Gute Idee? Deutsche setzen auf mehr Schulden und kaufen weniger Online ein

Statistik Chart zur Kreditaufnahme und Online-VerkaufsentwicklungEntwicklung des Online Verkaufs und der Keditaufnahme (c) Statistisches Bundesamt / Statista

Der Corona-Blues scheint vorbei zu sein. Die Konsumwünsche Deutscher Verbraucher, obwohl sie nicht immer genug Geld auf dem Konto haben, scheint zu wachsen. Auf jeden Fall ist haben Verbraucher mehr Kreditverträge über Kreditinstitute (Ratenkäufe) in den vergangenen Wochen gegenüber dem Vorjahr abgeschlossen. Das ist durchaus optimistisch, denn es könnte durchaus noch zu einer Corona-bedingten Rezession und einem Wachstum der Arbeitslosigkeit kommen.

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen haben die deutschen Verbraucher wieder mobiler gemacht. Der stationäre Handel kann wieder relativ normal seine Waren verkaufen. Als Folge davon sind die Online-Verkäufe zurückgegangen. Viele Kunden kehren offensichtlich in die Geschäfte zurück.

Während des Lockdowns wuchs der Online-Markt kräftig. Online-Händler wie bonprix in Hamburg haben davon kräftig profitiert. Der höchste Wert wurde in der Kalenderwoche 16/2020 (+61,2 Prozent) erreicht. Wie pessimistisch viele Menschen die Situation gesehen haben, wurde bei der Kreditvergabe deutlich. In der gleichen Woche sank die Kreditvergabe um 36,7 Prozent. Auch zum Jahresbeginn 2021 kam es zu diesem Muster.

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