Beim Shoppen stets das Budget im Auge behalten – Haushaltsbücher helfen

AlsterarkadenDie Alsterarkaden beim Hamburger Rathaus Foto: ganz-hamburg.de

Beim Shoppen stets das Budget im Auge behalten – Haushaltsbücher helfen

Die Elbmetropole Hamburg steht nicht nur für den Hafengeburtstag, das Alstervergnügen und die Theaternacht. Hamburg ist mit rund 146 Millionen Güterumschlag einer der größten Häfen Europas – und natürlich ein Paradies für alle, die gern shoppen gehen. In der Hafencity locken gleich mehrere große Einkaufspassagen, wie die:

  • Hamburger Meile
  • Alsterarkaden oder
  • Europa Passage.

Im Eifer des Gefechts kann es schon mal passieren, dass man übers Ziel hinausschießt – und den einen oder anderen Euro ungeplant ausgibt. Wohin der Kaufrausch führen kann, zeigt der Creditreform Schuldneratlas, der für 2014 circa 3,36 Millionen verschuldete Haushalte führt. Welche Wege führen an der Schuldenfalle vorbei – ohne dass man generell aufs Shopping verzichten muss?

Haushaltsbücher als Helfer im Alltag

Haushaltsbücher scheinen zu jenen Helfern aus dem Alltag unserer Großeltern zu gehören, die scheinbar aus der Mode kommen. Allerdings gilt dies nur auf den ersten Blick. Das klassische Haushaltsbuch als Heft oder gebundene Variante ist zwar sicher in kaum einem modernen Haushalt mehr vertreten.

Das Grundprinzip hinter dem Haushaltsbuch hat aber auch im 21. Jahrhundert eigentlich nichts von seiner Aktualität verloren. Vielmehr ist es heute wichtiger als noch vor 20 Jahre oder 30 Jahren, sich intensiv mit Einnahmen und Ausgaben zu beschäftigen. Schließlich hantieren wir heute nicht nur mit Bargeld als Zahlungsmittel, sondern auch mit:

  • Bankkarten
  • Geldkarten
  • Kreditkarten
  • Lastschriften und Einzugsermächtigungen
  • Online-Bezahldiensten usw.

Hinter dem Haushaltsbuch steht die Idee, im Alltag alle Einnahmen und Ausgaben:

  • zu dokumentieren
  • zu saldieren
  • gegenüberzustellen.

Parallel verfolgt die „Buchführung“ das Ziel, Überschüsse festzuhalten und finanzielle Spielräume auszuloten. Um diese Zielsetzung zu erreichen, muss das Haushaltsbuch nicht nur alle regelmäßigen Ausgaben erfassen. Gerade unregelmäßige Aufwendungen, wie sie beispielsweise durch:

  • Jahresbeiträge
  • Jahresendabrechnungen
  • Instandhaltungs-/Reparaturkosten o. Ä.

entstehen, sind an dieser Stelle unbedingt zu berücksichtigen. Nur so kann ein transparenter und genauer Überblick zum eigenen finanziellen Rahmen und dem Spielraum bezüglich des Haushaltseinkommens entstehen.

Welche Vorteile hat das Ganze?

Wer das Haushaltsbuch umfassend führen will, sieht sich einem nicht unerheblichen Aufwand gegenüber. Jede Rechnung ist zu sammeln und tag- oder wochengenau in das Buch einzutragen. Ein Aufwand, der sich letzten Endes aber auszahlt. Warum?

Obwohl es auf den ersten Blick antiquiert wirkt, hat es einen großen Vorteil: Das Haushaltsbuch zeigt bereits auf den ersten Blick, welcher finanzielle Spielraum am Monatsende zum Shoppen oder Sparen verbleibt. Durch den Saldo der Ausgaben gegenüber den Einnahmen wird klar, ob die Haushaltskasse eher auf schwarze Zahlen zusteuert oder jeden Monat ins Minus abzurutschen droht.

haushaltsbuch

Foto: stevepb (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Darüber hinaus hat das Ganze einen weiteren Pluspunkt. Bei gewissenhafter Führung zeigt das Haushaltsbuch, in welchen Bereichen die Kosten besonders hoch sind. Gerade die Tatsache, dass eine Analyse der eigenen finanziellen Rahmenbedingungen nicht nur über wenige Wochen, sondern über Monate – eventuell sogar Jahre – möglich ist, macht das Haushaltsbuch für jede Familie so wertvoll.

