Hamburger Unternehmer Johann Peter Boesche im Profil: Lotterie Kiosk mit Tradition

Johann Peter BoescheJohann Peter Boesche

Lotterien haben in Hamburg eine jahrhundertelange Tradition

Bereits im Jahr 1614 fand in Hamburg die erste Lotterieziehung der ältesten Staatslotterie Deutschlands statt. Das Glücksspiel in dieser Stadt hat demnach eine wahre Tradition.

So ist es kein Wunder, dass auch Boesche als einer der drei größten Anbieter gewerblicher Lotterien hier seinen Sitz hat. Der Inhaber Johann Peter Boesche kann heute auf mehr als 200 Jahre Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Die Staatliche Lotterie-Einnahme und ihre Online-Präsenz „Lotterie Kiosk“ gehören zu den Hamburger Traditionsunternehmen, das heute vier Generationen zurückreicht. Noch heute verkauft das Unternehmen erfolgreich staatliche Lose der Klassenlotterien NKL und SKL.

„Der schönste Beruf der Welt“ – Johann Peter Boesche macht Millionäre

Der 52-jährige Inhaber Johann Peter Boesche leitet heute die Unternehmensgruppe. Immer, wenn die unter amtlicher Aufsicht stattgefundenen Gewinn-Ziehungen beendet haben, ist es Johann Peter Boesche, der persönlich die Namen seiner Gewinner aus dem Kreise seiner Mitspieler heraussucht, um eine sofortige Gewinnbenachrichtigung zu garantieren. Daraufhin werden jede Woche mehrere tausend Gewinn-Schecks verschickt.

Bei einem glücklichen Gewinn von mehr als hunderttausend Euro kann es durchaus auch mal sein, dass der Sieger einen persönlichen Anruf vom Geschäftsführer erhält, der ihm schließlich noch ein paar Tipps mit auf den Weg gibt. Aber auch persönliche Abholungen soll es schon gegeben haben. Boesche erzählt gerne von den rührenden Momenten, die er im Laufe seiner Arbeitszeit im Lotterie-Vertrieb schon erlebt hat: „Mit einem ‚Haben Sie noch Platz auf dem Konto?‘ konnte ich schon sehr viele Menschen glücklich machen.“ Oftmals sind die Glückspilze Menschen, die das Geld wirklich brauchen können. Und die anschließende Beratung für frischgebackene Millionäre gehört zum guten Service dazu.

Traditionsreiches Glücksspiel: Die Geschichte des Unternehmens Boesche

Ursprünglich wurde das Hamburger Unternehmen als Papier- und Schreibwarengeschäft im Jahre 1776 gegründet. Etwa 30 Jahre später erteilt die damalige Hamburger Staatslotterie außerdem die Genehmigung, Lose zu verkaufen. Schließlich wird Gustav Carl Boesche 1880 Inhaber der Einnahmestelle, der das Unternehmen später seinem Sohn Gustav Erich übergibt. Dies sind die Anfänge eines zukünftigen Familien-Erfolges im Lotterievertrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitet der Nachfolger weitreichende Schritte der Expansion ein. Eine SKL-Lotterieeinnahme mit Sitz in München wird übernommen. Zugleich modernisiert das Unternehmen ständig, um auf dem neuesten Stand der Computer-Technik zu bleiben.

1989 steigt schließlich der heutige Inhaber Johann Peter Boesche in das Familiengeschäft ein. Weitere Expansion und Übernahmen folgen. Das EDV-System wird zunehmend verbessert, um einen bestmöglichen Service zu bieten. Unter Boesches Leitung feiert das Unternehmen schließlich 2005 das 200-jährige Jubiläum und wird dabei von der Handelskammer Hamburg geehrt. Noch heute ist Boesche erfolgreich im Vertrieb von Losen der Klassenlotterie, die sich wesentlich von Lotterien mit Totalisatorenprinzip unterscheidet, bei denen die Gewinne starken Schwankungen unterliegen können. So nennt Johann Peter Boesche das Unternehmen auch ein „Versandhaus für Glück“.

Bitte folgen und liken Sie ganz-hamburg.de
Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial