Dem Dauerstress den Kampf ansagen

Stress - Mann auf CouchStress Foto: Nik Shuliahin / unsplash.com CCO Creative Commons

Job, Familie und Freizeit unter einen Hut zu bekommen, kann in Zeiten ständiger Erreichbarkeit und Selbstoptimierung zu einem stressigen Balanceakt werden. Dann bietet oft nicht einmal der langersehnte Urlaub Erholung. Burn-Out, Depressionen und stressbedingte Krankheiten sind in den letzten Jahren zu einem Volksleiden geworden und Folge dauerhafter Überlastung – kein Wunder, dass sich Emotions-Coaches wie Marion Klimmer über mangelnden Zulauf nicht beklagen können. Wer sich vor stressbedingten gesundheitlichen Folgen schützen möchte, sollte dem Dauerstress den Kampf ansagen.

Stress beginnt im Kopf

Gerät man unter Stress, schüttet der Körper Hormone aus, die ihn in Alarmbereitschaft versetzen. Die Muskeln sind angespannt und der Puls beschleunigt sich. Ist die Stresssituation vorüber, entspannen wir uns wieder. Bleibt der Stress jedoch über einen längeren Zeitraum bestehen, steht der Körper unter permanenter Anspannung. Und das kann ernsthafte physische und psychische Folgen haben, die von Energielosigkeit bis hin zum Burn-Out oder sogar Herzinfarkt reichen.

Doch man ist diesem Stress nicht hilflos ausgeliefert. Der Körper reagiert nur darauf, was sich im Gehirn abspielt – Stress beginnt also im Kopf. Bewertet man seine momentane Situation als besonders stressig, schaltet der Körper sofort in den Alarmmodus. Atmet man jedoch tief durch und versucht seine Gedanken in positive Bahnen zu lenken, entspannt er sich wieder. Um dahin zu gelangen, braucht man einen Stressausgleich, ein wenig Übung und Geduld.

Den Schweinehund überwinden – Sport treiben

Der Klassiker des Stressausgleichs ist die körperliche Betätigung. Sport und Bewegung helfen Dauergestressten, einen Ausgleich zu finden. Auch bewusste Entspannung und Meditation fahren Körper und Gedanken herunter und ermöglichen es, danach wieder durchzustarten. Wichtig ist es, dem Körper die nötige Ruhe zu gönnen und nicht in Panik zu verfallen, wenn alles droht zu viel zu werden. Wem die Anspannung über den Kopf wächst, der kann es mit beruhigenden Tees, Johanneskraut oder den sogenannten Rescue Bachblüten versuchen. Diese Hilfsmittel auf pflanzlicher Basis helfen dabei, sich in emotionalen Notfällen zu entspannen und sind auch als „Notfalltropfen“ bekannt.

Letztendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden, Stress im Leben zu reduzieren, um keine ernsthaften Folgen für Körper und Seele zu riskieren. Besonders wichtig ist es jedoch, sich des Stresslevels bewusst zu werden und aktiv dagegen anzukämpfen.

 

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