Das liebe Geld: Wie sind die Aussichten 2015?

Bild: © istock.com/ SusanneB

Das Haushaltsbudget wird auch 2015 ein zentrales Thema sein. In teuren Städten wie Hamburg umso mehr. Es gilt also, mit dem Vorhandenen zu arbeiten und womöglich Kapital daraus zu schlagen.

Vom Tagesgeldkonto zum Aktienmarkt

In Hamburg kann man auch mit kleinem Budget gut auskommen. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten ist das gut zu wissen, dennoch bleibt immer die Hoffnung, das vorhandene Geld eines Tages vermehren zu können. Die aktuelle Lage auf dem Zinsmarkt ist für Anleger nicht gerade von Vorteil; umso wichtiger ist es, bei den alltäglichen Details die richtigen Voraussetzungen zu schaffen. Etwa beim Konto: Tagesgeldkonten sind längst zum Standard geworden, wie man hier sehen kann. Sie erlauben dieselbe Verfügbarkeit wie ein normales Girokonto und bieten in der Regel etwas mehr Zins, außerdem können sie als Basis für weitere Investments dienen.

Wer nach echter Rendite sucht, der muss allerdings noch einen Schritt weiter gehen. Klassische Modelle wie die Lebensversicherung sind nicht mehr rentabel, dafür gelten Immobilien also umso ertragreicher. Die hohen Beträge beim Wohnungskauf sind für viele Normalverdiener jedoch eine unüberwindbare Hürde. Aus diesem Grund empfiehlt sich der Blick auf den Kapitalmarkt. Der DAX hat sich in den letzten Jahren zur beliebten Anlage auch bei der breiten Masse gemausert, da er die starke Performance der deutschen Wirtschaft mit Reingewinn widerspiegelt. Viele Experten sind der Meinung, dass sich dieser Trend 2015 fortsetzt – eine Garantie gibt es jedoch nie, an dieser alten Regel hat sich bis heute nichts geändert.

Wie steht es um die Rohstoffe?

Während der Ölpreis auf absehbare Zeit weiter sinken wird, richten viele Anleger ihren Blick auf Gold. Nach einem ruhigen Jahr 2014 scheint ein Comeback 2015 keineswegs ausgeschlossen. Anhaltende Krisen rund um den Globus sollten den Stellenwert des Edelmetalls eigentlich stärken, genau wie die Tatsache, dass China weiterhin Gold in groben Mengen importiert. Bezüglich der Krisen gilt: Je größer und wichtiger der betroffene Markt, desto besser für den Goldpreis. Anleger, die ihre Gold-Vorräte (in welcher Anlageform auch immer) 2014 auf „Hold“ gestellt haben, könnten von Schieflagen profitieren, etwa von einem etwaigen Zusammenbruch des britischen Immobilienmarktes.

In Hamburg ist ein solcher Kollaps immerhin nicht zu befürchten. Die Hansestadt verzeichnet weiterhin steigende Mietpreise, mit denen vor allem Geringverdiener und junge Schichten wie Studenten und Auszubildende zu kämpfen haben. Wer genügend Kapital (bzw. Kreditwürdigkeit) besitzt, dem sei gerade deswegen noch einmal geraten, den Schritt zum Eigentümer zu wagen – eine sicherere Anlage gibt es nämlich nicht, ganz unabhängig davon, was mit Öl, Gold und Co. passiert.

 

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