Die besten Tipps für die perfekte Sommerbräune

Beine einer Frau beim Sonnenbaden am StrandPhoto by Matheus Vinicius on Unsplash

Im Sommer schneller braun werden, kann mit wenigen Tricks ganz einfach sein. Wir zeigen, wie genau das funktioniert.  

Der Sommer hat bereits sein Debüt gegeben, doch trotzdem lässt die Bräune bei vielen noch etwas mehr zu. Besonders in Deutschland, wo die Sonnenstunden natürlich geringer ausfallen als im Urlaub, möchte man jeden Sonnenstrahl einfangen und der Haut etwas mehr Farbe verleihen. Mit simplen Tricks kann das sogar viel schneller gelingen, als bisher angenommen und das ganz ohne Bräunungsdusche, Selbstbräuner und Co.

Hauttypen bestimmen, um Sonnenbrand zu vermeiden

Wichtig vor dem Sonnenbaden ist es in jedem Fall, zunächst seinen eigenen Hauttypen zu bestimmen, um einen Sonnenbrand zu umgehen und seine Haut nicht nachhaltig zu schädigen. Denn schließlich ist nicht rot, sondern das Braunwerden das Ziel. Der Hauttyp bestimmt dabei auch gleichzeitig die Eigenschutzzeit der Haut. Damit ist die Zeit gemeint, in der man sich ohne Sonnenschutzmittel in der Sonne aufhalten kann, ohne dabei einen Sonnenbrand zu bekommen. 

Grundsätzlich kann in verschiedene Typen unterschieden werden. Der blasse Hauttyp ist dabei der hellste und zugleich empfindlichste Hauttyp, den es gibt. Mehr als 10 Minuten Sonne ist dabei auf keinen Fall drin, hier ist das Braunwerden leider sehr schwierig und in vielen Fällen fast unmöglich. Da helfen Selbstbräuner dann doch am allerbesten, um einen dunkleren Sommerteint zu erzeugen. 

Helle Hauttypen sollten sich maximal 20 Minuten Sonne am Stück gönnen und danach sofort in den Schatten wechseln, da die Haut auch hier sehr empfindlich ist. Dennoch ist es nicht unmöglich der Bräune ein Stück näherzukommen, wenn auch etwas langsamer als dunklere Typen. Neutrale Hauttypen dürfen 30 Minuten in der Sonne baden, mediterrane Typen sogar schon etwa 45 Minuten. Von Natur aus eher dunkle Hauttypen haben mit Sonnenbrand am wenigsten Probleme und können sogar bis zu 60 Minuten in der Sonne ausharren. 

Die richtige Vorbereitung für optimale Bräunungsergebnisse 

Hat man bestimmt, wie lange das Sonnenbaden anhalten darf, kann man schon mit der Vorbereitung der Haut beginnen. Hier helfen ganz simple Tricks dabei, einen ebenmäßigen Sommerteint zu erzielen – und das schneller als man denken mag. 

  • Ein sanftes Peeling durchführen und tote Hautschüppchen entfernen, um gleichmäßiger braun zu werden
  • Anschließend eine nährstoffreiche Feuchtigkeitscreme auftragen 
  • Sonnenschutzfaktor auftragen und die Haut langsam an die Sonne gewöhnen

Auch mit der richtigen Ernährung kann man schon vor dem Sommer dazu beitragen, dass die Haut beim Bräunen unterstützt wird. Dabei helfen besonders Lebensmittel, die Beta-Carotin enthalten, wie beispielsweise Tomaten und Karotten. Nachhelfen kann man allerdings auch mit Bräunungskapseln oder Bräunungsbeschleuniger für eine intensivere Bräunung der Haut. Ebenso beschleunigen kann man sein Tanning im Schwimmbad oder See, denn im Wasser werden die Sonnenstrahlen reflektiert. 

Die Pflege beim Bräunen ist das A und O

Die richtige Pflege der Haut ist natürlich auch beim Sonnenbaden das A und O. Wer glaubt, Sonnenschutzmittel verhindert das Braunwerden, der liegt definitiv falsch. Vor allem sorgt Sonnencreme für einen nachhaltigen und langanhaltenden Teint. Hellere Hauttypen benötigen selbstverständlich einen höheren Lichtschutzfaktor von etwa 50 als dunklere Typen. Dennoch kann man sich auch mit Sonnenschutzmittel nicht endlos in der Sonne wälzen, denn hier gilt in etwa eine Zeit gemäß der Formel: Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = Zeit ohne Sonnenbrand. 

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