Drei Hamburger Start ups wollen Kultur- und Kreativpilot 2021 werden

Logo des Wettbewerbs Kreativpiloten(c) Kreativpiloten / u-institut.de

Die Hamburger Start ups: ACTitude, ReDo und femtastics haben es in die Shortlist der Wettbewerbes Kultur- und Kreativpilot*innen 2021 geschafft.

Der Wettbewerb Kultur- und Kreativpilot*innen 2021 ist die einzige Auszeichnung der Bundesregierung für die Kultur- und Kreativwirtschaft für innovative Projekte. In diesem Jahr gab es 765 Bewerbungen die aus ganz Deutschland die sich um insgesamt 32 Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien bewerben. Gut 100 Projekte schafften es in die Shortlist. Aus Hamburg sind u.a. drei Gründer und Start ups dabei.

Symbolbild für das Start up ACitude Hamburg
ACitude Hamburg (c) Sebastian Fuchs

ACTitude – Gelassen in stürmischen Zeiten

ACTitude will uns psychisch belastbarer machen. Das Problem liegt auf der Hand, etwa 18 Millionen Deutsche haben psychische Belastungen. Doch nur wenige sind in Behandlung und die Kapazitäten sind begrenzt. Das ACTitude Team
bietet Betroffenen mit digitalen Webkursen, einer App, einem Podcast und Innovationen wie Challenges als Gamification und Tracking der Stimmung die Möglichkeit, effektiv und wissenschaftlich fundiert ihre psychische Flexibilität zu stärken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, exist – Existenz Gründung aus der Wissenschaft, die Europäische Union, der Europäische Sozialfond (ESF) fördern ACTitude.

Das Hamburger Start up femtastics
Das Start up femtastics (c) femtastics.com

femtastics – empowert, supportet & inspiriert!

Die drei Journalistinnen und Unternehmerinnen Katharina Charpian, Lisa van Houtem und Anna Weilberg haben femtastics – das Fempower Magazin! gegründet. Ihre Mission: Sie wollen mit einem Onlinemagazin unterschiedliche Lebenskonzepte sichtbar zu machen. Leserinnen bestärken, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Im Fokus stehen Menschen, die täglich inspirieren, motivieren und die Welt besser machen wollen, ob als Rolemodels, Gründerinnen, Aktivistinnen Feministinnen und/oder Experten oder Expertinnen. Ihr Ziel eine gerechtere Gesellschaft, die Gleichstellung der Geschlechter sowie Anti-Rassismus. femtastics

ReDo Start up Symbolbild -Revolution
(c) ReDo / Luca Christmann

ReDo will Industrieprodukte nachhaltiger machen

ReDo glaubt, dass die produzierende Industrie einer der größten Verursacher der Klimakrise ist und dass Konsumenten bis auf die Kaufentscheidung auf sie keinen Einfluss haben. Yolanda v. Zitzewitz und Luca Christmann wollen das ändern und die Mitbestimmung fördern. ReDo will bestehende Produkte in Zusammenarbeit mit Firmen nachhaltig neu gestalten. Dafür wurde ein Mechanismus entwickelt, bei dem Nutzer online für eine Neugestaltung abstimmen können und diese dem Unternehmen dann zusammen mit dem Voting als Indiz für das Marktpotenzial präsentiert wird. ReDO

Über die Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland

Jedes Jahr zeichnet die Bundesregierung 32 Unternehmen als Kultur- und Kreativpilotinnen Deutschland aus. Bewerben können sich Unternehmen, Selbständige, Gründer und Projekte aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie deren Schnittstellen zu anderen Branchen. Bei der Auszeichnung steht die Unternehmerpersönlichkeit im Mittelpunkt. Die Titelträger nehmen an einem einjährigen, individuell abgestimmten Mentoring-Programm teil. Dazu gehören Workshops, die Begleitung durch zwei Coaches, der Austausch mit den anderen Teams und mit Experten sowie die bundesweite Aufmerksamkeit durch die Titelvergabe. Mehr Infos hier.

Ideengeber und Organisator der Auszeichnung im Rahmen des Projektauftrags durch die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ist das Berliner u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e. V. unter Leitung von Sylvia Hustedt und Christoph Backes.

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