bonprix mit dem ersten Geschäftshalbjahr 2021/22 sehr zufrieden

Smartphone mit bonprix AppDie bonprix App (c) bonprix

Der Hamburger Online-Händler bonprix wächst im ersten Geschäftshalbjahr 2021/22 um 17 Prozent und erreicht einen neuen Umsatz-Meilenstein.

Die Corona-Pandemie ist auch für bonprix im laufenden Jahr ein Umsatzturbo. Wenn es nach dem Management geht, soll der Schwung in das aktuelle Geschäftsjahr 2021/20211 fortsetzen. Das erste Geschäftshalbjahr2 steht mit einem sehr guten zweistelligen Umsatzplus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahrin den Büchern. Erstmals wurde zum Stichtag die eine Milliarde Euro Umsatzmarke geknackt.  

Der Hauptmarkt Deutschland schafft sogar rund 20 Prozent Wachstum und hat eine gute Neukundenbilanz erzielt. International entwickelten sich Tschechien, Ungarn, Slowakei, Niederlande und Norwegen mit Zuwächsen von bis zu deutlich über 20 Prozent sehr positiv. In den großen Märkten Frankreich, Polen und Italien tat sich der Hamburger Händler nicht ganz so gut. Hier lag das Umsatzplus im oberen ein- bis zweistelligen Bereich. Insgesamt ist man mit dem Neukundenwachstum zufrieden.

„Wir sind extrem stark in das Halbjahr gestartet, im zweiten Quartal hat sich das Umsatzwachstum vor dem Hintergrund eines preisaggressiven stationären Marktumfeldes dann leicht konsolidiert. Der pandemie-bedingte Digitalisierungsboost des letzten Jahres gab uns als Online-Modehändler noch einmal mehr die Chance, unsere Sortiments- und Servicekompetenz unter Beweis zu stellen. Dies ist uns in vielen unserer Märkte hervorragend gelungen“,

Dr. Kai Heck, verantwortlicher Geschäftsführer bei bonprix für den Finanzbereich

Russland ist weiterhin ein schwieriges Pflaster, die Entwicklung des Rubelkurses und das gesamt Marktumfeld sind sehr fordernd. Gute News gibt es aus den USA, hier ist der Turnaround der kriselnden Bademodenmarke VENUS gelungen und jetzt konnte ein Umsatzwachstum von fast 30 Prozent erreicht werden.

Sortimentswachstum und Nachhaltigkeit im Fokus

Die zumeist weiblichen bonprix Kunden favorisieren momentan wenig überraschend Casualwear. Bei den Kleidern, einem Key-Segment von bonprix, hält eine leichte Kaufzurückhaltung an. Das Modeunternehmen rechnet damit, dass wenn sich die Lebenssituation noch mehr normalisiert, anlassbezogene Mode dann wieder vermehrt nachgefragt wird. Von hoher Relevanz ist weiterhin das große Wäschesortiment, das positives Wachstum verzeichnet und aktuell mit einer breit angelegten, nationalen Mediakampagne vermarktet wird.

Nachhaltigkeit ist für bonprix sehr wichtig. Mit der neuen CR-Strategie „positive choice“ wurden im Mai dieses Jahres die Weichen für eine ambitionierte Zielsetzung gestellt: Bis 2030 will bonprix ausschließlich nachhaltige Produkte anbieten, die Lieferkette bis zur Faserproduktion transparent offenlegen können und als Unternehmen klimaneutral arbeiten. Eines der Etappenziele auf diesem Weg soll die Verwendung von 70 Prozent nachhaltigen Materialien im Gesamtsortiment bis 2025 sein. Schon in der Herbst-Winter-Kollektion 2021 liegt der Anteil bei guten 80 Prozent. Damit wird dieses Ziel deutlich übertroffen.

Hohe Investitionen in Kundenbindung

Im E-Commerce sind eine hohe Kundenbindung neben der Neukundengewinnung beherrschende Erfolgsfaktoren. bonprix setzt dabei stark auf die bonprix App. Sie soll der zentrale Touchpoint werden und zeichnet sich durch hohe Personalisierbarkeit sowie viele nutzerorientierte Features aus.

„Die internationale Marktlage bleibt volatil. In vielen Ländern spüren wir weiterhin die positiven Effekte der Digitalisierung, in anderen hingegen beobachten wir eine Verlangsamung der Dynamik im Online-Handel. Diese Entwicklungen werden wir aufnehmen und mit einem starken Sortiment und Investitionen in die Kund*innenbindung eigene Marktakzente setzen. Vor diesem Hintergrund bin ich zuversichtlich, dass auch das zweite Geschäftshalbjahr positiv verläuft und wir das gesamte Geschäftsjahr mit einem deutlichen, zweistelligen Umsatzzuwachs erfolgreich abschließen werden.“

Dr. Richard Gottwald, Vorsitzender der Geschäftsführung

[1] Geschäftsjahr 1. März 2021 bis 28. Februar 2022
[2] Geschäftshalbjahr 1. März 2021 bis 31. August 2021

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