BLOCKBRÄU: Die vollständige Liste aller Hamburger Bierköniginnen ab 2017

Drei Hamburger BierköniginnenMajestäten unter sich: Katrin Schubert (erste Hamburger Bierkönigin 2017), Relly Stroe (Bierkönigin 2019) und Sarah Henningsen (Hamburger Bierkönigin 2018) Foto: Blockbräu / Tom Menz

O Hamburger Bierkönigin, Du bist so wunderbar und gut, dass es diese Hamburgensie gibt.

Man kann es kaum glauben, aber es gab mal eine Zeit, da gab es keine Bierkönigin in Hamburg. Vielleicht lag es an den Brauereien, vielleicht war die Zeit nicht danach, wer kann das schon mit Bestimmtheit sagen? So hat kein Geringerer als der erfolgreiche Gastronom und Privathotelier Eugen Block (u.a. Block House Steakhäuser, Jim Block, Blockbräu, Grand Elysée Hotel), dass die bierkönginnenlose-Zeit im April 2017 zu Ende ging und Katrin Schubert als erste Bierkönigin In der Gasthausbrauerei BLOCKBRÄU an den St. Pauli Landungsbrücken ausgerufen wurde. Seitdem wird einmal jährlich die Hamburger Bierkönigin gekürt.

Hamburger Senatsbock Anstich im Blockbräu
Jo, der Hamburger Senatsbpck ist zum menschlichen Verzehr geeignet! Sarah Hennigsen
mit Karl Dall beim Anstich im Blockbräu © Norbert Schmidt

Zu den Aufgaben der Bierkönigin gehört es BLOCKBRÄU ein Jahr lang auf Events wie z.B. den Senatsbock-, Maibock- oder Blocktober-Anstich zu repräsentieren. Vergütet wird die Tätigkeit mit einem monatlichen Taschengeld in Höhe von 250 Euro und einem professionellen Fotoshooting an der Elbe.

BLOCKBÄU: Wahl zur Hamburger Bierkönigin 2018 - Maßkrugschieben
Wahl zur Hamburger Bierkönigin 2018 – das Maßkrugschieben Foto: Sandra Platzer

In drei Prüfungen wird um die Krone gekämpft

  • In der ersten Runde geht es ‘zivil’ zu. Die Kandidatinnen stellen sich in ihrem Lieblingsoutfit vor. In der anschließenden Fragerunde beweisen sie ihre verbale Schlagfertigkeit.
  • Vor der Runde zwei wird das Dirndl angezogen. Dann ist Geschicklichkeit gefragt, denn es beim Maßkrugschieben zwei Maß Bier erfolgreich ins Ziel zu manövrieren.
  • Danach geht es wieder in Umkleide, denn in Runde drei steht Glamour auf dem Programm. Die Kandidatinnen präsentieren sich in eleganter Abendrobe.

Ganz wichtig, in allen drei Runden geht es um Authentizität und Sympathie. Denn Modelmaße und -attitüde werden nicht gesucht. Natürlichkeit, Humor und Herzlichkeit ist Trumpf!

  • Das Startjahr 2017
    Hamburgs erste Bierkönigin Katrin Schubert wurde 2017 gewählt
  • 2018
    Nachfolgerin wird die 29-Jährige Sarah Henningsen, die im elterlichen Betrieb tätig ist.
  • 2019
    Mit der 26-jährigen Hotelfachfrau Florentina Aurelia (Relly) Stroe ist das Königinnentrio komplett
  • Die Lockdown-Jahre 2020 und 2021
    Als Nachfolgerin von Relly Stroe fungierte Sophia Schulze-Zumloh als Königin mit Doppelamtszeit.
  • Das erste runde Jubiläum 2022
    Am 23. April 2022 wurde die 31-Jährige Katrin Schubert, eine Personal Trainerin aus Lüneburg, als fünfte Bierkönigin gewählt.

Trivia zur Hamburger Bierkönigin

Es gibt mittlerweile einige urbane Legenden. Die allerdings alle nicht zutreffen oder reine Erfindungen sind.

  1. Es trifft bis jetzt nicht zu, dass Hamburgs erster Bürgermeister die Hamburger Bierkönigin zu einer Audienz einlädt. Ebenfalls ist es eine Legende, dass der Bürgermeister sie dann mit dem Anrede und Königliche Hoheit anspricht.
  2. Grob falsch ist es, dass die Hamburger Bierkönigin ein Recht auf Freibier in Hamburger Kneipen hat. Nur am 30. Februar ist das anders. Bekanntlich ist der 30. Februar ein mehr als seltenes Datum im Kalender.
  3. Entgegen anders lautenden Gerüchten gehört die Bierkönigin nicht dem Hochadel an. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man davon ausgehen, dass dieses Gerücht eine Erfindung böswilliger Monarchiegegner ist. Aus gut unterrichteten Kreisen hat unser Experte Rüdiger Stein-Bendes erfahren, dass sich das geheime Hauptquartier in einer Abstellkammer im zweiten Stock des Verwaltungsgebäudes einer Billig-Dosenbier-Brauerei befinden soll.
  4. Keine Legende ist, dass die Hamburger Bierkönigin zum Kreis der Hamburgensien, immerhin die Quintessenz des Hamburger Lebens, zählt.

Anmerkung der Redaktion:
Dieser Beitrag ist als eine Einzeldarstellung zu verstehen. Er gibt eine polarisierende Meinung wieder und versteht sich als Diskussionsbeitrag auf Basis des Grundgesetzes Artikel 5. Notwendiger Weise wird nicht die Meinung und Auffassung der Redaktion von ganz-hamburg.de wiedergegeben.

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