Holsten knallt ab 2019 im Hamburg Hausbruch

Erster Spatenstich Holsten BrauereiSymbolischer 1. Spatenstich für die neue Holsten Brauerei in Hausbruch. Iain Gow, Jens Quade, Olaf Scholz, Sebastian Holtz (vl) Foto: Brauerei

In dieser Woche: Erster Spatenstich mit Olaf Scholz für die neue Holsten-Brauerei 

Sie sind die beiden Traditionsbiermarken Hamburgs: Holsten und Astra. Bis weit in die 1990er Jahre war es fast eine Glaubensentscheidung sich für welche Marke man sich entschieden hatte. Seit Jahren sind sie schon unter dem Dach der Holsten-Brauerei vereint.

Der Standort der Holsten-Brauerei (seit 1978) mitten in Hamburg Altona ist nicht mehr zeitgemäß. Eine industrielle Nutzung mit viel LKW-Verkehr verträgt sich schwer mit dem umliegenden Wohngebieten. Auch die Anlage der Brautechnik entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen, zu viele Ebenen und zu lange Wege bedeuten hohe Kosten und das Biergeschäft ist margenschwach. Ein Umzug der Brauerei wurde notwendig

Festlicher erster Spatenstich

Gemeinsam mit Olaf Scholz (Hamburgs Erster Bürgermeister), dem Generalunternehmer Züblin, Mitarbeitern und 230 Gästen feierte Carlsberg Deutschland den  der  Zum ersten Spatenstich traten Olaf Scholz, Sebastian Holtz zusammen mit Iain Gow (Vice President Western Europe Carlsberg Group) und Jens Quade (Bauleiter Ed. Züblin) im feinem Zwirn zum symbolischen ersten Spatenstich der neuen Carlsberg-Holsten-Brauerei im Heykenaukamp 13 in Hamburg Hausbruch an.

Da Brauereibauten nicht so komplex wie Flughäfen oder die Elbphilharmonie sind, soll ab Frühjahr 2019 Gerstensaft in Flaschen, Dosen und Fässer gefüllt werden. 

Visualisierung der neuen Carlsberg - Holsten Braustätte

Visualisierung der neuen Carlsberg – Holsten Braustätte in Hamburg Hausbruch

Schon vor vier Jahren hat die Holsten-Mutter Carlsberg gemeinsam mit der Stadt Hamburg begonnen nach einem neuen, geeigneteren Brauereistandort zu suchen.

„Der Wunsch des Unternehmens innerhalb der Stadtgrenzen umzuziehen hat uns sehr gefreut und veranlasst intensiv über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Das ist ein Bekenntnis von Carlsberg zum Standort und zu den Marken, die hier gebraut werden. Hamburg wird nicht zuletzt dadurch ein bedeutender Brauereistandort bleiben“, so Olaf Scholz beim ersten Spatenstich.

Zum Glück hat der Hamburger Senat aktive Standortpolitik betrieben und die Brauerei in der Stadt gehalten, denn Schleswig-Holstein und Niedersachsen waren nicht untätig. Es ist flächentechnisch kein leichtes Unterfangen in einer Metropole wie Hamburg geeignete Flächen zu finden. Insgesamt wurden 20 Flächen geprüft.

 „Da Holsten bereits seit 1879 in Hamburg Bier braut, war es sowohl für uns als auch für die Stadt von großer Bedeutung, dass wir die Produktion und die damit verbundene Tradition hier fortführen. Im Heykenaukamp haben wir schließlich den idealen Standort für uns gefunden“, sagt Sebastian Holtz (CEO Carlsberg Deutschland).

Carlsberg verlegt den bisherigen Standort aber nicht gänzlich: Die Verwaltung, darunter Marketing, Vertrieb, Personal und Finanzen, verbleibt in Altona. Sie wird auf dem neu entstehenden Areal „Holsten Quartiere“ Büroflächen beziehen. 

Die neue Holsten Braustätte in Fakten und Zahlen

  • Grundstücksfläche: ca. 67.000 m², Bebauungsfläche: 24.500 m²
  • Kapazität:
    – 1 Million Hektoliter pro Jahr
    – 1 Million abgefüllte Flaschen pro Tag und mindestens 2.000 Fässer pro Tag
    – Eine Flaschenabfüllanlage: 60.000 Flaschen pro Stunde
    – Eine Fassabfüllanlage: 120 Fässer pro Stunde
    – Eine Umpackanlage: 14.000 Flaschen pro Stunde
  • Lagerkapazitäten:
    – 18.000 Euro-Paletten Vollgut
    – 30.000 Euro Paletten Leergut
  • 100 LKWs pro Tag
  • Umzug Brauerei: Erstes Quartal 2019
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