Viele Produkte aus Kunststoff werden per Spritzguss gefertigt

Plastikflaschen mit blauen Verschluß und ein roter VerschlußBild von Willfried Wende auf Pixabay

Der Spritzguss ist eine der am häufigsten genutzten Fertigungsmethoden überhaupt. Zahllose Produkte aus Kunststoff entstehen auf diese Weise.

Zahllose Plastikprodukte entstehen per Spritzguss. Unzählige Gegenstände, die wir im Alltag nutzen, bestehen aus Kunststoff. Europaweit werden pro Jahr rund 62 Millionen Tonnen Kunststoff hergestellt. Im kontinentalen Vergleich ist dabei Deutschland führend: Heimische Unternehmen, die Kunststoff produzieren, haben im Jahr 2018 mehr als 83 Milliarden Euro umgesetzt. Damit aus dem Material auch Produkte und Bauteile entstehen, kommt sehr häufig der Spritzguss zum Einsatz.

Wie der Spritzguss abläuft

Das Spritzgießen ist in aller Welt stark verbreitet. Allein die Produktion per Spritzguss mit den vier Kunststoffsorten Polypropylen, ABS, Polyethylen und Polystyrol macht rund 40 Prozent der weltweiten Fertigung von Gegenständen aus Plastik aus. Bei der Verarbeitung von Kunststoff Spritzguss erhitzt eine Maschine zunächst das Material. Anschließend verteilt sie es in einer Form, die das Negativ des zu produzierenden Objekts darstellt. Sobald der Kunststoff abgekühlt ist, wirft die Maschine den bereits fertig hergestellten Gegenstand aus. Das schnelle Produktionstempo bildet für viele Firmen das wichtigste Argument, auf den Spritzguss zurückzugreifen.

Hohe Kosten für die Form

Einen großen Nachteil hat der Spritzguss jedoch: Die Form ist relativ teuer. Je nachdem, aus welchem Material sie bestehen soll und wie detailreich sie ist, kann sie ein nicht unerhebliches Loch ins Budget reißen. Daher ist die Methode erst dann rentabel, wenn eine gewisse Anzahl von Produkten hergestellt wird. Unter 500 Stück lohnt sie sich üblicherweise nicht, erst ab 10.000 Exemplaren ist die Fertigung der Form nicht mehr der größte Kostenpunkt. Stattdessen sind dann die verwendeten Materialien und der Betrieb der Maschine teurer. Um die Produktion auch dann noch so günstig wie möglich zu halten, helfen Maßnahmen wie die Verringerung der Wandstärke oder die Reduzierung der Details.

Andere Methoden für metallene Produkte

Der Spritzguss ist also die präferierte Fertigungsmethode, wenn es um eine größere Anzahl an Produkten aus Kunststoff geht. Sollen allerdings Prototypen oder kleinere Stückzahlen gefertigt werden oder soll Metall als Material den Vorzug erhalten, dann sind andere Verfahren deutlich besser geeignet. Für die Erstellung eines Einzelstücks aus Metall empfiehlt sich beispielsweise das CNC-Fräsen.

Dabei schneidet eine mit den entsprechenden Werkzeugen ausgestattete Maschine einen Block so zurecht, dass das erwünschte Objekt entsteht. Auch der 3D Druck ist längst nicht mehr auf Kunststoff beschränkt, sondern mit Metall möglich. Der Dienstleister 3D Hubs bietet Fertigungsformen wie den Spritzguss, das CNC-Fräsen und den 3D Druck Hamburg und in vielen anderen Städten in ganz Europa an. Dank des breiten Portfolios des Unternehmens ist ein Vergleich zwischen den unterschiedlichen Methoden ohne weiteres möglich. Eine Kostenanalyse zeigt außerdem, welches Vorgehen am preiswertesten ist.

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