Digitales Geld regiert zunehmend die Welt

Eine Bitcoin MünzeBitcoin Symbolfoto Photo by Andre Francois on Unsplash

Es können vier Hauptarten von Geld und Währungen unterschieden werden.

1. Sachgeld (Warengeld), Die Währung ist dinglich. Das können Tierhäute, Rinder oder Schafe sein. Auch Münzgeld (Gold-, Silber, Kupfermünzen) ist ein Sachgeld, denn der Wert einer Münze entspricht dem Metallwert. Gerade Edelmetalle waren selten und mussten arbeitsaufwendig gefördert werden. Dadurch war der Wert gesichert.

2. Papiergeld mit oder ohne Edelmetalldeckung. Beim Banknoten mit Edelmetallabdeckung, sind die Banknoten von real vorhandenen Edelmetallmengen gedeckt. Man spricht auch von dem sogenannten Goldstandard. Der US-Dollar war z.B. bis 1971 goldgedeckt. Wobei real war die Summe der Dollarnoten schon viel viel größer.

FIAT LOGO Blau-Weiß
FIAT, die Automarke hat nichts mit der Währungsbezeichnung FIAT-Geld zu tun @ Norbert Schmidt

3. Fiatgeld. Heute haben die Notenbank immer noch Edelmetalle im Depot. Der Wert einer Währung wird durch den Devisenbestand und der Wirtschaftskraft eines Landes gesichert. Das funktioniert. Allerdings seit der Weltfinanzkrise 2008, das Platzen der US-Immobilienblase und der Lehman Bank-Pleite. Haben die Noten- und Zentralbanken nicht nur die Zinsen auf Null-Prozent gesenkt, sie haben auch die Geldmenge gewaltig ausgeweitet. Realistisch betrachtet ist dieses Geld ist ungesichert, es ist teilweise nicht einmal von einer volkswirtschaftlichen Leistung gesichert, und wird deshalb auch als Fiatgeld (von lateinisch fiat – Dekret, “so soll es sein”) bezeichnet. Holzschnittartig gesagt, lassen Politiker Geld drucken.

4. Elektronisches Geld und digitale Währung. Das ist eine neue Art von Geld. Derzeit gibt es keine einheitliche Theorie zu elektronischem Geld und digitaler Währung, aber dieses Geld ist bereits vorhanden, und wir bezahlen erfolgreich damit.

Der gesamte weltweite Geldbetrag wird auf 60 Billionen Dollar geschätzt. Gleichzeitig liegt die Summe an Banknoten und Münzen, also tatsächlich verkörpertem Geld, in der Größenordnung von 6 Billionen Dollar. Somit haben nur 10 % des Geldes ein reale Abdeckung. Der Rest des Geldes existiert nur auf Computerservern und wird durch Vertrauen gedeckt. Wenn das Vertrauen fehlt, dann löst sich der Wert einer Währung wie Schnee in der Sonne auf.

Bei der Einführung des Bitcoin wurde ein Maximalvolumen von 21 Millionen Bitcoin fixiert. Mehr ist technisch nicht möglich. Aktuell sind rund 18,7 Millionen Bitcoin geschürft (errechnet) worden. Das kann auch keine Regierung oder Nodenbank ändern.

Geld ist Wertinformation.

Die Blockchain selbst, die Bitcoin zugrunde liegt, ist eine sehr zuverlässige Basis für die Speicherung von Wertinformationen. So ging lange Zeit alles zur Entstehung einer neuen Art von Geld – der Kryptowährung. Kryptowährungen sind heutzutage sehr beliebt, sodass es auch solche Bots wie https://immediateprofit.de/ entstehen, die helfen, schnell und sicher Geld zu verdienen.

Am 31. Oktober 2008 erhielten mehrere hundert Krypto-Spezialisten auf der The Cryptography Mailing List einen Brief, der von einem Satoshi Nakamoto unterzeichnet wurde. Darin sagte er, dass er an der Schaffung eines neuen elektronischen Systems zur Barabrechnung arbeite, bei dem Transaktionen direkt zwischen den Teilnehmern durchgeführt werden, ohne dass eine dritte vertrauenswürdige Partei einbezogen wird. Bitcoin kann nicht beliebig erzeugt werden. Es gibt eine Obergrenze, die geschürft werden kann.

Der Brief bezog sich auf einen kurzen Text (9 Seiten) eines Papers mit dem Titel Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System, das in streng wissenschaftlichem Stil, knapp aber klar, mit Diagrammen und Formeln die Technologie des neuen Währungssystems beschrieb.

Es ist noch unbekannt, wer sich unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto versteckt. Wir möchten aber nicht weiter auf dieses Geheimnis eingehen. So wurde am 31. Oktober ein Brief verschickt, in dem die Prinzipien des neuen Währungssystems beschrieben wurden. Die meisten Empfänger dieses Briefes standen dem sehr skeptisch gegenüber. Erstens war Satoshi keinem der Adressaten bekannt. Und diese Gemeinschaften achten sehr auf den Ruf ihrer Mitglieder, obwohl sie geschlossen und anonym sind. Zweitens sehen alle Empfänger dieser Mailingliste regelmäßig verschiedene fantastische Projekte von Anfängern in diesem Bereich.

Übrigens haben die Mitglieder der Mailingliste die gleichen Einwände geäußert, die in Bezug auf Kryptowährungen und Bitcoins immer noch zu hören sind:

  • Der Strom, der zur Herstellung von Bitcoin verwendet wird, ist mehr wert als die neue Kryptowährung;
  • Großmächte und die Weltregierung werden niemals die Entstehung einer unkontrollierten Währung zulassen;
  • Banken sind notwendig, um Vertrauen zwischen den Teilnehmern an gegenseitigen Abrechnungen zu schaffen.

Trotz fehlender Unterstützung setzte Satoshi seine Arbeit fort und startete am 3. Januar 2009 ein Mining-Programm auf seinem Computer. Um 18:15:05 GMT schuf er die ersten 50 Bitcoins in seinem Leben, die den Beginn der neuen Zeit angekündigt haben.

Gleichzeitig hatte Bitcoin seine ersten Anhänger: Am 10. Januar 2009 startete auch Hal Finney ein Programm zur Arbeit mit Bitcoins, entdeckte darin einen Fehler, schrieb eine Nachricht an Satoshi Nakamoto und schlug eine Lösung des Problems vor. Am Abend desselben Tages gelang es ihm nach mehreren Versuchen, Block 78 zu generieren und 50 Bitcoins an seine Adresse zu erhalten.

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