Ist die Stadt wirklich sicher und vorbereitet? Ein riesiger Sonnensturm trifft Hamburg!

eine Sonneneruption löst einen Sonnensturm ausEine Sonneneruption ist der Auslöser eines Sonnensturms Foto: NASA Imagery on pixabay.com

Hamburg normalisiert sich langsam nach der Corona-Pandemie, sogar der Frühlingsdom findet wieder statt. Der verbrecherische Ukraine Krieg erfordert nicht nur unsere Aufmerksamkeit und Hilfe. Jetzt rast ein gewaltiger Sonnensturm der Kategorie G2, der schon Bedrohungspotential hat, auf Hamburg zu. Sonnenstürme können Black Outs verursachen. Für Hamburger Wärmepumpenbesitzer heißt das, sie müssen frieren, wenn die Stromversorgung längere Zeit unterbrochen ist. Astronomen rechnen, dass am Donnerstag, den 3. März 2022, der Sonnensturm die Erde und die Hansestadt erreicht.

Häufig wird die Sonne, die bekanntlich keine Rechnung schickt, für einen Himmelkörper, von dem nur Gutes kommt, gehalten. Größtenteils stimmt das, denn ohne Sonnenstrahlung wäre die Erde unbewohnbar. Allerdings, die Sonne ist ein riesiges Physiklabor und eine gigantische Strahlenquelle. Astronomen beobachten in den letzten Tagen ungewöhnliche Sonnenaktivitäten: So gab es 17 größere Eruptionen Im Bereich des Sonnenfleckes AR2975 am Montag meldet spaceweather.com. Die Folge, es kam zu drei  koronalen Massenauswürfen (Coronal Mass Ejections – CME) die Massen von Sonnenplasma freigesetzt haben, die jetzt in Richtung Erde unterwegs sind.

NOOA Warnung vor einem Sonnensturm auf Twitter

Droht Hamburg durch den Sonnensturm eine akute Gefahr?

Ein Sonnensturm ist keinesfalls ungefährlich. Allein der letzte Sonnensturm killte 40 Starlink-Internet Satelliten von Elon Musk SpaceX Raumfahrtunternehmen. Besitzer von Photovoltaik Module in Hamburg können aufatmen, denn PV-Module sollen angeblich nicht gefährdet sein. Jedoch, die tausende Kilometer langen Überlandleitungen sind von Sonnenstürmen betroffen. Sie wirken wie gigantische Antennen! Auch Störungen im Funkverkehr, dem Mobilfunk sowie die GPS-Satellitennavigation werden voraussichtlich eintreten.

Unser Redaktionsexperte Rüdiger Stein-Bendes rät: Abwarten und Teetrinken. Mit etwas Glück könnte es sogar einen Polarlichteffekt geben.

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