Die Corona-Krise und ihre Profiteure, ein Blick hinter die Kulissen

Darstellung des CoronavirusBild von Pete Linforth auf Pixabay

Der Corona Lockdown schafft Gewinner und Verlierer in der Geschäftswelt.

Aktuell dominiert kein Thema mehr, als die weltweite Corona-Krise. Unternehmer, Industrie und Freiberufler stehen unter Druck. Dabei stellen sich bisher nicht gekannte Herausforderungen und Staaten schnüren Hilfspakete in Milliardenhöhe. Doch während ein Großteil der Wirtschaft, wie wir sie bisher kannten, zum Erliegen kommt, boomt bei anderen das Geschäft.

Während weltweit Events,Messen abgesagt, sportliche Großveranstaltungen verschoben und Fließbänder abgeschaltet werden, bleiben Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und wenige andere, als letzte Bastion an vorderster Front geöffnet.

Aktuelle Gewinner

Nun hat der Lockdown auch Hamburg erreicht und zwingt die Menschen dazu, sich mit sich zu beschäftigen. Dabei sind die wirtschaftlichen Schäden der Corona-Krise aktuell noch nicht einmal ansatzweise abzusehen. Sicher scheint, dass die Welt nach dem Coronavirus nicht mehr so sein wird, wie vorher. Das liegt weniger an den möglichen negativen Folgen der Infektion, als am gesunden Menschenverstand. So wird etwa „lokal“ deutlich mehr geschätzt werden. Lager vor Ort wieder gefüllt, anstatt „mal eben“ in Übersee zu bestellen. Dennoch zeigen einige Branchen in der Krise, dass das Geschäft durchaus brummt.

Allen voran sind es die Paketdienste, die von einem guten Geschäft profitieren. Zu verdanken haben sie dieses logischerweise dem Online-Handel. Dabei sind nicht nur klassische Online-Plattformen wie etwa Amazon gemeint. Auch immer mehr lokale Händler versuchen ihre Produkte online an den Kunden zu bringen. Eine Verunsicherung ist dabei zwar allerorts zu spüren, dennoch verpasste die Krise der Branche einen ordentlichen Schub.

Gekauft wird laut Institut für Handelsforschung, kurz IFH, besonders zu Krisenzeiten im Internet. Das wird sich nach Ansicht der Experten auch nach einem möglichen Ende der Corona-Krise erst einmal fortsetzen.

Diesen Boom bekommen auch die Paketzusteller zu spüren. So haben die Deutsche Post, DPD und Hermes mit einer Paketflut zu kämpfen, auf die sie allerdings vorbereitet sind. Da die Post im Allgemeinen auf starke Schwankungen reagieren kann, wurde die Aussage getroffen, dass „wir das schultern“ können. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Wettbewerbern.

Ebenfalls positiv entwickelt hat sich die Auftragslage für Software-Unternehmen. Da nun viele Arbeiten im Homeoffice durchgeführt werden, sind Programme für Video- und Sprachchats heiß begehrt.

Software-Spezialisten im Aufwind

Insofern sind entsprechende Spezialisten, welche diese Möglichkeiten in Unternehmen schaffen, besonders gefragt. So stehen etwa die Experten von der IT Beratung Hamburg jederzeit zur Verfügung, um einen reibungslosen Arbeitsablauf zu schaffen. Möglich ist das in Zeiten von „social distancing“ mit Remoteverbindungen, die eine Zugriff auf das System zulassen ohne, dass jemand direkt vor Ort sein muss. Ob sich durch diesen Umstand allerdings langfristig mehr Kunden auftun lassen, muss abgewartet werden.

Weitere „Profiteure“ sind zudem Lieferdienste, Supermärkte und Drogerien. Laut Boston Consulting Group können diese Bereiche mit fast 15 Prozent Umsatzsteigerung rechnen. Das liegt nicht so sehr an den Hamsterkäufern. Denn diese kaufen zwar einmalig viel, dafür jedoch in der Zukunft entsprechend weniger. Der Grund liegt in dem Umstand, dass viele ihr Geld aktuell eher in Lebensmittel investieren, die gesünder sind und entsprechend mehr kosten.

Ein ganz besonderer Boom zeigt sich in der Medizintechnik. Diese gilt aktuell als Hoffnungsträger für eine baldige Beendigung der Corona-Krise. Die Erwartungen in diesem Bereich zeigen sich ebenfalls an der schwächelnden Börse. Denn hier können Firmen wie CureVac oder Qiagen gute Werte verbuchen.

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