Eine Frage der Sicherheit

Spätestens wenn man eine Familie gründet, gewinnt der Sicherheitsaspekt im eigenen Leben einen immer höheren Stellenwert. Zunächst gilt es, die Wohnung für den Nachwuchs sicher zu machen sowie Vorsichts- und Vorbeugungsmaßnahmen zu treffen. Treppen zum Beispiel sollten gesichert werden, so dass das Kind nicht hinunter fallen kann. Auch Steckdosen gilt es abzudecken und Elektrogeräte außer Reichweite aufzubewahren.

Manche Vorbeugungsmaßnahmen sind sogar gesetzlich vorgeschrieben, so zum Beispiel Rauchwarnmelder, die dazu dienen, Gefahr durch Brände früh zu erkennen und rechtzeitig zu verhindern. Neben der Sicherheit zu Hause spielt aber auch die Sicherheit auf den Straßen eine große Rolle.

Autounfälle fordern viele Todesopfer

Laut der Hamburger Verkehrsunfallstatistik 2012 ist der Kfz-Bestand in Hamburg seit den 1990er Jahren rapide angestiegen. Das kommt unter anderem dadurch, dass auch die Bevölkerungsdichte zugenommen hat. Eine fast schon logische Konsequenz daraus sind auch immer mehr Verkehrsunfälle. Zwar ist positiv zu vermerken, dass die Zahl der bei Unfällen getöteten und schwer verletzten Opfer tendenziell abnimmt. Dennoch starben im Jahr 2012 noch immer 33 Personen in Hamburg bei einem Autounfall, 787 wurden schwer verletzt. Insgesamt gab es in Hamburg im Jahr 2012 65.727 registrierte Verkehrsunfälle. Tendenziell passieren im Winter immer noch mehr Unfälle, als in den Sommermonaten. Das liegt vor allem an extremen Witterungsverhältnissen, schlechter Sicht und glatten Straßen. Die am häufigsten in Unfälle verwickelten Verkehrsteilnehmer sind PKW, Radfahrer und Fußgänger. Davon verunglücken vor allem Fußgänger tödlich.
Die Hauptunfallursachen sind vor allem Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr, Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren. Allerdings forderte diese Unfallursache im Jahr 2012 verhältnismäßig wenig Todesopfer. Die meisten Todesopfer forderte überhöhte Geschwindigkeit. Auch Falsches Verhalten von Autofahrern gegenüber Fußgängern verursachte 2012 erschreckend viele Unfälle mit tödlichen Folgen. Die meisten Unfälle passieren nicht auf Autobahnen oder Bundesstraßen, sondern auf anderen Straßenklassen wie etwa in Innenstädten.

Für den Extremfall vorsorgen

Besonders wenn man eine Familie gegründet hat, steigt die Sorge, dass eines der Familienmitglieder in einen gefährlichen Unfall verwickelt wird. Nicht nur auf emotionaler Ebene bedeutet die Vorstellung, einen geliebten Menschen zu verlieren eine große Belastung. Auch finanziell könnte ein solcher Verlust drastische Nachwirkungen haben.
Wenn zum Beispiel der Hauptverdiener eines Haushaltes bei einem Autounfall stirbt, lasten automatisch alle Ausgaben auf dem verbleibenden Partner. Auch wenn man einem Autounfall außer mit der eigenen vorsichtigen, vorausschauenden Fahrweise nicht wirklich vorbeugen kann, gibt es Maßnahmen, um die Familie zumindest vor einer finanziellen Belastung zu schützen, nämlich in Form einer Risiko-Lebensversicherung.

Die Summe, die mit einer solchen Versicherung abgedeckt wird, sollte idealerweise so hoch gewählt werden, dass laufende Ausgaben damit bewältigt werden können. Das Geld einer Lebensversicherung wird nur beim Versterben des Versicherten ausgezahlt, wobei Selbstmord in der Regel ein Ausschlusskriterium ist. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen einer Risiko-Lebensversicherung und einer Lebensversicherung. Bei der Lebensversicherung hat der Versicherte sowohl einen Risiko- als auch einen Sparanteil in der Versicherung. Auf diesen Sparanteil kann man auch unabhängig von einem Todesfall zurückgreifen.

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