Dicke Luft und Feinstaub – die Hautalterungsfalle Großstadt

Frau spritzt sich Wasser ins GesichtBildquelle: http://www.istockphoto.com/

Hamburger Stadtluft ist leider nicht so gut wie man denkt, Feinstaub und Stickoxide lassen die Haut altern

Auch wenn Hamburg mit seiner Lage an der Elbem Alster und seiner Nähe zum Meer das Gefühl vermittelt, saubere Luft einzuatmen, so werden hier immer häufiger Stickoxide und Feinstaub in großen Mengen gemessen.

Allein die großen Kreuzfahrt- und Containerschiffe bringen jede Menge Abgase in die Stadt und erhöhen die Messwerte für Stickoxide. Auch wenn die EU bereits an einem Plan arbeitet, die Abgaswerte in Städten zu senken, gilt es für den Großstädter bereits jetzt, sich gegen schlechte Luft zu schützen. Neben Lungenkrankheiten, die bei schlechter Luft entstehen können, vergessen viele, dass sich auch das Aussehen der Haut durch schädliche Umwelteinflüsse verändern kann – diese beschleunigen den Alterungsprozess der Haut.

Schiff im Hamburger Hafen am Kai

Schiffe belasten die Hamburger Luft stark mit Feinstaub, Stick- und Schwefeloxiden © ganz-hamburg.de

Freie Radikale sorgen für einen schnelleren Alterungsprozess

Vor allem Großstädte haben immer wieder mit Feinstaub zu kämpfen. Dieser ist voll von freien Radikalen, die Falten, Pickel, Pigmentflecken und vergrößerte Pigmente verursachen können. Laut einer Studie vom internationalen Dermatologenkongress aus dem Jahr 2010 führt belastete Luft bis zu 174 Prozent häufiger zu vergrößerten Poren als Luft in weniger belasteten Gebieten. Auch Pigmentflecken entwickelten sich bei rund 20 Prozent der getesteten Personen häufiger als bei Probanden aus ländlichen Regionen.

Der richtige Schutz vor Feinstaub und Falten

Um der Statistik, dass Stadtbewohner bis zu zehn Prozent schneller altern als Landbewohner, entgegenzuwirken, sollte man besonders als Stadtmensch sein Augenmerk auf die richtige Gesichts- und Hautpflege legen:

  • In Japan beispielsweise tragen Frauen häufig sanfte Baumwolltücher bei sich, um sich zwischendurch das Gesicht abzuwischen – so wird die Gesichtshaut auch tagsüber sanft „entstaubt“ und kann besser atmen.
  • Alternativ sollte man zumindest bei der täglichen Pflege am Abend darauf achten, dass Gesicht gründlich zu reinigen. Moderne Gesichtsbürsten oder auch Peelings können dabei helfen, die Poren von Schmutz zu befreien – Wasser alleine reicht bei hartnäckigen Verschmutzungen nicht aus. Auch Produkte mit Mizellen-Technologie können dabei helfen, Schmutzpartikel ohne Schrubben mit einem Wattepad zu beseitigen.
  • Nach der Reinigung ist insbesondere eine effektive Pflege essentiell, um die Haut mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen. Daher sollten hochwertige Pflegeprodukte gewählt werden, die mit vielen Antioxidantien freie Radikale abhalten und die Schutzbarriere der Haut verbessern können. Dafür ist heutzutage nicht einmal mehr der Gang zur Drogerie notwendig – Anbieter wie Flaconi liefern Hautpflegeprodukte von Marken wie Paula’s Choice bequem nach Hause und machen die Pflege so einfach wie nie.
  • Neben der richtigen Pflege kann man sich seine Haut auch schön essen und trinken. Kalorien- und kohlenhydratreiche Speisen wie Nudeln, Currywurst oder Pommes liefern dem Körper nur wenige Nährstoffe, die er zum Schutz vor freien Radikalen verwenden kann. Durch regelmäßigen Konsum von Fisch hingegen wird der körpereigene Zellschutz aktiviert, da ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Nährstoffe alles bieten, was man für den Selbstschutz benötigt – also rauf auf den Fischmarkt!

Wer die aktuelle Schadstoffbelastung seiner Region im Überblick behalten möchte, kann sich auf der Webseite skinpollution.com über die vorherrschenden Schadstoffe und den Grad der Luftverschmutzung erkundigen. Wer dann noch auf die richtige Pflege und Ernährung achtet, sorgt dafür, dass die Haut lang frisch und jung bleibt.

Eine Feinstaubquelle können Sie leicht eliminieren. Kerzen sind leider Feinstaubschleudern, deshalb sollten Sie regelmäßig die Wohnung lüften.

Bildquelle: http://www.istockphoto.com/

 

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