Gründerstadt Hamburg – Was müssen Jungunternehmer und Start up Gründer heute wissen?

Coworking OfficeCoworking Office in Hamburg in der Otto Group© ganz-hamburg.de

Hamburg ist nach Berlin Deutschlands größtes Start up Zentrum.

Berlin galt lange als deutsche Start-up Hochburg. Doch, auf Platz zwei folgt Hamburg. Zwischen der HafenCity, Hammerbrook, Schanzenviertel und Altona hat sich eine muntere Gründerszene und Start up Kultur entwickelt.

Seit Jahrhunderten ist Hamburg Deutschlands führende Kaufmannsstadt und hat seine ganz eigene gewachsene Kaufmannskultur entwickelt. Dazu kommt eine gute Infrastruktur, viele Co Working Spaces, Universitäten, Hochschulen, die Internationalität und viele gewachsene Unternehmen, die häufig auch Marktführer in ihrer Branche sind. Ein hervorragendes Netzwerk für junge Unternehmen. Auch die guten Land-, Luft- und vor allem die See-Verbindungen sind ein Pluspunkt.

Der Start up Glanz von Berlin verblasst langsam. Heute liegt die Hansestadt vor der Hauptstadt.

Empfangsbereich Kallmorgen Tower Hamburg
Impressionen aus dem Space Coworking Office im Kallmorgen Tower © ganz-hamburg.de

4 Gründe, warum Hamburg ideal für Start-ups ist

# Grund Nummer eins

Die Hamburger Politik hat die sogenannte Innovations- und Förderbank ins Leben gerufen. Diese unterstützt Start ups und schafft optimale Rahmenbedingungen, um den technologischen Fortschritt voranzutreiben, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und herausragende Talente zu unterstützen.

# Grund Nummer zwei

In Hamburg herrscht neben der frischen Seeluft auch eine Brise Silicon Valley. US-amerikanische Tech-Riesen wie Google, Facebook, Twitter und Microsoft sind in der Hansestadt anzutreffen. Damit festigte Hamburg nicht nur seinen Ruf als wichtiger IT-Standort, sondern schuf auch eine wichtige Basis für den Hamburger Gründergeist.

Das Traditionsunternehmen OTTO ist nach Amazon Deutschlands zweitgrößter Online Händler.

# Grund Nummer drei

Seit ihren frühesten Anfängen fungierte Hamburg als internationales Wissenszentrum. Kein Wunder, dass Konzerne wie Airbus oder Verlagshäuser wie der Bauer Verlag, Gruner & Jahr, die Spiegel-Gruppe oder der Jahreszeitenverlag hier ansässig sind. Und neben diesem Expertenwissen hinaus, kann man in Hamburg sein Know-how fördern: die Universität Hamburg zählt zu den 150 besten Hochschulen der Welt.

# Grund Nummer vier

Mittlerweile haben rund 700 Startups mit mehr als 6.000 Mitarbeitern ihren Sitz in Hamburg. Vor allem junge Unternehmen aus den Bereichen E-Gaming, E-Commerce und Fintech sind in der Elbmetropole anzutreffen. Hamburg steht als neuer Wahlheimat deutscher Tech-Pioniere eine blühende Zukunft bevor.

Was Jungunternehmer und Start up Gründer beachten sollten

Die Liste an in Hamburg ansässigen Big Playern ist lang. Hinzu kommt eine Start-up-freundliche Politik und eine steigende Anzahl an Investoren, die sich für Projekte im Norden interessieren. Ein perfekter Nährboden für jede Menge Innovationen. Dennoch sollten Sie nicht ohne den richtigen Schlachtplan ins Gründeruniversum einsteigen.

Die Handelskammer Hamburg beispielsweise bietet eine Erst- und Einstiegsberatung an. Die persönliche Beratung ist sogar umsonst. Wenn Sie bereits einen Businessplan in der Tasche haben, geht es an die Gewerbeanmeldung, an der laut Paragraph 14 der Gewerbeordnung (GewO) keine Existenzgründung vorbeigeht. Im Anschluss erhalten Sie den sogenannten Gewerbeschein.

Die Suche nach finanziellen Mitteln wie Fördermittel oder Investoren steht für Jungunternehmer im Mittelpunkt. Neben einem Businessplan, sollten junge Unternehmer die Buchhaltung nicht aus den Augen verlieren. Es ist sinnvoll, dass sich Existenzgründer bereits im Vorfeld Gedanken machen, wie diese abgewickelt werden soll.

Betriebssicherheit ist Pflicht

Bei all dem Papierkram und den Behördengängen, darf die Betriebssicherheit nicht in Vergessenheit geraten. Diese bleibt ein wichtiger Faktor, denn dies ist und bleibt die Pflicht des Arbeitgebers – egal, wie digital und innovativ das junge Unternehmen auch sein mag. Die Betriebssicherheit inklusive Arbeitsschutz muss durch entsprechende Maßnahme sichergestellt werden, sodass keine Mitarbeiter zu Schaden kommen.

Für junge Unternehmen, die mit technischen Maschinen arbeiten, gelten höhere Sicherheitsmaßnahmen, da bei der täglichen Arbeit mit Maschinen auch schneller Unfälle passieren können. Technischen Hilfsmittel wie beispielsweise Lichtschranken können in Maschinen verbaut sein und die Sicherheitsstandards erhöhen.

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