Stadtgeschichten aus dem Swingerclub: Gab es Ärger mit einem Expolitiker?

Popcorn im GlasDas poppt - Popcorn soll in Liebesdingen angeblich wirken © ganz-hamburg.de

Die besten Geschichten schreibt stets das Leben. Zuviel Popcorn hat Risiken und Nebenwirkungen

Aus Schaden kann man durchaus klug werden. Grundvoraussetzung ist allerdings, der Mensch ist lernfähig. Doch das trifft leider nicht auf alle Menschen zu. Gibt es doch da einen ehemaligen Politiker, der schon in seiner aktiven Zeit durchaus für die eine oder andere Schlagzeile in der örtlichen und nationalen Presse mehr oder weniger gut war, in unserer Hansestadt.

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Seit einigen Jahren lebt besagter Herr als Expat im befreundeten Ausland. Anzunehmen ist, dass er sich dort wohl mehr und mehr an die klimatisch warmen Verhältnisse gewöhnt hat. Eine knallende Sonne, Hitze, staubige Straßen, billiger Alkohol und ziemlich freiverfügbare nicht legale Drogen führen, das weiß man vom Schriftsteller Joseph Conrad, geradezu ins Herz der Finsternis. Europäern tut so etwas gemeinhin nicht gut.

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Doch dann und wann verschlägt es unseren Expat wieder in dieses unser Land.  Glücklicherweise ist das immer noch das Land unserer allseits verehrten Kanzlerin, die Dinge bekanntlich schlauerweise vom Ende her denkt. Wenn er schon einmal in Deutschland ist, besucht der Herr Expat wohl gern seine Heimatstadt, obwohl er beim jetzigen hochwohllöblichen Hamburger Senat nicht unbedingt viel Sympathie besitzt.

Wenn unser Expat sich dann wieder in den Mauern der Stadt aufhält, dann sind einige der alten Mitstreiter und Bekannte froh. Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen hat unser Redaktionsbote Rüdiger Stein-Bendes erfahren, dass diese sich sogar richtig doll freuen sollen. Motto: ‚Die alte Rübe ist mal wieder da!‘

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Nun begab es sich, dass besagter Expat einmal wieder in Hansestadt weilte. Da stellte er scheinbar fest: Der Tag geht und  Johnnie Walker kommt vielleicht. Außerdem, wer möchte denn des Nachts, wenn es dunkel ist, so ganz allein sein? Das ganze auch noch in einem ihm mittlerweile fremd gewordenen Land? Die Vermutung der Redaktion, schnell war der Wunsch nach einer mehr als anregende Unterhaltung da.

Wer Hamburg kennt, weiß, es gibt eine Menge Möglichkeiten und Gelegenheiten. Sehr diskret ist in der Regel die Inanspruchnahme eines seriösen und professionellen Escort Services. Hier kann von Stil, Niveau und Diskretion ausgegangen werden. Allerdings, sich von von einer reizenden Dame begleiten zu lassen, kostet auch etwas mehr als eine Handvoll Euros.

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Champagnerkühler © ganz-hamburg.de

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Eine preiswertere Art frivole Kontakte zu pflegen, obwohl man sich hier überwiegend auf Paare spezialisiert hat, sind Hamburger Swingerclubs oder frivole Bars. Unserem vielleicht einsamen, aber erlebnishungrigen und nähesuchenden (?) Expat verschlug es in das wenig spektakuläre, eher verschlafene, Hamm. Hamburg-Kenner wissen, Hamm ist nicht gerade ein Hotspot mit einer überschäumenden Nightlife- und Partyszene. Allerdings gibt es hier verschwiegene Clubs, in denen sich Freunde des frivolen Ausgehens der Dritten Art auf ein paar Drinks und andere mehr zwischenmenschliche Aktivitäten treffen.

Doch gerade diese Clubs und Bars kennen klare, sehr vernünftige Spielregeln. Sie leben vom Respekt und den guten Manieren ihrer Gäste. Lag es an der Wärme, es soll angeblich im Sommer gewesen sein, am Alkohol oder am Hormonspiegel? Oder waren es alles gar Missverständnis? Vielleicht von allem etwas – wer weiß dass schon so genau?

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Heels © ganz-hamburg.de

Quaerimus et invenimus

Auf jeden Fall, so wird kolportiert, benahm sich unser Expat nicht gerade wie ein Englischer Gentleman. Bekanntlich soll der übermäßige Genuss von Popcorn eine gewisse aphrodisiatische Wirkung haben. Vielleicht war es auch der Wunsch nach anatomischen Studien oder purer Zufall, als sich seine Hände mehr oder weniger zufällig unter den Rock einer der anwesenden Dame verirrt haben sollten.

Wissbegierde ist doch eine Tugend, aber undankbarer Weise wusste die Dame, das scheinbar überhaupt nicht zu schätzen. Unglücklicher Weise war besagte Dame nicht allein in dem Club. Ihre männliche Begleitung legte die Wissbegierde nicht gerade zum Vorteil des Expats aus. Was folgte war ein verbaler Schlagabtausch. Angeblich war es kurz davor, dass jemand etwas auf die berühmte Zwölf bekommen hätte. Das allerdings wäre ein Fall für einen freundlichen Staatsanwalt gewesen, denn so etwas nennt man gemeinhin auch Körperverletzung. Die örtliche Boulevard-Presse und politische Gegner hätten frohlockt.

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Als Held fühlte sich unser Expat vielleicht nicht ganz richtig besetzt. Es wird kolportiert, er hätte sich relativ schnell aus dieser unschönen Szene empfohlen. So war doch am Ende wieder alles gut und fein. 

Was lernen wir daraus für die Zukunft? Halte dich an die Spielregeln!

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