Umzugsfreude, Stress, Halteverbotszone und andere Nettigkeiten

Transporter als Mietwagen Foto: EuropcarEin Transporter als Mietwagen hilft Geld beim Umzug zu sparen Foto: Europcar

Umzüge in Hamburg und andere Kleinigkeiten, Bert Olsen klärt auf!

von Bert Olsen
Ich muss beim Genlotto, als als das Gen „Du bist ein Umzugshelfer“ ausgelost wurde, mindestens Fünf Richtige mit Zusatzzahl gezogen haben. Will sagen, wenn in meinem Bekannten-, Freundes-, Kollegenkreis oder in der Familie ein Umzug ansteht, dann bin ich meistens als Helfer dabei. Wunderbarer Weise habe ich dann auch nie Urlaub oder bin auf Geschäftsreise. Ich habe den Eindruck ganz viele Menschen in meinem Lebenskreis ziehen am liebsten in Eigenregie, was ja auch viel Geld spart, um.

Als „Umzugsspezialist“ werde ich gern angesprochen, denn ich kenne mich aus, wenn um das Packen von Umzugskartons geht, weiß um die Füllhöhe bei Bücherkartons und kenne die Kniffe, wie ein großes Möbelstück durch ein enges Treppenhaus passt.

Eines ist ganz wichtig, die Transportergröße wird leider gern unterschätzt. Das bedeutet dann mehr Touren und viel mehr Zeit. Also, im Zweifel ein größeres Fahrzeug mieten. Wer am Wochenende umziehen will, sollte möglichst frühzeitig ein Fahrzeug reservieren. Sparfüchse bevorzugen die Wochentage von Montag – Donnerstag.

Clevere Umzugsplaner wissen, eine Umzugscheckliste erleichtert die Planung und Abwicklung des Umzuges außerordentlich. Sehr hilfreich ist ein Raumplan und eine deutliche Angabe des Kartoninhalts auf dem Karton.

Reservierte Parkplätze – Umzugsretter oder Killer

Der Umzugsfeind Nummer Eins lauert vor der Haustür. Denn egal wo man wohnt, ob in den City-Stadtteilen oder etwas weiter draussen. Eines ist fast immer Mangelware: Ein freier Parkplatz für das Umzugsfahrzeug vor der Haustür. Wer stressfrei umziehen möchte, der sollte tunlichst eine Halteverbotszone in Hamburg für Umzug einrichten. Mein Tipp, schon lange reicht es nicht mehr aus mit ein paar Stühlen oder Kartons den Parkraum zu reservieren. Es ist ein netter Versuch, mehr nicht. Auch selbstgemalte Schilder oder Plakate sind bei dem Parkraummangel ein gut gemeinstes Placebo. Egal wie gut ein Umzug vorbereitet und geplant ist, wie viele Helfer es gibt, wenn nicht Parkraum gesorgt ist wird es eng, nervig und kraftaufwendig.

Der Tipp wenn es um Halteverbotszonen geht: keine ultra cleveren Do it Yourself-Lösungen

Die Do it Yourself Lösung, man stellt bei der zuständigen Behörde einen Antrag, füllt ein Behördenformular aus, zahlt eine Verwaltungsgebühr und dann muss man sich die notwendigen Straßenschilder besorgen. Kein Problem, Schilder bekommt man natürlich an jeder Straßenecke, bzw. man hat Freunde, bei denen stehen die zuhauf im Keller rum. Wenn die Schilder aufgestellte sind, dann muss man nach dem Umzug dafür sorgen, dass sie wieder abgebaut werden.  Mit anderen Worten, sehr viel Aufwand, Laufereien und Zeitverlust. 

Oder Sie beauftragen einen Service für Halteverbotszonen. Dann kümmert sich das Unternehmen um alles Notwendige. Das hätte ein Bekannter von mir auch lieber machen sollen. Er war ganz „schlau“, lieh sich bei einem befreundeten Tiefbauunternehmen ein paar Halteverbotsschilder aus und richtete damit eine „wilde Halteverbotszone“ ein. Dumm gelaufen, ein freundlicher Polizist fragte nach der Genehmigung…, dass war nicht ganz billig.

Stressfaktor volle Dachböden, Keller und Kleiderschränke

Nach meiner Erfahrung wird gern vergessen vorher einmal kritisch zu entrümpeln. Ob Dachboden oder Keller, bei vielen hat sich ziemlich viel Zeugs, das man eigentlich nicht mehr braucht, verschenken, spenden oder bei Ebay verkaufen kann, angesammelt.

Voller Kleiderschrank
Ein voller Kleiderschrank Photo by Adrienne Leonard on Unsplash

Bei meinen weiblichen Bekannten waren es stets die Kleiderschränke, die waren nicht nur voll, die quollen meist über. Da wäre ein Kleiderschrank Detox keine schlechte Idee gewesen. Mit Vorliebe sollten dann die Klamotten auch noch in Plastiktüten transportiert werden. Also, ran an den Keller und die Kleiderschränke!

Stressfaktor Nettigkeiten

Ganz besonders nett sind Umzüge ohne Kaffee, alkoholfreie Getränke, kaltes Bier und Snacks. Ja, das macht richtig Spaß Kartons und Möbel schleppen, Schränke montieren und nichts zu Trinken oder zu Essen. Motto: Können wir doch bei der Tanke besorgen. Ein No-Go, aber leider häufiger als man denkt.

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