Barfuß durch Hamburg: Die gesündeste Art zu laufen?

Barfuß in HamburgBarfuß in Hamburg Foto: Toa Heftiba / unsplash.com CC0 License

Gesundheitstrend in Hamburg: Mehr Barfuß laufen, doch sollte man dieses gezielt machen

Vor allem im Sommer setzen Großstädter ihre Füße tagtäglich großem Stress aus. Oftmals ist das Schuhwerk zu klein, zu eng oder zu groß – Hauptsache die Optik stimmt. Auffallen geht jedoch auch deutlich gesünder für den gesamten Körper – nämlich barfuß!

Barfußlaufen stärkt die Fußmuskulatur und verbessert die Körperhaltung

Das dauerhafte Tragen falscher Schuhe kann schmerzhafte Folgen nach sich ziehen. Das falsche Schuhwerk kann beispielsweise Fußdeformationen wie Knick-, Senk- und Spreizfüße, Sehnenverkürzungen oder auch chronische Rückenschmerzen verursachen. Ärzte raten deshalb dazu, die Schuhe ab und zu wegzulassen und barfuß zu laufen. Als Probleme der heutigen Zeit sehen sie das fehlende Training der Muskulatur und falsches Schuhwerk. Dies beginnt bereits im Kindesalter, wenn die Kinder viel zu schnell aus ihren Schuhen herauswachsen und deshalb häufig mit zu kleinen Modellen herumlaufen, die den Fuß stauchen. Barfußlaufen trägt bei Jung und Alt dazu bei, den Vorfußgang zur Entlastung der Wirbelsäule wiederherzustellen. So lässt sich das Risiko von Rückenproblemen deutlich verringern. Ein weiterer positiver Effekt ist die Stimulation der Fußsohlen, die sich sowohl auf unsere Sinne als auch die inneren Organe auswirkt. Der natürliche Tastsinn an den Füßen leidet unter dem häufigen Tragen von Schuhen, kann aber durch Barfußlaufen wieder trainiert werden.

Barfußlaufen nur bedingt empfehlenswert

Mit den blanken Füßen zu laufen ist also gesund – jedoch nicht für jedermann. Zunächst einmal ist es oftmals schlicht nicht angebracht, im Alltag barfuß zu laufen, sei es auf der Arbeit oder im Restaurant. Im besten Fall wird man freundlich darauf hingewiesen, dass man zum Betreten der Räume doch bitte seine Schuhe anziehen soll. Außerdem liegen auf den Straßen Hamburgs viele Scherben herum, die besonders bei vorerkrankten Menschen großen Schaden anrichten können. Personen, die unter Krankheiten leiden, bei denen Nervenschäden vorliegen, sollten auf das Barfußlaufen außerhalb der eigenen vier Wände besser verzichten. Bei Diabetikern kommt es nicht selten vor, dass ihr Schmerzempfinden gestört ist und sie Schnittverletzungen an ihren Füßen dadurch erst sehr spät bemerken würden. Das Risiko für Entzündungen ist in diesem Fall besonders hoch.
Wer aufgrund der äußeren bzw. gesellschaftlichen Umstände oder bestimmter Erkrankungen auf das Barfußlaufen verzichten muss, kann seinen Füßen dennoch etwas Gutes tun. So gibt es spezialisierte Online-Shops wie Avena, bei denen der Gesundheitsaspekt an erster Stelle steht, das modische Design bei den bequemen Schuhen, Kleidung und Wäsche jedoch nicht zu kurz kommt. Dort finden sich unter anderem sogenannte Hallux-Schuhe oder Waldläufer-Sandalen, die den Füßen durch den weiten Schnitt am Vorderfuß ein Extra an Komfort bieten.

Barfuß-Park Lüneburger Heide

Bequeme Schuhe sind für den Alltag die geeignetsten Begleiter, um seinen Füßen etwas Gutes zu tun. Wer gesunde Füße hat, kann deren Muskulatur zusätzlich mit regelmäßigem Barfußlaufen stärken und sensibilisieren. Ein geeigneter Platz für das Barfußlaufen in der Region Hamburg ist der weitläufige Barfuß-Park Egestorf in der Lüneburger Heide, der etwa 40 Autominuten entfernt liegt. Über verschlungene Pfade mit Naturböden lassen sich 60 Erlebnisstationen erlaufen. Nicht nur die Tastsinne der Füße stehen hier im Vordergrund, denn auch der restliche Körper kann sich in der idyllischen Umgebung regenerieren. Den Alltags-Stress kann man hier komplett hinter sich lassen.

 Foto: Toa Heftiba

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