Internet à la 5. Generation – Zeitgemäß oder überholt vom Allnet?

Mobilfunk SendemastPhoto by Echo Grid on Unsplash

Der Ausbau des neuen Mobilfunkstandard 5G kommt immer noch eher schleppend voran.

Das Internet der 5. Generation oder auch kurz 5G ist seit längerer Zeit in vieler Munde. Die Lizenzen wurden vor langer Zeit, für Mobilfunkverhältnisse, versteigert und vergeben. Aber so richtig entwickelt hat sich bislang noch nichts. Es soll eine Vielzahl Vorteile für eine Vielzahl Businesses und die damit zum Einsatz kommenden Technologien mit sich bringen. Es soll schneller und sicherer sein als LTE. Kritiker sagen aber auch, dass dessen Strahlung schädlicher sein soll als alle davor gewesenen Strahlungen. Ist das der Grund für den zögerlichen Ausbau?

Zeitgemäß nach Realisierung oder überholt?

Eine andere spannende Frage jedoch stellt sich zunehmend. Ist 5G Internet wenn es denn erstmal in Betrieb genommen ist überhaupt noch „up to date“ und zeitgemäß? Oder ist es bald schon überholt? Was könnte denn einen gerade erst auszubauenden Netzstandard überholen? Das ist eine gute Frage. Eine noch bessere Antwort in technischer Umsetzung erfolgte bereits vorbereitender Weise durch die Tech-Schmiede Musk.

Internet aus dem Weltall?

Vor wenigen Tagen wurden 60 Satelliten im Erdorbit entlassen und positioniert. Seit dem konnte man sie mehrfach in geordnetem Korso am Nachthimmel sehen. Die Rede ist von Starlink. Der „Grand Innovator“ der immer wieder mit ehrgeizigen Projekten um die Ecke kommt hat bereits die Genehmigung für 12.000 weitere Himmelskörper in petto. Im Jahr 2020 sollen noch ca. 1200 folgen. Jedes weitere Jahr dann circa 1.300 Stück. Alle zusammen sollen es in Kürze ermöglichen ein überall auf der Erdkugel verfügbares und schnelles Internet aus dem All zu empfangen.

Aber auch Kritik bei allem Lob

Es ist natürlich nicht alles Gold was glänzt. Und schon gar nicht ist das Gold des einen auch das Gold der anderen. Das geplante Hochgeschwindigkeits-Internet aus dem Weltall lässt nämlich die Anzahl der Satelliten exorbitant in die Höhe schießen.

Elon Musk beteuerte zwar bereits vor geraumer Zeit via Twitter, er wolle absolut sicherstellen das Projekt Starlink keinerlei negative Auswirkungen auf potentielle Entdeckungen innerhalb der Astronomie haben werde, doch die skeptische Haltung in der astronomischen Gemeinde konnten diese Lippenbekenntnisse nicht beruhigen. SpaceX ist davon ab nicht der einzige Konzern der Pläne für ein weltumspannendes Netzwerk an Satelliten hat.  Auch bei Amazon liegt der Fokus auf einem Turbo Internet aus dem Weltall. Auch der Branchenkonkurrent OneWeb hat zum jetzigen Zeitpunkt seine ersten Himmelskörper gestartet. Dieser Kontrahent musste allerdings als Resultat der aktuellen Krise abbrechen und die Insolvenz anmelden.

Ganz im Gegensatz zu SpaceX die auch innerhalb der Krise und ihrer Einschränkungen unbeirrt von allem ihren Plan weiterverfolgen. Aktuell umrunden, mit den zuletzt 60 hochgebrachten Flugkörpern, bereits 420 „Starlink“-Satelliten unseren Planeten- Und genauso soll es damit auch weitergehen. Hohe Widerstands- und Unzufriedenheitsbekundungen werden auch in den Umweltschutz- & Tierschutzkreisen laut. Hier befürchtet man die Störung des Nachthimmels. Diese wiederum kann nicht nur zu empfindlichen Reaktionen im Tierleben führen, sondern soll ebenso auch für uns Menschen störende Auswirkungen mit sich bringen.

Fazit

Fakt ist, dass wir in belebten Zeiten wandeln und den Veränderungen die da auf uns zukommen entgegenblicken. Spannend wird es sein die Weiterentwicklungen und Innovationen mitzuerleben. Ob wir bei den rasanten Sprüngen an einem Mobilfunkstandard hängen der nicht so richtig in Fahrt kommt bleibt zumindest für die nächste kurze Phase der Zukunft ungewiss.

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