Auf die ersten 25 Jahre, das El Pulpo feiert Jubiläum

Die Crew vom Restaurant El PulpoJuniorchef Christopher Moreira, José Cintra Moreira, Küchenchef Eric von Bentheim (vl) Angelika Fischer

Ohne die Liebe gäbe es kein El Pulpo in Hamburg Wandsbek.

Seit 25 Jahren ist das „El Pulpo“ eine Institution und das gemütliche rustikale Restaurant ist in Wandsbek sehr beliebt. Die Gastronomie-Familie Moreira freut sich, dass sie dieses schon seltene Jubiläum im Kreis der Familie, Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern im November rauschend feiern konnte. Doch ein Wermutstropfen war dabei: Seniorchef und Betriebsgründer José Cintra Moreira musste leider vom Krankenbett aus mitfeiern…

José Cintra Moreira stammt aus Portugal, seine Wiege stand in Lagos, der historisch bedeutenden Hafenstadt an der Algarve-Küste. Die Gastronomie hat er von der Pike auf gelernt und ab 1978 betrieb er ein kleines Fischrestaurant.

Dann passierte das, was immer gern wieder passiert. Er lernte wenig später eine junge deutsche Urlauberin – seine spätere Ehefrau Doris – kennen und lieben .

„Ihretwegen bin ich vor mehr als 35 Jahren nach Deutschland gekommen. Ich habe der Liebe wegen das Land gewechselt und meine Frau den
Beruf: Als gelernte Krankenschwester hat sie umgeschult auf Geschäftsfrau und ist seitdem für die Buchhaltung unseres Betriebs zuständig.“

Zum Glück hat ihr Sohn Christopher vom Vater das „Gastro-Gen“ geerbt:. Der gelernter Restaurantfachmann unterstütztseit Jahren seine
Eltern im Betrieb und ist mittlerweile Juniorchef und Mitinhaber des „El Pulpo“.

Im El Pulpo steht portugische Küche auf dem Speisekarte. Das typische gradlinige Fisch- und Fleischgerichte von der iberischen Halbinseln.

„Eine besondere Art der Zubereitung für Fisch oder Meeresfrüchte ist die in der so genannten ‚Cataplana‘: Das ist ein Metallbehälter mit schwerem Deckel, der einer Muschel ähnelt und die Aromen der Speisen hervorragend bewahrt.“

erklärt Moreira

„Eine andere Spezialität ist es, einen Fisch wie beispielsweise die Dorade oder den Loup de Mer im Ganzen in der Salzkruste zu garen. Der Fisch nimmt durch die Haut genau so viel Salz auf, wie er braucht, und bleibt unter der Kruste wunderbar saftig.“

Auch der Namensgeber, der Pulpu – der Krake – spielt eine wichtige Rolle auf der Speisekarte und kommt in verschiedenen Zubereitungsarten auf den Tisch.

Da gibt es zum Beispiel die Pulpo-Tentakeln am Spieß im Ofen
geschmort, Pulpo auf galizische Art mit Zwiebeln, Kartoffelwürfeln und Paprika, Pulpo in Knoblauchsauce oder „nach Art des Hauses“ in der Cataplana gegart und serviert.

Drei Arten Tintenfische roh
Drei Arten Tintenfisch: Pulpo, Sepia und Calamar (im Uhrzeigersinn von links)
Foto: Angelika Fischer

„Pulpo heißt auf deutsch Krake oder ganz allgemein Tintenfisch. In unserer Sprache wird aber weiter differenziert: Es gibt Pulpo, Sepia und Calamar. Dies sind drei unterschiedliche Octopoden, die auf deutsch alle ‚Tintenfisch‘ heißen. Bei uns im Restaurant kann der Gast alle drei probieren und lernen, sie zu unterscheiden.“

Eines ist wichtig, wenn ein Tintenfisch falsch zu bereitet wird, dann wird er ‚gummiartig“. Für den Gast das Zeichen, dass entweder der Koch, keine Ahnung hat oder, auch das kann immer einmal vorkommen, einfach etwas in der Küche schief gegangen ist. Fehler, auch wenn sie nicht vorkommen sollten, sind menschlich.

El Pulpo
Wandsbeker Zollstraße 25-29, 22041 Hamburg Wandsbek

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