Franchises in Hamburg: Der Weg zum gastronomischen Erfolg

Coffeeshop mit BaristaBarista Photo by Toa Heftiba on Unsplash

Viele Menschen träumen von einer Karriere in der Gastronomie, doch diese ist eines des schwierigsten Geschäftsfelder überhaupt. Franchising kann der ideale Einstieg sein.

Was bedeutet Franchising überhaupt?

Der neue trendy Coffeeshop in St.Pauli wirkt zunächst total unique, doch beim Besuch von Freunden in Ottensen taucht auf einmal ein Zwilling auf. Und dann ist der gleiche Coffeeshop sogar bei den Eltern in Eimsbüttel zu finden und beim Wochenendausflug nach St. Peter Ording: Klar, hier handelt es sich um eine sogenannte Franchise, auf Deutsch auch gerne als Kette bezeichnet. Zu den berühmtesten Franchises gehören die ganz großen US-amerikanischen Ketten wie McDonalds, KFC und Starbucks. Doch in ihrem Windschatten haben sich unzählige weitere Franchise Unternehmen in fast allen Branchen entwickelt: Von der Fitness-Studio-Kette über Möbelhändler bis zur Gastronomie. Der Unterschied zur klassischen Zweigstelle eines Unternehmens: Die einzelnen Lokale der Franchise werden nicht zentral vom Unternehmen gesteuert. Der Franchisenehmer erwirbt mit der Franchise das Recht, den bekannten Namen der Kette und sämtliche Angebote zu nutzen, agiert aber ansonsten selbständig. Wie eng die Vorgaben sind, hängt dabei vom Franchisegeber ab. Wer beispielsweise ein neues McDonalds eröffnen möchte, muss sich natürlich an das typische Corporate Design der Einrichtung halten und das vorgegebene Menü. Kleinere Franchises erlauben hier oft mehr Freiheit.

Warum ein Franchise übernehmen?

Die eigenen Pastagerichte und Pizzakreationen werden seit Jahren im Freundeskreis hochgelobt und der aktuelle Vollzeitjob macht keine Freude mehr. Da liegt der Gedanke nahe, sich mit einer Pizzeria selbständig zu machen. Blöd nur: Hamburg ist bereits voller beliebter Pizzerien. Sich an diesem Markt als Neueinsteiger zu bewähren, ist ausgesprochen schwierig.

Die Gastronomie gehört traditionell zu den Wirtschaftszweigen mit dem höchsten Insolvenzrisiko. Um erst einmal in diese Branche hineinzufinden, ist eine Franchise daher eine gute Wahl. Es muss ja nicht McDonalds sein. Eine kleine Franchise wie die Hamburger Coffeeshop-Kette Balzac verlangt weit geringere Franchisegebühren. Der Name ist jedoch schon so bekannt im Großraum Hamburg, dass er alleine schon zahlreiche Besucher anlockt. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier: Wenn es ihm zuhause in einem bestimmten Restaurant gut schmeckt, besucht er auch in einem anderen Viertel oder in einer anderen Stadt das gleiche Restaurant. Hier weiß er, was ihn erwartet. Dazu liefert der Franchisegeber Branchen-Know-how, Möblierung, Marketingmaterial und vieles mehr.

Ist die eigene Franchise einmal erfolgreich etabliert, gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder weitere Franchises des gleichen Anbieters übernehmen und so ein eigenes erfolgreiches Netz aufbauen oder das in der Gastronomie erworbene Wissen nun für die ganz eigene unabhängige Pizzeria nutzen.

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