Auf der Erfolgsspur: Krypto-Währungen

Junge Frau berührt eine leuchtende BildwandDie Zukunft ist weil und offen Photo by Josh Hild on Unsplash

Krypto-Währungen gewinnen mittelfristig immer mehr an Bedeutung und werden klassisches Notenbankgeld verdrängen. Gut für Anleger!

Bitcoin ist der erste praktische Beweis für den Erfolg von Blockchain-Systemen. Die Blockchain-Technologie selbst ist jedoch viel breiter als Kryptowährungen. Diese Technologie ermöglicht Ihnen, fast alle verteilten Buchhaltungssysteme zu erstellen: Grundbücher, Notardienste, Personalausweise, Buchhaltungssysteme für Aktien und andere Eigentumsrechte usw. Diese Technologie ermöglicht es, Transaktionen aufgrund der großen Menge an Rechenressourcen mit minimalem Risiko in Blockchains zu schreiben. Es ist theoretisch möglich, einen Block zu fälschen, dann müssen aber alle nachfolgenden Blöcke neu erstellt werden, was derzeit unrealistische Rechenleistung erfordert.

Eine wichtige Funktion des Geldes ist seine Verwendung als anerkanntes akzeptiertes Umlauf- und Zahlungsmittel. Doch waren in Vergangenheit Noten- und Zentralbanken immer bemüht eine Währung stabil zu halten, ist es seit der letzten Weltfinanzkrise durch die Lehman-Pleite und den Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes nicht mehr so. Notenbanken schöpfen immer mehr Geld, kaufen Staatsanleihen auf fahren seit einiger Zeit eine Null-Zins-Politik.

Die Folge ist eine überproportionale Ausweitung der Geldmenge und eine Vermögensinflation von den Börsen bis hin zu Immobilien aller Art. Was sicher sinnvoll bei einer temporären Bekämpfung einer Wirtschaftskrise ist, ist langfristig fatal. Die Überschuldung von Staaten, Unternehmen und Privathaushalten steigt steil an. Eines hat die Wirtschaftsgeschichte klar gezeigt, bis jetzt ist noch jede Spekulations- und Wirtschaftsblase geplatzt. Die Manipulation von Zinsen, Wechselkursen, Krediten und Währungen durch Politiker und Notenbanken werden an den Realitäten zerschellen und der Markt wird hammerhart diese Fehlentwicklungen korrigieren. Doch interessierte Kreise tanzen weiter um das goldene Kalb Nullzinsen und ständig steigende Verschuldung.

Statistik Krypo-Wähung
Krypto-Währungen im Aufwind. Die Marktkapitalisierung steigt Grafik: Statista

Krypto-Währungen haben das Potential der Fels in der Brandung zu sein

Wenn es hart auf hart kommt, werden Krypto-Währungen nicht nur Geschäftsleuten helfen. Mit ihrer Hilfe werden Zahlungen innerhalb des Landes durch elektronische Coins, die manchmal von denen, die eine solche Möglichkeit haben, außerhalb des Landes gegen traditionelles Geld eingetauscht werden, dann abgewickelt werden. Dies vereinfacht die Situation erheblich. Denn der Staat kann Krypto-Währungen in einer Demokratie de facto nicht verbieten. Heute schon sind Krypto-Währungen eine alternative klassische Anlageform. Wer als Privatanleger seine Geldanlage diversifizieren möchte, dann es auf einer offiziellen Seite für Krypto-Handel tun. Denn es ist immer empfehlenswert, nur eine sichere, vertrauenswürdige und übersichtliche Trading-Plattformern zu nutzen.

Wer Geld in Kryptowährungen anlegt, sollte immer nur einen Teil seines Portfolios hier investieren. Eines muss jeder Geldanleger wissen, Krypto-Währungskurs sind volatil. Sie folgen zwar einem langfristigen Trend, durch um die Trendlinie herum schwanken sie. Deshalb ist das Timing für Käufe wie Verkäufe entscheidend. Wer zum falschen Zeitpunkt ein- oder aussteigt kann ein schlechtes Geschäft machen. Beim Verkauf oder Kauf muss man ruhig sein und auch abwarten können. Keinesfalls sollte Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen.

Sicher ist nur eines. In den letzten Jahrzehnten wurde das Finanzsystem immer nur oberflächig reformiert. Die Probleme stauen sich nicht nur, die Ungleichgewichte werden immer größer. So ist es auch nicht verwunderlich, dass alle 10 – 15 Jahre große Finanzblasen platzen.

Im Falle einer Finanzkrise werden Kryptowährungs-Netzwerke ihre Leistungsfähigkeit beweisen. Das bessere wird da schlechtere verdrängen. Schlecht für Politiker und undurchsichtige Hintermänner. Sie können eine Kryptowährung da sie anonym ist nicht kontrollieren und manipulieren.

Photo by Ross Findon on Unsplash

Bis jetzt hat sich noch nie der Fortschritt aufhalten lassen

Die Digitalisierung ändert die Art und Weise unserer Wirtschaft, die Art wie wie Produkte und Dienstleistungen herstellen nachhaltig. So kann man heute schon sagen, unser globales Finanzsystem wird Krypto-Währungen immer mehr nutzen. Wenn es zu Krisen kommt, dann wird das Nutzung beschleunigen.

Immer mehr Abrechnungs- und Austauschprozesse werden mittelfristig via Krypto-Währungen durchgeführt werden. Bisher beträgt die maximale Anzahl von Transaktionen, die Bitcoin in 1 Sekunde verarbeiten kann, 7. Alle 10 Minuten wird 1 MB verarbeitet. Und die Blöcke quellen schon über. In einer Zeit, in der Blockgrößen in der Bitcoin-Debatte diskutiert werden, operiert die Welt des globalen Finanzwesens mit Tausenden, wenn nicht Zehntausenden von Transaktionen pro Sekunde.

Aber ziehen wir keine voreiligen Schlüsse: Die Leute überschätzen immer, was in 2 Jahren getan wird, und unterschätzen, was in 10 Jahren erreicht wird. Was in 10 Jahren passieren wird, ist schwer vorherzusagen, insbesondere wenn es um schnell wachsende innovative Projekte geht. Die Grundidee von Kryptowährungen ist richtig und hoch – das bestehende räuberische Finanzsystem durch den Einsatz neuer Netzwerkinformationstechnologien zu verändern.

Manchmal fragt man sich, ob Kryptowährungen einen sichtbaren Vorteil haben. Aber Nutzen ist kein absoluter Begriff, sondern ein relativer. Was für manche gut ist, kann für andere schlecht sein. Diese Bemerkung trifft voll und ganz auf Kryptowährungen zu.

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