Hamburg fährt auf: Genusswochen an der Alster

Landungsbrücken Hamburg Brücke 10Durchaus lecker - Fischbrötchen und Astra bei der Brücke 10 Foto: ganz-hamburg.de

Auch wenn es in Hamburg nichts Schöneres gibt, als sich auf den Landungsbrücken mit einem Fischbrötchen zu verwöhnen – in Sachen Essenskultur kann die Hafenmetropole wesentlich mehr als Nordseekrabben im Brot. Die jährlich stattfindenden Genusswochen bieten eine perfekte Gelegenheit, sich von den hochkarätigen Hamburger Restaurants verwöhnen zu lassen.

Eine Königin der Michelin-Sterne

Hamburgs Küche besteht aus Aal, Steckrübeneintopf und Brathering? Weit gefehlt! Was die Hamburger in Sachen Kulinarik draufhaben, beweist schon die große Anzahl an Michelin-Sternchen, die jedes Jahr in der Hafenstadt verteilt werden. Seit letzten Jahr ist sogar der jüngste Dreisternekoch Deutschlands in Hamburg niedergelassen und verwöhnt seine Gäste in „The Table“ mit außergewöhnlichen Gerichten. Drei Restaurants mit zwei Sternen und über zehn Etablissements mit einem Michelin-Stern machen Hamburg zu einer der Feinschmeckermetropolen Deutschlands. Aber die Stadt ist noch ehrgeiziger: Neben den Sternerestaurants ruft sie jedes Jahr alle Restaurants dazu auf, in einem Monat ihren Gästen perfekte Menüs zu tollen Preisen zu zaubern. Dieses Jahr können sich Hamburger und Touristen vom 02. Februar bis zum 01. April 2016 in 56 Restaurants von der Küche Hamburgs überzeugen lassen – bei Schnäppchenpreisen ab 30 Euro für ein erlesenes Drei-Gänge-Menü.

Hamburger Küche köstlich modern interpretiert

Dabei lassen sich die Restaurants für ihre Menüs wahre Köstlichkeiten einfallen: Von außergewöhnlichen Sushi-Kreationen über die besten Speisen Indiens können sich Gäste durch die ganze Bandbreite der internationalen Küche in Hamburg futtern. Viele Köche nutzen jedoch die Gelegenheit, die Hamburger Küche kulinarisch aufzuwerten und traditionsreiche Gerichte modern und schmackhaft in das Menü zu integrieren. Dabei können die traditionellen Fisch- und Fleischspeisen auch meistens vegetarisch gebucht werden.

Traditionsreiche Küche im Atlantic Restaurant

Eines der wohl traditionsreichsten Restaurants in Hamburg kocht in den Gourmetwochen unter dem Titel „Hamburger Klassiker neu interpretiert“. Matjes, Hering, Rauchfisch und Hamburger Götterspeise werden im Atlantic Restaurant mit dem entsprechenden Feinkostpfiff versehen und für 59 Euro pro Person den Teilnehmern der Genusswoche angeboten. Die Köche im Atlantic Restaurant stehen mit ihren Kreationen dabei in anspruchsvollem Erbe: Im Atlantic Restaurant hat vor über hundert Jahren Franz Pfordte die Hummersuppe erfunden, die es dort noch immer zu kosten gibt. Das feste Menü in dem hauseigenen Restaurant des Hotel Atlantik Kempinski gibt es in den Genusswochen von montags bis Donnerstag, und es sollte unbedingt im Vorhinein reserviert werden.

Das authentischste Fischerlebnis in Blankenese

Sehr maritim gibt sich ein anderes echt Hamburgisches Restaurant: Der FISCHclub Blankenese verwöhnt seine Gäste während der Genusswochen als einziges schwimmendes Fischrestaurant. Mit großartigem Blick auf die Elbe werden den Gästen hier Felsenaustern mit Hummerschaum-Cappuccino, Skreifilet und Schokoladenkuchen für schlappe 32,50 Euro serviert. Ein vorheriger Spaziergang durch da Villenviertel Blankenese mit seinen vielen Treppen macht auch den entsprechenden Appetit, um im Elberestaurant dann erlesen zu schlemmen. Auch wenn die Chancen auf den Wasserblick im FISCHclub Blankenese extrem hoch sind, sollte auch hier vorher reserviert werden.

Literatur und Hamburger Küche unter historischem Dach

Die perfekte Kombination aus Kultur und Genusswochen bietet das Angebot von des Literaturhauscafés (Mercier & Camier). Sein Name ist etwas irreführend: So ist das Etablissement zwar in dem schönen alten Literaturhaus untergebracht, aber alles andere als ein Café. In diesem hochkarätigen Restaurant wird unter dem Titel „Hamburg kulinarisch“ ein außergewöhnliches 4-Gang-Menü präsentiert, das aus regionalen Zutaten außergewöhnliche Kreationen wie Sellerie-Erdapfel-Mousse und Koriandersorbet zaubert. Für 39,50 Euro lässt es sich in dem denkmalgeschützten Raum mit dem vielleicht pompösesten Kronleuchter Hamburgs genießen. Mit der im selben Haus untergebrachten Buchhandlung und den Veranstaltungen des Literaturhauses ist garantiert, dass auch die Kultur bei diesem Ausflug nicht zu kurz kommt.

Foto: Restaurant

Mercier & Camier im Literaturhaus Hamburg Foto: Restaurant

Auch die restlichen 53 Restaurants, die an den Genusswochen teilnehmen, bieten ihren Gästen erlesene Spezialitäten. Unter hamburgkulinarisch.de lassen sich alle teilnehmenden Restaurants mit ihren Menüs einsehen und reservieren. Wer extra für die Genusswochen in die Alsterstadt reist, findet für seinen Citytrip beim Reiseveranstalter lastminute.de das entsprechend günstige Hotel, um den Urlaub auch bei der Unterkunft entsprechend stilvoll abzurunden.

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