Bequem und sicher im Internet bezahlen

Studentin in karrierter Bluse stehend mit LaptopSymbolbild Online bezahlen Photo: nastya gepp / pixabay.com

Wer im Internet einkauft oder Dienstleistungen nutzt, hat mittlerweile die Wahl zwischen einer Vielzahl an Bezahlmethoden – von der Kreditkartenzahlung, über Lastschrift, Zahlungsdienstleister wie PayPal oder Klarna, bis hin zu E-Wallets à la Skrill und Neteller ist in immer mehr Online Shops alles verfügbar. Eines haben all diese Zahlungsmittel gemeinsam: Sie stellen ein potenzielles Sicherheitsrisiko für Phishing-Angriffe dar. Mit der paysafecard soll man dieses Risiko gekonnt umgehen können – so funktioniert´s:

Paysafecard kaufen und als elektronisches Zahlungsmittel nutzen

Beim Zahlungsmittel paysafecard handelt es sich um eine Wertkarte, die man sowohl im stationären Handel als auch im Internet – beispielsweise unter https://terd.de/collections/paysafecard-kaufen erwerben kann. Beim Kauf belädt man die Wertkarte mit einem Guthaben ab 5€, maximal 100€. Dazwischen sind mehrere Guthabenstaffelungen möglich. Verbraucher, die eine paysafecard kaufen, erhalten einen 16-stelligen PIN-Code.

Bietet ein Online Shop oder eine Dienstleistungs-Website die paysafecard als Bezahlmethode an, wählt man diese aus und gibt die PIN-Nummer in der entsprechenden Maske ein. Daraufhin wird der Zahlbetrag vom Guthaben auf der Wertkarte abgebucht. Restguthaben kann für weitere Einkäufe genutzt werden. Leere paysafecards verfallen – wer wieder mit paysafecard bezahlen möchte, muss also ein neues Exemplar erwerben.

Das Einkaufen mit der paysafecard geht ebenso schnell wie mit jedem anderen Sofort-Zahlungsmittel. Dabei gilt die paysafecard aber als sicherer und anonymer als andere Bezahlmethoden.

Warum ist die paysafecard so sicher?

Dass die paysafecard ein äußerst sicheres elektronisches Zahlungsmittel darstellt, hat verschiedene Gründe. Einige davon werden in den nachfolgenden Abschnitten kurz erläutert.

Phishing

E-Commerce-Websites verfügen in der Regel über komplexe Verschlüsselungen, sodass Verbraucher sicher surfen können. Doch Schnittstellen zu anderen Websites – zum Beispiel bei der Weiterleitung zur Banking-App – stellen eine Schwachstelle in Hinblick auf die Sicherheit dar. Auch die Eingabe personenbezogener Daten, allen voran der Bankverbindung oder Kreditkartennummer, kann riskant sein. Hacker kennen diese Sicherheitslücken, sodass es immer wieder zu Phishing-Angriffen kommt.

Am sichersten wäre die Barzahlung. Diese ist im Internet natürlich nicht möglich, doch das Prinzip der paysafecard Prepaid-Karte kommt der Barzahlung sehr nahe: Weil lediglich die Kartenbezogene PIN-Nummer eingegeben werden muss, besteht keinerlei Phishing-Risiko.

Sicherheitscode

Bei den meisten elektronischen Zahlungsmitteln müssen persönliche Daten angegeben werden, bevor die Zahlung durch eine PIN oder TAN legitimiert wird. Bei der paysafecard ist das anders. Die PIN-Nummer bezieht sich auf eine spezifische Karte und deren Guthaben, steht also in keinem nachweisbaren Zusammenhang mit ihrem Nutzer. Dadurch bietet die paysafecard ein hohes Maß an Anonymität.

Zudem kann die Karte bei Verlust oder Diebstahl nicht von anderen Personen leergeräumt werden – zumindest dann, wenn Nutzer die PIN-Nummer an einem anderen Ort als die Karte selbst aufbewahren.

Rückerstattung

Sollte die paysafecard verloren gehen oder man als Nutzer das Guthaben nicht mehr benötigen, kann man eine Rückerstattung beantragen. Dazu muss man den PIN-Code nennen und die Kopie eines Ausweisdokuments einreichen. Die Rückerstattung kostet 7,50€, lohnt sich aber, wenn ein höheres Guthaben auf der Karte ruht.

Doch auch bei einem Verlust von Karte und PIN müssen Nutzer nicht verzweifeln. Zwar mag der Verlust des Guthabens ärgerlich sein, dennoch ist das Risiko des finanziellen Verlustes auf das Guthaben beschränkt. Man muss also keine Karten sperren lassen und neu beantragen, wie es beispielsweise beim Verlust einer EC-Karte der Fall wäre.

Einkaufen im Netz auch für Minderjährige

Grundlegend gehören alle Personen, die regelmäßig im Internet Käufe tätigen, zur Zielgruppe der paysafecard. Doch es gibt noch eine andere Personengruppe, für die die paysafecard sehr interessant ist und neue Möglichkeiten bietet – Jugendliche.

Diese dürfen gemäß Taschengeldparagraph zwar kleinere Käufe selbstständig tätigen, können dies jedoch eigentlich nur im stationären Handel tun. Im Internet ist es Minderjährigen in der Regel nicht möglich, Käufe abzuschließen. Die paysafecard bietet eine Alternative:

Minderjährige können sich mit ihrem Taschengeld oder Geldgeschenken paysafecard Wertkarten kaufen und diese dann für Musikdownloads oder kleine Einkäufe verwenden. Dies bietet ihnen Freiraum und ein Maß an Selbstständigkeit. Selbstverständlich sollten Eltern immer darauf achten, welche Websites ihre Kinder besuchen. In einem sicheren Rahmen bietet die paysafecard aber eine gute Gelegenheit für Jugendliche, den Umgang mit Geld zu erlernen. Aus diesem Grund eignet sich die paysafecard auch als Geschenk.

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