Tiefgreifend und notwendig: Der Corona Lockdown in Hamburg

Darstellung des CoronavirusBild von Pete Linforth auf Pixabay

Mit dem Corona Lockdown will Hamburg den Covid-19 Virus eindämmen und die Hamburger schützen.

Der Corana Virus (Covid 19) und der Corona Lockdown in Hamburg stellt unser bisheriges Leben auf den Kopf. Der beste Schutz vor Ansteckung ist der Corona Lockdown, die Einschränkung der sozialen Kontakte im öffentlichen und auch privaten Leben.

Die Corona-Epidemie ist keine „harmlose Erkrankung“ . Der Coronavirus SARS-CoV-2 ist hochinfektiös und kann nur durch konsequente Disziplin. präventive Maßnahmen und persönliche Hygiene verhindert werde.

Hamburg hat den größten Teil dieser Regelungen schon mit den Anordnungen des Senats vom 13. und 15. März 2020 umgesetzt. Diese Maßnahmen sind bereits in Kraft. Darüber hinaus hat

Der Hamburg Senat am Montag, 16. März 2020 folgende weitere Anordnungen im Rahmen des Lockdown getroffen: 

Corona Lockdown: Der Einzelhandel wird geschlossen

Allgemein wird der Einzelhandel geschlossen. Die Ausnahmen sind:

  • Apotheken, Drogerien und Sanitätshäuser,
  • Lebensmittel, Wochenmärkte und Getränkemärkte
  • Abhol- und Lieferdienste,
  • Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel
  • In Shopping Passagen und Centern sind nur diese Geschäfte geöffnet. Beachten Sie die Abstandsregelung (1,5m), bezahlen Sie möglichst bargeldlos, nutzen Sie die Handdesinfektionsspender.

Ab jetzt ist das Sonntagsverkaufsverbot aufgehoben

In den oben genannten Branchen können am Sonntag bis auf weiteres die Geschäfte zur Versorgung der Bevölkerung geöffnet werden.  

Die Vorschriften für Handwerker, Dienstleisungen, Gastronomie und Hotel

  • Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.
  • Gaststätten und Restaurants und Gaststätten dürfen nur zwischen 06.00 – 18:00 Uhr öffnen. Nach 18:00 Uhr ist nur noch der Abverkauf zum Mitnehmen gestattet.
    Achtung:
    Die Mensen und Cafés des Studierendenwerks Hamburg sowie die Mensen an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Hochschule für Bildende Künste Hamburg sind geschlossen!
  • Die 1,5-Meter-Abstandsregel gilt unverändert!
  • Nur für notwendige, nicht touristische Zwecke dürfen Übernachtungsangebote genutzt werden.

Das ist untersagt

  • Glaubensgemeinschaften sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen untersagt.
  • Die Nutzung von Kinderspielplätzen, Angebote der offenen Kinder und Jugendarbeit, Seniorentreffpunkte
  • Theater (einschließlich Musiktheater), Kino, Konzerthäuser und -veranstaltungsorte, Museen, Ausstellungshäuser
  • Angebote in Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäusern, öffentliche Bibliotheken, Angebote von Volkshochschulen, Planetarien, Literaturhäusern, zoologische Ausstellungen in geschlossenen Räume
  • Angebote von Sprach- und Integrationskursen der Integrationskursträger, privater Bildungseinrichtungen sowie Musikschulen 
  • Schwimmbäder, einschließlich der Spaßbäder, Fitness- und Sportstudios, Saunas und Dampfbäder
  • Auch Reisen mit Omnibussen (Reisebusreisen) sind untersagt. Der Öffentliche Personennahverkehr ist ausgenommen.
  • In den Bussen des HVV ist der vordere Eingang gesperrt.
  • Das Betreten der Insel Neuwerk ist verboten. Es gibt eine definierte Ausnahmeregelung.

„Auf Grundlage der aktuellen Empfehlungen der Gesundheitsexperten haben Bund und Länder heute weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland beschlossen. Wir haben den Großteil dieser Maßnahmen in Hamburg bereits umgesetzt und werden weiterhin konsequent alle Maßnahmen ergreifen, die zu einer Verringerung des Ansteckungsrisikos mit Coronaviren führen. Es bleibt unser Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus so zu begrenzen und die Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens so zu stärken, dass alle ernsten Erkrankungen gut behandelt werden können. Gerade weil die nächsten Wochen und Monate unsere Stadt vor besondere Herausforderungen stellen, bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, die Anordnungen der Behörden ernst zu nehmen und sich verantwortungsvoll zu verhalten.“

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher

Die Stunde der Trolle

Denken Sie immer daran, der Coronavirus und die Maßnahmen zum Corona Lockdown sind leider eine Steilvorlage für Trolle und Fake News Erfinder, die sich besonders gern in den sozialen Netzwerken tummeln.

Deshalb, nutzen Sie nur seriöse Medien. Vor allem, glauben Sie nicht alles was von selbsternannten dubiosen Experten geschrieben und behauptet wird. Ihr Ziel ist die gezielte Desinformation, Geschäftemacherei und Panikmache.

Historische Erfahrungen mit Pandemien haben gezeigt, zu allen Zeiten gab es üble Gerüchtemacher. Dagegen hilft nur eine gesunde Skepsis. Oder das Motto Englands im zweiten Weltkrieg: „Keep Calm and Carry On(bleib ruhig und mach weiter).

Quelle: Allgemeinverfügung des Hamburger Senats vom 16.03.2020

Alle Angaben ohne Gewähr.

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