Industrie 4.0 – Transformation der Arbeitswelt in Hamburg

3 D Drucker beim Drucken3 D Drucker Photo by Ines Álvarez Fdez on Unsplash

Der 3D-Druck zusammen mit Blockchain und künstlicher Intelligenz revolutioniert die industrielle Fertigung und verändert die Produktionsabläufe. Hamburg ist dabei!

Im vergangenen Jahr entstanden in Hamburg zahlreiche neue Arbeitsplätze, wie nie zuvor in der Geschichte der 35-jährigen Wirtschaftsförderung. Mehr als 2000 Arbeitsplätze brachten die Neuansiedlungen und Firmenexpansionen in die Hansestadt. Damit wird im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 52 Prozent verzeichnet. Was sind die industriellen Treiber für den signifikanten Zuwachs?

Maßgeblichen Beitrag hierzu leistet die künstliche Intelligenz und der 3D-Druck. Technologien wie Blockchain, 3D-Druck und künstliche Intelligenz werden die Hamburger Unternehmen in den nächsten Jahren begleiten. Gerade 3D Druck Dienstleister nutzen ihre Möglichkeiten in hohem Maße. Wo früher das CNC fräsen lassen das Mittel der Wahl war, wird der 3D Druck heutzutage verstärkt von Unternehmen genutzt, um Prototypen und Endprodukte herzustellen. 

Diese Zahlen sind tolle Neuigkeiten für die deutsche Wirtschaft. Dennoch bedarf es viel Aufwand und vorbereitende Maßnahmen, um die Arbeitswelt für Industrie 4.0 zu rüsten. Die Veränderungen durch die Digitalisierung sind in mehrfacher Hinsicht eine Revolution. Das Stichwort heute: „Arbeit 4.0“. Mitarbeiter müssen ihre Kompetenzen um Digitalkompetenzen erweitern, um den veränderten Anforderungen am Arbeitsmarkt gerecht zu werden. Die Begrifflichkeit Arbeit 4.0 reiht sich in die Diskussion über die vierte industrielle Revolution ein und legt hierbei den Schwerpunkt auf Arbeitsverhältnisse und Arbeitsformen. Das gilt nicht nur für den industriellen Sektor, sondern auch für die gesamte Arbeitswelt. Somit steht die Gesellschaft vor der Herausforderung, technologischen Fortschritt nicht auszubremsen. Zusammenfassend ist die Begrifflichkeit so zu beschrieben, dass die zum Teil heute schon praktizierten Arbeitsweisen, primär aber die Arbeitsweisen in den folgenden Jahren sich an die Herausforderungen und Möglichkeiten der digitalen Welt anpassen. Somit umfasst das Thema Arbeit 4.0 die Arbeitswelt und ihren Veränderungsprozess im digitalen Zeitalter.

Der gesamte industrielle Sektor verändert sich derzeit in Folge der Digitalisierung stark. Durch den Einsatz von Technologien wie Robotik, Augmented Reality und die fortschreitende Automatisierung von Maschinen und Prozessen werden industrielle Prozesse zunehmend komplexer. Zusätzlich steigt die Komplexität durch die umfassende Integration an. Auf dem Weg in das Zeitalter Industrie 4.0 verschieben sich ebenfalls die Anforderungen an Mitarbeiter, die sich immer vielschichtigeren Aufgaben gegenübersehen. Der Mensch ist maßgebend für Erfolg und Misserfolg der digitalen Transformation. Daher muss er auf den Pfad des Wandels mitgenommen werden. Dafür müssen neue Maßnahmen her. Nur so wachsen Mitarbeiter in die neuen Rollen hinein, erlernen neue Skills und entwickeln nach und nach eine Digitalkompetenz, mit der die neu entstandenen Tätigkeitsfelder bewältigt werden können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nur Unternehmen, die ihre Mitarbeiter im Hinblick auf die Digitalisierung genügend qualifizieren und ihre Ausbildungen auch in Kooperation mit Berufs- und Hochschulen anpassen, die digitale Transformation erfolgreich bewältigen werden. Dafür ist eine ausgereifte Digitalkompetenz unabdingbar. Um dies Umzusetzen, müssen Räumlichkeiten, Zeit, Hardware wie Tablets und digital aufbereitete Lerninhalte zur Verfügung gestellt werden, die das autodidaktische Lernen ermöglichen. Selbstorganisation ist heute ebenso erfolgsentscheidend, wie ein tiefgreifendes Systemverständnis von Industrieanlagen, die auf Industrie 4.0 basieren. Um auch diesen Zusatz zu vermitteln, müssen Ausbildungen im industriellen Umfeld durch digitale Inhalte, wie z.B. die Datenanalyse, ergänzt werden.

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