Bio-Brotbox Hamburg versorgt die Erstklässler mit gesunden Frühstück

Bio-Brotbox Ausgabe 2017 die FördererBio-Brotbox Ausgabe 2017 - Michael Grunert (Förderferein Gut Wulksfelde), Gilbert Köcher (UKE, Hamburgs Bio-Botschafter), Ewald Lienen (FC St.Pauli), Banu Graf (Schulleiterin "Kersche"), Michaela Tauffenbach (BSB) und unten Bedo (Hamburg 1) v.l. Foto: Antje Soltau

Heute wurde über 14.000 Bio-Brotboxen an die Hamburger Erstklässler verteilt. Start in Hamburg Harburg

Alle guten Dinge sind zwölf und das Dutzend ist voll. Die Hamburger Bio-Brotbox Initiative hat heute über 14.000 gelben Boxen an alle angemeldeten Hamburger Erstklässler in 247 Schulen verschenkt! Als Auftakt wurde Schule Kerschensteinerstraße in Harburg unter Schulleiterin Banu Graf in diesem Jahr ausgewählt.

Nun, wer das Schulleben kennt, weiß Höhepunkte werden immer mit einem kleinen Festakt gefeiert. Diesesmal inklusive Choreinlage und einer Geschichte von TV-Moderator und „Vorleser“ Bedo.

Mit dabei waren auch die zuständige Schulaufsicht für die „Schule Kersche“ Michaela Tauffenbach, Projektbotschafter Ewald Lienen (FC St. Pauli) sowie einige Bio-Sponsoren. Sie verteilten die mit Bio-Lebensmitteln lecker gefüllten Brotboxen an die Erstklässler. Dieses Jahr erfuhr die Bio-Brotbox besondere Unterstützung durch die Grell-Stiftung, vertreten durch Frank Schneider und die Stadt Hamburg: Als Botschafter der Bio-Stadt Hamburg beteiligten sich auch Gilbert Köcher, Hamburgs diesjähriger Bio-Botschafter und Markus Pitz von der BWVI am fröhlichen Bio-Frühstück in Hamburg-Harburg.

Die Bio-Brotbox mit Inhalt

Lecker, gesund, nachhaltig und Energie für einen Schultag: Die Bio-Brotbox Foto: Antje Soltau

Bio-Brotbox-Botschafter sind überzeugt

Eigentlich sollten es alles Eltern wissen, doch es ist leider nicht so. Schulkinder brauchen ein gesundes Frühstück für optimalen Lernerfolg und bessere Konzentration. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist gerade für Kinder besonders wichtig. Schokoriegel oder süßes Gebäck sind leider das Gegenteil davon! Sarah Wiener, Berliner Köchin für nachhaltigen Genuss, Schulsenator Ties Rabe und TV-Moderator Bedo sind fast von Anfang an bei der Bio-Brotbox Aktion als Botschafter dabei und werben für die Idee eines gesunden Frühstücks.

Auch der Hamburger Hockeystar Moritz Fürste und Ewald Lienen vom FC St. Pauli wissen, dass ein gesundes Frühstück die Ausdauer stärkt und leistungsfähiger macht. Darauf will die Initiative engagierter Bio-Produzenten aus der Hamburger Region Schulkinder und deren Eltern aufmerksam machen. Die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation honoriert dieses Engagement im Rahmen der Maßnahmen der Bio-Stadt Hamburg mit einem Projektzuschuß.

„Zu viele Schülerinnen und Schüler kommen in die Schule, ohne ausreichend gefrühstückt zu haben. Dadurch sind sie unkonzentrierter, haben weniger Spaß am Lernen und am Ende auch weniger Erfolg. Und das nicht nur in der Schule. Wir
wünschen uns sehr, dass die Eltern die gelben Boxen täglich neu mit gesundem Frühstück füllen – dass die Initiative also einen dauerhaften Erfolg hat“, so Ties Rabe.

Die Bio-Brotbox mit Ewald Lienen

Ewald Lienen beim gesunden Bio-Brotbox Frühstück in der Schule Kerschensteinerstraße Foto: Antje Soltau

„Fit fürs Leben“ – das Motto der „Schule Kersche“ gilt auch für die Ernährung

Die Schule Kerschensteinerstraße wurde 1895 gegründet und heute unterrichtet sie 320 Schülern. Diesen Sommer ist die ganze Schule umgezogen: In die Baererstraße, in der es viel Grün und einen Schulgarten mit einem Schulzoo gibt. Außerdem eine neue Mensa, in der die Schülerinnen und Schüler zukünftig ihr Mittagessen genießen. Mit der Bio-Brotbox sollen die Kinder schon in der Grundschule lernen, wie wichtig ein gesundes Frühstück ist.

„Die Ernährung ist in unserer Schule immer wieder ein wichtiges Thema z. B. in unseren Projektwochen,“ so Schulleiterin Banu Graf, „deswegen passt die Bio-Brotbox-Aktion gut dazu und wir machen gerne mit“.

Vielleicht kann Gilbert Köcher, der Hamburger BioBotschafter, dem Schulteam sogar noch ein paar Tipps für die Mensa geben: Er hat Bio-Essen in das Personalrestaurant der Universitätsklinik Eppendorf eingeführt. 

Die Aktion Bio-Brotbox lebt von sehr viel persönlichen Engagement. Engagierte Förderer und ehrenamtliche Helfer machen die Bio-Brotbox überhaupt erst möglich. Das fängt bei Spenden an – von Geldern über Dienstleistungen bis zu Produkten und reicht bis zur praktischen Packarbeit: Am Sonntag vor dem Ausgabetag befüllten über 100 freiwillige Helferinnen und Helfer in der Lagerhalle von Naturkost Grell in Kaltenkirchen die über 14.000 gelben Bio-Brotboxen mit leckeren Bio-Lebensmitteln. Jede Schule bekam dann am Montag ihr individuell gepacktes Paket per GLS Kurier geliefert. Das ist jedes Jahr eine kleine logistische Meisterleistung.

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