Kostüme und Technik-Gadgets: Das sind die Trends zu Halloween 2021

Der Horror hat einen Namen:MutationenTückische Mutationen machen Hamburg unsicher @ Norbert Schmidt

Monster, Mumien, Mutationen treffen auf Grauen, Grusel und Horror, denn Halloween ist zurück!

Nach dem Corona-bedingten Ausfall im vergangenen Jahr kann das Fest dieses Jahr endlich wieder auch in Hamburg gefeiert werden. In wenigen Tagen, am 31. Oktober, ist es so weit. Für Fans des aus den USA importierten Brauchs höchste Zeit, einen Kürbis zu schnitzen, ein Kostüm auszuwählen und gegebenenfalls Vorbereitungen für die eigene Halloween-Party zu treffen. Das Internet ist voll mit speziellen Halloween-Angeboten – von kitschig über cool bis nützlich und alltagstauglich.


Fangen wir mit den Kostümen an: Erlaubt ist, was gefällt. In Sachen Verkleidung entwickelt sich Halloween mehr und mehr zu einer Art Vorab-Karneval. Während früher Halloween-Kostüme möglichst gruselig und „blutig“ zu sein hatten, gehen heute auch locker Einhorn und Superman auf jeder Party durch. Dauerbrenner bleiben aber natürlich Zombie-, Vampir- und Hexenkostüme. Und mit ein wenig Schminke und Kunstblut wird aus jedem gewöhnlichen Clowns- Nonnen-, Priester oder Krankenschwesterkostüm ebenfalls ein partytaugliches Outfit.

zwei Kinder als Mumien verkleidet
Mumien zu Halloween Foto von Daisy Anderson von Pexels


Inspiration aus Filmen

Die Erfahrung zeigt, dass die Kostümauswahl oft von angesagten Filmen inspiriert wird. Grusel- und Horrorfilme wie „Es“ und „The Ring“ dienen als bewährte Vorlagen. In diesem Jahr dürften Kostüme aus der Serie „Squid Game“ hoch im Kurs stehen. Für einen Hingucker kann auch sorgen, wer mit einer LED-beleuchteten Gesichtsmaske vor der Tür steht. Überhaupt gibt es zahlreiche technische Gadget und Technik, mit denen sich jede Halloween-Feier noch ein wenig aufmotzen lässt.


Bereits für kleines Geld sind Nebelmaschinen erhältlich, die jeden Raum im Nu in ein schauriges Ambiente tauchen. Für eine gruselige Lichtstimmung und Lichteffekte sorgen flackernde LED-Fackeln, Projektoren, Projektionslampen mit Halloween-Motiven und Video-Beamer. Mit ihnen lassen sich gruselige Videoclips an die Zimmer- oder eine Leinwand werfen. Dazu sorgen Knartzgeräusche und Schreie aus einem Bluetooth-Lautsprecher (zum Beispiel von Bang & Olufsen, Bose, JBL oder Teufel) für Gänsehaut. Im Internet gibt es Audio-Sammlungen mit den passenden Halloween-Geräuschen.

Wer wie im Gruselfilm Paranormal stilecht selbst auf Geisterjagd gehen möchte, dem seien Internetkameras (zum Beispiel von Arlo, Canary, Nest oder Ring) empfohlen. Schließlich kursieren im Netz zahlreiche Videos mit angeblichen Geistersichtungen. Allerdings kommt Entwarnung von Expertenseite:

„Hinter den angeblichen Spuk-Videos stecken optische Täuschungen, technische
Störungen oder schlicht Manipulation“,

erklärt Alexander Hauk, Sprecher der Smartfrog & Canary Group.

Die auf Internet-of-Things spezialisierte Unternehmensgruppe kennt sich mit
Videoüberwachung aus und bietet unterschiedliche Lösungen für die Heimüberwachung an.

Skelett in einem Gruselkeller
Skelette sind auch an Halloween unterwegs @ Norbert Schmidt


Süßes oder Saures

Kostüme und Gadgets sind das eine, zu den Halloween-Trends gehört aber auch die passende Dekoration. Hier bleibt es bei Altbewährtem. Klassiker sind und bleiben Skelette, Zombie- und Hexenfiguren. Wer mag, kann den Partyraum mit Aufklebern, etwa in Form von blutigen Hand- und Fußabdrücken oder künstliche Spinnweben ausschmücken. Für die Hardcore-Fans wird sogar ein sprechender Halloween-Spiegel angeboten. Wer dann Kostüm, Dekoration und Gadgets hat, kann die Halloween-Party eröffnen. Oder mit den eigenen Kindern von Haustür zu Haustür ziehen und mit dem Spruch „Süßes oder Saures“ auf die Jagd nach Süßigkeiten gehen.

Infos zum Zombie-Alarm in Hamburg! Hier geht es zu Hamburgs geheimen, verborgenen und verschwiegenen Seiten.

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