Einfach lecker & gut: Das perfekte Schnitzel

Schnitzel mit Pommes Frites und eine Schreibe ZitroneDas Schnitzel überzeugt mit seinem einzigartigen Geschmack. Foto: Hans on pixabay.com

Das Schnitzel – ein Gericht, das jeder kennt, sich jedoch aufgrund unterschiedlicher Ausführungen geschmacklich stark unterscheiden kann. Nicht nur in Hinblick auf seine Panade gibt es einige kreative Varianten, sondern es kann auch zwischen diversen Fetten zum Herausbraten gewählt werden. Ebenso werden unterschiedliche Beilagen kombiniert, bei denen sich wiederum klare Favoriten herauskristallisieren, wie beispielsweise die klassische Form mit Kartoffelsalat, aber auch Reis und Pommes Frites, die wiederum sehr bei den jüngeren Feinschmeckern beliebt sind.

Schnitzeln gibt es zwar in unterschiedlichsten Variationen – Diese große Vielfalt umfasst jedoch niemals panierte Chicken Wings. Bestellt man im Restaurant ein Schnitzel, so liegen die Erwartungshaltungen hoch: Außen knusprig, innen weich, nicht versalzen, aber unbedingt gewürzt. Höchste Qualität und eine wahre Gaumenerfahrung mit dem ersten Biss zeichnen das Schnitzel Hamburg aus.  Sorgsam ausgewähltes Fleisch wird in einer Panade aus Mehl, Ei und Semmelbröseln in Butterschmalz gebraten, sodass sich sein Aroma bestmöglich entfalten kann. Eine Vielfalt von Dips und Saucen können gewählt werden, um das Schnitzel in einer neuen Dimension zu verköstigen und seinen geschmacklichen Horizont zu erweitern. Auch die Beilagen lassen keine Wünsche offen, denn das Angebot reicht von Spätzle über Bratkartoffeln bis hin zu Salaten.

Es gibt wenig auf der Welt, was so satt und glücklich machen kann, wie ein Schnitzel mit köstlich krosser Panade und dazu ein frisch gezapftes Pils. Denn das Einfache ist hier aufs Beste raffiniert. Denn an einem guten Schnitzel erkennt man ein gutes Gasthaus.

Ein Tester von Gault&Millau (einem der einflussreichsten Restaurantführer der Welt)

Ein Schnitzel geht um die Welt

Das Schnitzel findet sich in allen Kontinenten, wird jedoch nicht immer als solches auf den ersten Blick erkannt. Grundsätzlich wird als Schnitzel ein flach geklopftes, gedrücktes oder gepresstes Fleisch, das nach dem Panieren in Fett herausgebraten wird, bezeichnet. Je nachdem, in welchem Land man dieses genießt, kann es jedoch von unserem typischen, bekannten Schnitzel zu starken Abweichungen kommen. Der Bekanntheitsgrad des Schnitzels erstreckt sich über Afrika bis in den Nahen Osten und erfreut sich stets großer Beliebtheit. Unabhängig davon, ob das Schnitzel nun mit einer Käsekruste, in einer Soße oder wie das bekannte Wiener Schnitzel serviert wird, handelt es sich dennoch um ein Schnitzel. – Auch wenn es in manchen Regionen einen anderen Namen trägt. Beispielsweise wird das Schnitzel in Latein- und Südamerika als „Milanesa“ bezeichnet und in Finnland als „Leike“ betitelt. In Slowenien findet man es unter „Zerzek“ und in Korea werden als Synonyme „Donkaseu“, „Chikinkaseu“ sowie „Bipkaseu“ verwendet.

Bratpfanne in der Schnitzel gebraten werden
Schnitzel werden mit viel Butter in der Pfanne gebraten Photo von ID 9946056 on pixabay.com

Wenn man ein typisches Schnitzel kreieren will, so sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Das richtige Fleisch wählen

Oftmals wird hierbei auf Schweinefleisch aus der Hüfte oder der Innenseite der Keule zurückgegriffen, da dieses besonders saftig ist. Die Farbe lässt Rückschlüsse auf die Qualität zu und sollte zartrosa sein. Auch sollte es kaum Wasser beim Klopfen, Pressen oder Schneiden verlieren.

  • Eine knusprige Panade

In jedem Fall sollte das Fleisch in Mehl gelegt werden und von diesen ganz bedeckt sein, damit die restlichen Panade-Bestandteile daran haften bleiben. Es folgt Ei, welches je nach Geschmack mit etwas Milch vermengt werden kann. Anschließend wird das baldige Traum-Schnitzel in Semmelbrösel eingetaucht. Auch ist es möglich, zuvor Cornflakes zu zerkleinern und es mit diesen zu panieren.

  • In Fett frittieren

Beim letzten Schritt zum Gaumenschmaus wird das Schnitzel entweder in einer Fritteuse oder einer Pfanne herausgebraten. Fällt die Wahl auf letzteres, dann muss darauf geachtet werden, dass das Schnitzel an beiden Seiten gleichmäßig Hitze erhält, sodass es in seiner Gesamtheit zu einem Gedicht wird. Die Temperatur sollte hierbei im besten Fall 175 Grad Celsius betragen, sodass das Fleisch schön durch, aber keinesfalls trocken und die Panade besonders knusprig wird.

Vom Morgen bis zum Abend

Den perfekten Zeitpunkt für ein Schnitzel gibt es nicht: Meist wird es zwar zum Mittagessen oder Abendessen serviert, aber auch zum Frühstück wird es von manchem Liebhaber gerne verzehrt. Ob als Stärkung nach einem langen Arbeitstag, als Gericht für einen Kindergeburtstag oder sogar als Festmahl zu einer Hochzeit – ein Schnitzel ist stets ein Gaumengenuss, der Groß und Klein erfreut und von jedem genossen wird. Ob alleine, in Gesellschaft, zuhause, im Restaurant oder in der Lunchbox: Ein Schnitzel bringt stets Augen zum Strahlen und lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Der erste Biss von einem perfekten Schnitzel lässt jedermann auf einer glücklichen, siebten Schnitzel-Wolke schweben. Dieser unverwechselbare Geschmack weckt stets Vorfreude und bleibt nach dem Genuss auch lange in Erinnerung.

Fazit

Das perfekte Schnitzel selbst zu machen, gelingt nicht immer und manches Mal fehlt auch einfach die Zeit dazu. Zum Glück gibt es hier echte Profis, die ihr Handwerk beherrschen und auf die gewiss Verlass ist. Der Schnitzel-Heaven ist meist nur einen kleinen Sprung entfernt und er hält was er verspricht: Einen Gaumenschmaus vom Feinsten.

Print Friendly, PDF & Email