Unternehmensgründungen in Hamburg – Standortvorteile und Entwicklung

Historisches FirmenschildHistorisches Firmenverzeichnis im Chilehaus Hamburg Foto: ganz-hamburg.de

Hamburg verfügt über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Gründern und Start-ups. Das liegt unter anderem daran, dass der Standort nicht zuletzt wegen seiner Infrastruktur für viele Wirtschaftssektoren äußerst attraktiv ist. Sowohl für die Medien und die IT-Branche als auch im Dienstleistungsbereich und im Handel ist dies von großem Vorteil.

Unternehmensgründungen innerhalb Deutschlands in Zahlen

Einer Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zufolge konnten im Jahr 2015 knapp 300.000 gewerbliche Existenzgründungen verzeichnet werden. Daraus ergeben sich 3,7 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr. Bereits seit 2011 gibt es hierzulande einen leichten Rückgang im Bereich der Existenzgründungen. Folgende Gründe können dafür verantwortlich sein:

  1. Stabile Beschäftigungssituationen
  2. Weniger Existenzgründungen wegen Arbeitslosigkeit

Auch hinsichtlich der Branchen ergeben sich Trends bei den Existenzgründungen: 69 Prozent aller Gründungen sind im Dienstleistungssektor zu verzeichnen. Daran schließt sich der Handel mit 12 Prozent an. Den höchsten Anteil an innovativen Gründungen – also echten Produktneuheiten auf dem Markt – bildet der Softwarebereich. Mehr zur Studie des BMWi kann man hier nachlesen.

Diese Standortvorteile bietet die Metropole Hamburg

Aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage zwischen Nord- und Ostsee hat sich die Metropolregion Hamburg in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Wirtschafts- und Handelszentren Nordeuropas entwickelt. Dass in der Stadt jedes Jahr etwa 10.000 neue Unternehmen hinzukommen bzw. neu gegründet werden, liegt daran, dass sich Unternehmen die vielen Standortvorteile der Metropole optimal zunutze machen können:

  • Viele qualifizierte Fachkräfte
  • Hohe Lebensqualität
  • Zahlreiche innovative Unternehmen
  • Namhafte Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen
  • Bestens ausgebaute Infrastruktur

Aufgrund der optimalen Lage und der unmittelbaren Nähe zu attraktiven Absatz- und Beschaffungsmärkten bietet Hamburg zahlreichen Betrieben erstklassige Chancen für Ansiedlungen, Projekte und Kooperationen.

Auch für Gründer ist die Hansestadt ein äußerst attraktiver Standort

Auch auf junge Gründer und Start-ups wirkt Hamburg mittlerweile eine große Anziehungskraft aus.

Verteilung der Start Ups

Verteilung der Start Ups nach Bundesländern Quelle: Statistica

 In der Hansestadt haben sie die Möglichkeit, sich mit zahlreichen großen und namhaften Unternehmen zu vernetzen. Einerseits reißen hohe Kosten für Standortmieten und Gewerbeflächen zwar ein großes Loch ins Budget vieler Start-ups, auf der anderen Seite haben junge Gründer mit innovativen Ideen die Chance, in Hamburg schnell Investoren für ihr Business zu finden, soweit sie mit ihrem Konzept überzeugen können.

Nur mit einem durchdachten Konzept können sich Start-ups gegen Mitbewerber durchsetzen

Damit man sich mit einem Start-up gegen die vielen anderen Mitbewerber auf dem Markt durchsetzen kann, ist zunächst ein gut ausgearbeiteter Businessplan essentiell. Außerdem sind Zielgruppenanalysen erforderlich, auf deren Basis angebotene Produkte bzw. Dienstleistungen ständig verbessert werden sollten. Hierfür bietet es sich an, die Branche genau zu studieren und mit Experten aus dem jeweiligen Bereich sowie mit Kunden ergebnisoffene Gespräche darüber zu führen. Das hilft dabei, ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln und langfristig die eigene Existenz zu sichern. Darüber hinaus haben Gründer die Möglichkeit, sich in Konzept- und Finanzierungsfragen für Beratungstermine an den Gründerservice der Handelskammer Hamburg zu wenden.

Wichtig für nachhaltigen Erfolg: Die Finanzen stets im Blick haben

Um sich auf dem Markt langfristig gegen andere Wettbewerber durchzusetzen, sind neben einer guten Geschäftsidee und einem ausgefeilten Businessplan außerdem ein umfassender Finanzüberblick wichtiger Bestandteil der Geschäftstätigkeit von Start-ups. Eine nicht unbedeutende Rolle dabei spielt die richtige Buchführung. Wer nicht über die finanziellen Ressourcen verfügt, um für diesen Bereich extra eine Fachkraft einzustellen, hat die Möglichkeit, spezielle Software-Programme zu verwenden, mit denen Auftragsbearbeitung, Rechnungsstellung und Finanzverwaltung auch jungen Gründern ohne fundierte Vorkenntnisse einfach von der Hand geht. Sie helfen gerade Start-ups dabei, stets den Überblick über die Unternehmensfinanzen zu behalten und noch dazu eine Menge Geld zu sparen.

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