Sehr traditionsreich – der Börsenplatz Hamburg

Börse Hamburg-HannoverBörse Hamburg-Hannover Foto: Börse

Wer in Deutschland mit Wertpapieren und Aktien handeln und Geld anlegen und investieren möchte, der kann dies auch an einer der Regionalbörsen wie beispielsweise in Hamburg oder Berlin tun. Allerdings können Privatpersonen nicht direkt an der Börse handeln, sondern sie brauchen einen Broker, der Zugang zu allen Börsen hat. Bei Investitionen in Wertpapiere wie Aktien, sollte generell gut überlegt werden, wo es an welcher Börse den günstigsten Kurs zu finden gibt. Außerdem sollte man sich über die Höhe der Börsenumsätze informieren. Auskunft darüber geben die Plattformen der Online Broker, die auch ein Aktiendepot zur Verfügung stellen. Auf dieser Seite wird übersichtlich dargestellt, welche Broker die besten Konditionen anbieten.

An der bekannten Frankfurter Börse kann einerseits mit dem elektronischen Handelssystem XETRA höchste Börsenumsätze erreicht werden, aber die Regionalbörsen bieten gerade für Kleinanleger besondere Vorteile. Auch der neue Börsenplatz EUREX – die Deutsche Terminbörse European Exchange – hat für private Investoren interessante Angebote: So kann neben dem klassischen DAX mit kleinen Summen investiert und von den Chancen am deutschen Aktienmarkt profitiert werden.

Wertpapierbörsen wie die Börse Hamburg sind Marktplätze für Kapital und sie dienen als Handelsplatz für Wertpapiere (Aktien) und als Handelsplatz für Fremdkapital (Anleihen). Zwar besteht der überwiegende Teil des Börsengeschäfts aus dem laufenden Handel von Wertpapieren,  aber volkswirtschaftlich hat auch die Emission dieser Wertpapiere auf dem Primärmarkt eine zentrale Bedeutung für die Finanzierung von Unternehmen und Staaten. Bedeutende technologische Fortschritte wie die Entwicklung der Informations- und Biotechnologie oder die Erschließung von Eisenbahnlinien  wären ohne Risikokapital von der Börse kaum realisierbar gewesen.

Frankfurter Börse

Die Xetra-Börse weist die höchsten Börsenumsätze auf, führt auch Kleinstaufträge aus und erhebt keine Makler-Courtage. Nachteil: Es könnte zu Teilausführungen kommen und höhere Kosten entstehen, weil der restliche Teil später ausgeführt wird.

Berliner Börse

Die Berliner Börse hat in ihrem Portfolio verstärkt ausländische Aktien und Investmentfonds. Nachteil: Durch die geringen Umsätze können manche Aktien gar nicht gehandelt werden.

Hamburger Börse

In Hamburg können an der Börse über 8.500 Wertpapiere mit den wichtigsten Indexwerten gehandelt werden. Besonders attraktiv und interessant für Privatanleger sind neben der Courtagefreiheit von Orders bis zu 50.000 Euro auch die umfassenden Preis- und Ausführungsgarantien.

  • Die Börse der Freien Hansestadt Hamburg wurde bereits im Jahr 1558 gegründet und ist die älteste aktive Börse in Deutschland mit verschiedenen Einzelbörsen.

Die Hamburger Kaufleute, die den Seehandel betrieben, erhielten 1558 über den „Ehrbaren Rat dieser guten Stadt Hamburg“ das Recht, sich einen Platz an der Trostbrücke im damaligen Hafenareal für ihre täglichen Zusammenkünfte und für ihren täglichen Handel herzurichten. Die Geschichte der Hamburger Börse ist eng verbunden mit der Geschichte der Handelskammer Hamburg, die 1841 ihren Sitz im neuen eingeweihten Börsengebäude bekam. Parallel zum vordergründigen Warenhandel wurden auch Geld- und Wechselgeschäfte durchgeführt.

Der Wertpapierhandel an der Hamburger Börse begann bereits im Jahr 1815. Ab dem Jahr 1999 ist die Hamburger Börse mit der Niedersächsischen Börse zu Hannover zusammengeschlossen. Die gemeinsame Trägergesellschaft nennt sich BÖAG Börsen AG.

Die Hamburger Börse vereint unter einem Dach insgesamt vier verschiedene eigenständige Börsen:

  • Allgemeine Börse
  • Getreidebörse
  • Versicherungsbörse
  • Wertpapierbörse

Ein neues Geschäftsfeld der Börse Hamburg ist der Handel offener Investmentfonds, der mittlerweile von allen deutschen Wertpapierbörsen betrieben wird. Marktführend allerdings ist Hamburg mit den im Zweitmarkthandel geschlossenen Fonds.

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