Cloud Computing in Unternehmen: Vor- und Nachteile

Cloud ComputerServer undCloud ComputingFoto: Edgar Oliver heladodementa/pixabay.com CC0 Creative Commons

Cloud Computing ist ein aktueller Trend in Hamburger Unternehmen

Nicht nur Start-ups, auch mittelständische Unternehmen in Hamburg setzen immer mehr auf die Digitalisierung betrieblicher Prozesse. Das Stichwort heißt „Cloud Computing“. Eine Cloud-Umgebung wird entweder von unternehmenseigenen Rechenzentren bereitgestellt – in diesem Fall spricht man von einer Private Cloud – oder von einem externen IT-Provider über das Internet aus der Public Cloud. Doch wie sicher sind die Daten bei einer solch virtualisierten Infrastruktur?

Daten sind heutzutage mitunter die kostbarsten Güter eines Unternehmens. Sie dienen als Grundlage auf fast jeder Unternehmensebene, sei es im Verkauf, Marketing, Kundenservice oder in der Produktentwicklung. Wer zahlen- und datenbasierte Entscheidungen trifft, profitiert unter anderem von der Messbarkeit und damit dem Erfolg jener Entscheidungen. So ist es, vor allem auf lange Sicht, umso wichtiger, diese fundamentalen Daten zu sichern. Zudem müssen die Daten jederzeit zur Verfügung stehen – gerade nach Systemabstürzen, Stromausfällen oder gar Schadsoftware sind Backups in der Cloud oftmals die einzige Rettung. Die Nutzung einer Public Cloud bringt jedoch nicht nur Vorteile mit sich.

Vorteile der Cloud-Nutzung

Einige Vorteile der Public Cloud liegen auf der Hand, etwa geringere Ausgaben für die unternehmenseigene IT, da keine Speichermedien und -systeme mehr benötigt werden. Darüber hinaus lässt sich die verwendete Technik leicht up- oder downgraden. Die meisten Provider bieten flexible, zugeschnittene Pakete für unterschiedliche Anforderungen an. Ändern sich die unternehmerischen Rahmenbedingungen, so lassen sich zum Beispiel Arbeitsspeicher, CPU-Leistung oder Festplattenspeicher je nach Bedarf anpassen. Das hat auch eine bessere Kalkulierbarkeit der Kosten zur Folge. Das Unternehmen zahlt also nur für die Leistung, die es auch wirklich in Anspruch nimmt. IT-Dienstleister von professionellen Storage-Lösungen hosten aus Rechenzentren, die adäquate Sicherheitsstandards bieten, welche die Backups zuverlässig schützen und Daten im Verlustfall auch wiederherstellen können. Der Standort der Server kann im Ausland oder im Inland liegen. Experten warnen Firmen davor, ihre Daten in eine Cloud zu verschieben, wenn sich der Server in Ländern wie China, Indien oder den USA befindet: Laut EU-Kommission herrscht in Nationen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums kein angemessenes Datenschutzniveau. Doch es auch Storage-Anbieter, deren Server im Inland stehen. Der Dienstleister unterliegt damit den deutschen Datenschutzrichtlinien, Backups in der Cloud werden in diesem Fall verschlüsselt in deutschen Rechenzentren hinterlegt und sind so vor dem Zugriff Fremder geschützt.

Nachteile der Cloud-Nutzung

Wer seine Daten über eine Cloud sichern will, der braucht naturgemäß auch eine stabile Internetverbindung mit einer entsprechenden Geschwindigkeit. Ist diese – zum Beispiel in ländlicheren Gebieten – nicht gegeben, ist die Cloud-Lösung nicht umsetzbar. Zudem ist die Seriosität eines Dienstleisters wichtig: Sollte der Provider seinen Dienst etwa aus Rentabilitätsgründen beenden, kann ein kompletter Umzug mit den Inhalten zur neuen Cloud ein langwieriger und teurer Prozess sein. Nicht nur der oben beschriebene lokale Standort des Rechenzentrums ist von Bedeutung. Auch die Datenübertragung und -lagerung sollten durch Verschlüsselungsstandards gesichert sein, damit Dritte keinen Zugriff erlangen.

 

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