Ein Haushaltsbuch erlaubt:

  • den Überblick zur aktuellen finanziellen Situation
  • eine rückblickende Auswertung der Finanzen
  • Planungen zu größeren Sparvorhaben
  • Einblicke in die Aufwendungen für einzelne Lebensbereiche.

Tipp: Gerade wenn es um die Übernahme einer großen finanziellen Verantwortung geht – etwa im Zusammenhang mit der Eigenheimfinanzierung – rechnet sich das Haushaltsbuch, da es unterstreicht, ob man sich das Projekt leisten kann.

Das Haushaltsbuch führen – Tipps und Tricks

Der erste Eintrag ins Haushaltsbuch ist sicher die größte Hürde. Hat man bisher noch keine Erfahrungen damit, sind einige Herausforderungen zu meistern. Die beste Herangehensweise besteht darin, alle festen Einkünfte den Ausgaben voranzustellen. Dazu gehören:

  • Lohn/Gehalt
  • Renten
  • Ersatzleistungen
  • Miete/Pacht usw.

Anschließend geht es darum, die Ausgaben aufzustellen und einzutragen. In diesem Zusammenhang ist es praktisch, einzelne Lebensbereiche, wie:

  • Essen und Trinken
  • Kosmetik
  • Hygiene
  • Reinigungsmittel & Co.
  • Auto/Verkehr
  • Hobby
  • Kommunikation o. Ä.

festzulegen. In Letztere werden dann die einzelnen Rechnungssummen eingetragen. Natürlich geht es noch genauer, indem jedes Deo oder die Handy- und Festnetzrechnung einzeln dokumentiert wird. Letztlich muss das Haushaltsbuch das gewünschte Ziel erreichen, welches wiederum ganz eigene Anforderungen an die „Gründlichkeit“ stellt.

Tipp: Bei der Führung des Haushaltsbuchs sollte immer zwischen regelmäßigen festen Ausgaben (Miete, Kreditrate, Abschlagszahlungen), laufenden Kosten und unregelmäßigen Aufwendungen unterschieden werden.

Genau rechnen und die Ausgaben sowie Einnahmen im Blick behalten – mit einem Haushaltsbuch durchaus möglich. 

Mittlerweile gibt es auch Haushaltsbuch-Apps

Zettel und Stift kennt jeder. Viele Haushalte führen allerdings ein Haushaltsbuch 2.0 – sie benutzen Programme für PC und Laptop oder eine App. Letztere haben gegenüber der „klassischen“ Buchführung echte Vorteile und werden nach Informationen auf easycredit.de bereits von 18% der Deutschen genutzt. Einerseits kann der Nutzer hier häufig auf einen fertigen Rahmen zurückgreifen – ohne sich groß Gedanken im Hinblick auf die Struktur des Haushaltsbuchs machen zu müssen.

Auf der anderen Seite lässt sich das Ergebnis der Haushaltsführung auf Knopfdruck anzeigen. Dabei lässt sich die Anzeige bei vielen Apps skalieren – also auf einzelne Haushaltsbereiche beschränken oder eine Gesamtschau der Ausgaben erstellen. Eventuell ist es sogar möglich, mehrere Monate miteinander zu vergleichen, um so nach Veränderungen im Verbrauch o. Ä. zu suchen.

Einen großen Nachteil hat die App aber: Man erlaubt den Entwicklern unter Umständen einen tieferen Einblick in die eigene Haushaltsführung und muss:

  • beim Verlust des Geräts
  • Programmfehlern durch unausgereifte Updates
  • oder einem Totalschaden

wieder von neuem mit der Führung des Haushaltsbuchs beginnen. Es ist daher sinnvoll, regelmäßig Sicherungen des Haushaltsbuchs 2.0 anzulegen oder die letzten Monate einfach auszudrucken.

Fazit: Das Haushaltsbuch – immer noch aktuell

Buchführung für Familien – das Haushaltsbuch vermittelt genau diesen Anspruch. Wer wissen will, wo das monatliche Einkommen bleibt oder wie viel die Haushaltskasse zum Sparen und Shoppen hergibt, kommt am Haushaltsbuch auch 2015 nicht vorbei. Heute wird das Haushaltsbuch 2.0 allerdings mit Smartphone und Tablet geführt. Es ist auch unterwegs mit dabei – und man behält den Überblick zum finanziellen Spielraum. Denn nur, wenn der eine oder andere Euro nicht im monatlichen Budget fehlt, macht das Shoppen in Hamburg richtig Spaß.

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