Die Steakhauskette Maredo sagt Basta und stellt Insolvenzantrag

Maredo SchriftzugSchriftzug der Steakhauskette (c) Maredo

Corona-Krise: Die Zukunft der zwei Hamburger Maredo Steakhäuser ist nach dem Insolvenzantrag der Kette mehr als ungewiss.

Nach dem Aus der Pastakette Vapiano hat es mit der Steakhauskette Maredo eine zweite bekannte Restaurantkette im Rahmen der Corona-Krise erwischt. Vergangene Woche haben wesentliche Unternehmen der bundesweiten Steakhauskette einen vorsorglichen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt. Nicht bekannt ist, ob die große Steakhauskette Staatshilfen bekommen wird.

Als Gründe für die Insolvenz werden auch hier der massive Umsatzeinbruch und die erforderlichen Restaurantschließungen vom Unternehmen genannt. Branchenexperten überrascht das Aus der Kette nicht. Im vergangenen Jahr wurde bereits über Krisensymptome bei der Steakhauskette , die dem Münchner Private Equity Gesellschaft Persusa gehört, berichtet.

In 54 Steakhäusern, zwei davon in Hamburg und eines in Lübeck, beschäftigt Maredo knapp 950 Mitarbeiter und kommt auf einen Jahresumsatz von ca. 50 Millionen Euro. Vor zehn Jahren soll der Umsatz doppelt so hoch gewesen sein.

In Hamburg ist Maredo mit den Steakhäusern in St. Pauli, (Millerntorplatz 1, 20359 Hamburg) und in der HafenCity (Am Sandtorpark 4, 20457 Hamburg) vertreten.

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