Hamburger Weihnachtsgeschäft verspricht ein Erfolg zu werden

Mit dem ersten Advent steht auch das Weihnachtsgeschäft vor der Tür. Dabei zeigt sich der Hamburger Einzelhandel optimistisch, dass das diesjährige Weihnachtsgeschäft noch höhere Umsätze bringen wird als das vergangene Jahr.

Tendenzen für das Weihnachtsgeschäft

Allerdings zeigen sich die Deutschen schon eine ganze Weile als recht kaufwillig, weswegen der Handel für die Weihnachtszeit keinen maßgeblicher Sprung im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten erwartet wird. Das hängt mit der guten Konjunktur sowie positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zu tun.

Deutschlandweit erwartet man 2013 einen so hohen Umsatz wie seit vor 2004 nicht mehr. Während sich der Umsatz 2012 im Vergleich zum Vorjahr kaum veränderte, so kann Schätzungen zufolge dieses Jahr ein Plus von rund einer Milliarde Euro verbucht werden.

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Die Hamburger Handelskammer veröffentlichte vergangene Woche die Ergebnisse einer Umfrage von 318 Firmen. Aus dieser geht hervor, dass sich ein Großteil der Hamburger Händler bezüglich des Weihnachtsgeschäfts optimistisch zeigt. Gemäß dem Einzelhandelsverband werden in Hamburg insgesamt rund 2,14 Milliarden Euro für das Weihnachtsgeschäft ausgegeben.
Besonders die Internetbranche sieht dem Weihnachtshandel hoffnungsvoll entgegen. Gegenwärtig finden etwa 30 Prozent der Einkäufe online statt. Im deutschen Handel vollzieht sich seit einigen Jahren aufgrund des stetigen Wachstums des Onlinehandels ein Strukturwandel, durch den der Einzelhandel generell weniger Gewinne einfährt als noch vor ein paar Jahren. Dennoch profitieren vom Weihnachtsgeschäft neben dem Onlinehandel auch noch immer „Offline-Händler“, also solche im klassischen Einzelhandel, Besonders Händler in Innenstädten und Einkaufszentren zeigen sich dabei optimistisch.

Hamburger Geburtenrate steigt

Gerade Geschenke für Kinder und Babys werden zur Weihnachtszeit gern gekauft. Besonders Spiele und Spielwaren haben einen hohen Stellenwert auf der Beliebtheitsskala, so lagen sie 2011 mit 18,1 Prozent auf Platz drei.
Immerhin auf Platz sieben stand Bekleidung, die vor allem bei kleinen Kindern in relativ kurzen Abständen gekauft werden muss, da diese schnell aus ihrer Kleidung herauswachsen. Diesbezüglich bieten vor allem Onlinehändler wie baby-walz.de eine große Auswahl. Besonders nützlich – und auch in dieser Hinsicht machen Onlineshops dem stationären Handel Konkurrenz: Es gibt dort nicht nur Ware, sondern auch Tipps zur richtigen Outfitwahl, Checklisten und Größentabellen.

Kindgerechte Weihnachtsgeschenke sind vor allem in Hamburg eine gelungene Geschenkidee und noch dazu in der Lage, das Weihnachtsgeschäft zusätzlich anzuregen, da in Hamburg die Geburtenraten seit 2003 stetig ansteigen. Waren es 2003 noch 700 Babys, die in Hamburg zur Welt kamen, waren es im vergangenen Jahr bereits 2.600 Neugeborene. Hamburg bewegt sich damit entgegengesetzt dem deutschlandweiten Trend von rückläufigen Geburtenraten.

Streiks als Gefahr fürs Weihnachtsgeschäft

Das einzige, das das Hamburger Weihnachtsgeschäft jetzt noch gefährden könnte, wären Tarifstreiks im Einzelhandel. Dieser ist besorgt, da im anhaltenden Tarifkonflikt noch immer keine Einigung in Sicht ist. Tarifverhandlungen Anfang November in Hamburg blieben zunächst ohne Erfolg. Doch laut dem Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE würden derartige Streiks nicht nur den Firmen schaden, sondern genauso ihren Mitarbeitern sowie den Kunden.

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