Hamburg ganz schön: Die besten Tipps gegen Augenringe

Bild: Flickr Beauty Alejandro Hermosilla CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Upps, der morgendliche Blick in den Spiegel kann für einen unschönen Start in den Tag sorgen. Wenn sich unter den Augen dunkle Schatten abzeichnen, möchte man am liebsten gleich wieder im Bett verschwinden. Zu wenig Schlaf und zu viel Stress können tiefe Augenringe ebenso bewirken wie falsche Ernährung oder ein ungesunder Lebensstil. Doch es gibt einige Tipps um morgens garantiert fitter auszusehen.

Die Augenpartie ist ein besonders empfindlicher Bereich im Gesicht. Zum einen ist die Haut an dieser Stelle sehr dünn und enthält so gut wie kein Fettgewebe, zum anderen verlaufen darunter viele Blut- und Lymphgefäße. Sind diese schlecht durchblutet, kann es dunkel durchschimmern. Augenringe können unterschiedlich ausgeprägt sein und reichen von Schwellungen und Tränensäcken bis hin zu dunklen Schatten in Rot, Blau oder Gelb. Nur eines haben alle gemeinsam: Sie sehen nicht schön aus und lassen den Teint fahl wirken.

Auszeiten gönnen

Um Augenringen vorzubeugen, sollte man im Alltag beginnen. Nicht nur Stress und Müdigkeit sind Faktoren für die unliebsamen Schatten. „Dazu zählen auch falsche Ernährungsgewohnheiten, erhöhter Alkoholkonsum, zu wenig Flüssigkeitszufuhr oder zu wenig frische Luft“, meint Monika Ferdinand, Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher KosmetikerInnen. Wichtig ist es also, sich zwischendurch immer mal kleine Auszeiten zu gönnen und auf eine gesunde Lebensweise zu achten. Dazu zählt:

  • Mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken
  • Ausreichend Gemüse und Obst mit Vitamin A essen, das sowohl die Sehleitung verbessert als auch Augenringen entgegenwirkt (z. B. Karotten, Kürbis und Mango)
  • Genügend Eisen und Vitamin C zu sich nehmen (z. B. Orangen, Paprika oder Kichererbsen)
  • Nicht rauchen, um eine gute Durchblutung zu gewährleisten

Wirksame Hausmittel gegen Augenringe

Sind die Augenringe erst einmal da, können verschiedene Hausmittel Abhilfe schaffen. Kalte Gurkenscheiben etwa spenden Feuchtigkeit und mindern gleichzeitig die Schwellung. Auch ein Teelöffel aus dem Kühlschrank lässt Schwellungen abklingen. Reinhard Gansel vom Laser Medizin Zentrum Rhein-Ruhr in Essen empfiehlt kalte, feuchte Kompressen aus nicht aromatisierten Schwarz- oder Kamillenteebeuteln. Sie sollten zehn bis 20 Minuten auf den Augen liegen, damit sich die Gefäße zusammenziehen und die Durchblutung angeregt wird. Wer weitere Methoden zur Pflege der empfindlichen Augenpartie sucht, kann auf dem Augeninformationsportal blickcheck.de nach entsprechenden Artikeln stöbern.

Hilfe aus dem Kulturbeutel

Soforthilfe verspricht ein Concealer, mit dem man dunkle Schatten im Handumdrehen verstecken kann. Die Abdeckcreme sollte eine Nuance heller als der eigene Hautton oder das Make-up sein. Sie wird als Dreieck unter dem Auge aufgetragen und anschließend mit dem Ringfinger vorsichtig eingeklopft. Achtung: Die Farbe des Concealers sollte nicht zu hell sein, damit die betroffene Augenpartie nicht versehentlich betont anstatt verdeckt wird.

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