Beste Grüße vom Gastrokiller Nummer 1. Jetzt amtlich: Corona macht die Gastronomie kaputt

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Unternehmenszahl des Gaststättengewerbes in Deutschland.Gastronomie Pleiten und Geschäftsaufgaben in Deutschland 2019/2020 (c) Bundesam für Statistik / Grafi statista

Vorname Corona – Nachname Pleite!

Zack Bumm, Klappe zu, Ruhe im Karton, Pleite oder Geschäftsaufgabe – Corona ist Deutschlands Gastrokiller Nummer 1 und sorgt flächendeckend dafür, dass Kneipen, Restaurants, Diskotheken, Bars und Clubs das Handtuch schmeißen.

Was dabei nicht vergessen werden sollte bei jeder Betriebsschließung gehen Arbeitsplätze verloren und viele Inhaber verlieren viel Geld. Mit hohen Schulden wird es für sie nicht einfach sich eine neue Existenz aufzubauen. Auch die Zulieferer wie Lebensmittelanbieter, Brauereien, Getränkelieferanten, Vermieter und viele mehr verlieren Auftrage, Umsätze und müssen Forderungen abschreiben.

Die Statistik betrachtet nur das Jahr Eins der Corona-Pandemie. Wenig spricht für 2021 von einer Trendumkehr. Auch wenn die Statistik bundesweit ist. In Hamburg ist die Entwicklung nicht viel anders verlaufen. Ein bekannter Gastro-Experte bemerkte dazu nur lapidar: Vorname Corona – Nachname Pleite! Dem ist leider wenig hinzuzufügen.

Politiker und Beamte hingegen sind bestens abgesichert und haben sich sogar selbst Corona-Hilfen, obwohl in vielen Fällen kaum gefährdet, zugeschanzt. Bekanntlich sind alle Menschen in einer Demokratie gleich, doch immer auch sind einige gleicher und lassen es sich auch in Krisenzeiten ausgesprochen gut gehen. Zuerst wurde Corona geleugnet, in öffentlich-rechtlichen Sendern lächerlich gemacht. Dann als die Krise da war, zeigte sich der Staat und die Politik unvorbereitet, desorganisiert, kopflos und das Digitalisierungsdefizit war himmelsscheiend. Die Zeche zahlen jetzt zumeist Selbständige und kleine Unternehmen.

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