und bin manchmal schon leicht angenervt. Ich suche jetzt viel im Web, z.B. auf der Seite geschenkidee-sofort.de

Martin* aus Rissen, ein 28-jähriger Systemadministrator in einer großen Spedition, ist ein bekennender Geschenkmuffel. „Ganz ehrlich, beim Schenken habe ich keinen Plan. Na ja bei einem Freunden und Kumpels ist es einfach. Wir schenken uns meist was zum Trinken. Da fahre meist zur ich zur Weinquelle Lühmann, die haben Hamburgs beste Spirituosenauswahl oder zum Craft Beer Store in der Ratsherrn Brauerei in der Lagerstraße. Okay, bei Mädels ist das schwieriger. Ich habe mal den Valentinstag bei meiner Freundin vergessen. Da hatte ich richtig Beziehungsstress.“

Marlis* aus Poppenbüttel hat das Schenken stark eingeschränkt. „Wir schenken uns nur noch zum Geburtstag und an Weihnachten ein kleineres Geschenk. Mein Freund und ich sparen das Geld und buchen dafür einmal im Jahr ein Wochenende in einem schönen Spa-Hotel. In der Firma legen wir bei Geburtstagen immer zusammen. Die Beschaffung geht Reih um. Da ist das Web oft eine gute Inspirationsquelle und man kann bequem bestellen.“

Schenken – wohl so alt wie die Menschheit

Dabei, eigentlich fast jeder Mensch erhält gern Geschenke und hat auch Freude daran andere zu beschenken und ihnen etwas Gutes zu  tun. Der Brauch des Schenkens ist uralt und jede Gesellschaft hat ihren ganz eigene Schenkkultur entwickelt. Aus der römischen Antike ist überliefert, dass zum Fest der Saturnalien, zu Ehren des Gottes Saturn, sich Römer gegenseitig beschenkten. Interessant ist der Termin anfangs lag der Festtag zwischen dem 17. und 23. Dezember, später verlängerte sich der Zeitraum auf den 17. bis zum 30. Dezember. Weihnachtsgeschenke lassen da grüßen.

Schenken macht glücklich

Das Schöne am Schenken ist, sowohl der Beschenkte als auch der Schenkende haben Freude am Schenken, wenn es keinen Zwang gibt. Die Gründe sind, Schenken verstärkt soziale Bindungen. Geschenke sind nie einseitig, denn auf ein Geschenk erfolgt in der Regel eine Gegengabe. Durch Geben und Nehmen vertiefen wir die Beziehungen zu anderen Menschen. 

Doch die Gabe und Gegengabe birgt auch psychologischen Konfliktstoff. Der Schenkende gibt sich große Mühe, entwickelt viel Fantasie und Einfühlungsvermögen, aber erhält nur ein liebloses 08/15 Standardgeschenk zurück oder der Beschenke reagiert kam emotional positiv aufs Geschenk. Wenn es keine Balance gibt, dann sind Konflikte häufig die Folge. 

Beim Akt des Schenkens werden zwei Grunderfahrungen, die wir Menschen schon im Mutterleib gemacht haben, aktiviert. Es sind Erfahrungen des Wachsen und die, der Verbundenheit. Die Stillung von Bedürfnissen ist quasi fest im Menschen programmiert. Wenn wir schenken, dann befriedigen wir dieses Bedürfnis und im werden Dopamine und Endorphine, Hormone die uns glücklich machen, im Gehirn belohnt. 

*Name von der Redaktion geändert

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