Geht Fast Food auch gesund? Tipps und Rezepte ohne Kohlenhydrate

Burger mit Pommes FritesBurger mit Pommes Frites Photo by sk on Unsplash

Fast Food – lecker und gesund? Es kommt wieder immer darauf an.

Ihre Freunde bestellen Burger, Pizza, Pasta und Co. und Sie sitzen daneben und essen einmal wieder Salat. Wenn Sie sich gesund und kohlenhydratarm ernähren möchten, müssen Sie allerdings nicht gänzlich auf die sündhaften Speisen verzichten.

Nicht nur Low Carb-Fans finden in dem folgenden Artikel leckere und gesunde Fast Food-Rezepte sowie weitere Informationen zum Thema.

Kohlenhydrate weglassen und gesundes Fast Food essen

Fast Food bedeutet nicht zwangsläufig „Schrottessen“. Das wollen wir heute anhand ausgewählter Fast Food-Rezepte beweisen:

  • Pizza Caprese mit Blumenkohl-Chia-Boden: Pizza ist ein Fast Food-Klassiker und mit einem leckeren Low Carb-Boden auch noch total gesund.
  • Zucchini-Spaghetti mit Sesam-Lachs: Diese speziellen Nudeln haben bedeutend weniger Kohlenhydrate und machen genauso glücklich und zufrieden wie klassische Pasta.
  • Der Low Carb Big Mac Salat ist eine leckere und gesunde Alternative zum klassischen Burger.

Auf fast nichts verzichten

Theoretisch muss man auf fast nichts verzichten, wenn man Fast Food liebt, aber dennoch auf seine Figur achten möchte. Low Carb-Alternativen machen es möglich. Denn Low Carb bedeutet nämlich nicht, komplett auf Kohlenhydrate zu verzichten. Sie müssen lediglich reduziert (maximal 150 g täglich) und / oder durch eine gesunde Variante ersetzt werden.

Darum ist Fast Food so ungesund

In der Regel ist Fast Food sehr fettig, salzig, süß und extrem kalorienlastig. Gleichzeitig enthält Fast Food kaum Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Deshalb führt ein häufiger Fast Food-Konsum oft zu gesundheitlichen Problemen wie Fettleibigkeit und Diabetes und ist in hohem Maße für eine deutliche Gewichtszunahme verantwortlich.

Deutliche Gewichtszunahme

Schon kleine Portionen enthalten unheimlich viele Kalorien. Und häufig setzt das Sättigungsgefühl erst ein, wenn schon viel zu viel Fast Food verspeist wurde. Im Anschluss folgt dann das sogenannte “Fresskoma”. Das Fett und der Zucker wird letztlich als Körperfett gespeichert.

Da außerdem – wie bereits erwähnt – kaum Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind, wird der Stoffwechsel ausgebremst. Wer sich also häufig dem Fast Food hingibt, muss mit Übergewicht und im schlimmsten Fall mit Stoffwechselerkrankungen rechnen!

Herzkrankheiten, Diabetes und Abhängigkeit

Regelmäßiger Fast Food-Konsum kann zu folgenden Beschwerden und Erkrankungen führen:

  • Das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle ist deutlich erhöht.
  • Der Cholesterinspiegel kann ansteigen und zu Gefäßverkalkungen führen.
  • Das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken steigt ebenso.
  • Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker können Allergien hervorrufen.
  • Ein hoher Blutdruck wird gefördert.
  • Das Gehirn kann geschädigt werden.

Auch schnelles Essen ist ungesund

Fast Food landet nicht nur schnell auf dem Teller, sondern auch schnell im Magen. Besonders, wenn man zu wenig kaut. Der Körper kann die Sättigungssignale in so kurzer Zeit nicht wahrnehmen. So nimmt man weit mehr Kalorien zu sich, als man eigentlich benötigt. Die Folge ist, dass das Essen dann unheimlich schwer im Magen liegt und der Körper mit der Verdauung zu kämpfen hat. Denn, dann muss der Magen die Zerkleinerungsarbeit übernehmen und erzeugt dieses schwer im Magen-Gefühl.

Pizza Salami frisch aus dem Ofen
Salami Pizza schmeckt lecker, ist leider eine Kalorienbome Photo by Mariusz Słoński on Unsplash

Mit diesen Regeln isst es sich besser

Wer sich generell ausgewogen und gesund ernährt, kann sich gelegentlich auch Fast Food gönnen. Es sollten allerdings ein paar Regeln befolgt werden:

1.     Weniger Fett ist immer besser:

Soll es ein Hamburger sein, dann greifen Sie besser zu einem einfachen Hamburger und ignorieren den mehrstöckigen Cheeseburger. Eine Gemüsepizza ist eindeutig gesünder als eine Pizza mit fettiger Salami.

2.    Panade weglassen:

Panierte Lebensmittel saugen unheimlich viel Fett auf, weswegen man auf die Panade lieber verzichten sollte. Davon sind insbesondere frittierte Speisen betroffen.

3.    Hört sich komisch an, ist aber so:

Dicke Pommes sind tatsächlich gesünder als dünne, da sie weniger Fett aus der Fritteuse aufnehmen. Eine gute Alternative sind auch Süßkartoffel-Pommes.

4.    Auf süße Getränke und reichhaltige Dips verzichten:

Cola, Fanta oder eine fertig gemischte Apfelschorle? Nein, ein Glas Wasser oder eine leichte O-Saft-Schorle ist wesentlich gesünder und kalorienärmer. Mayonnaise kann gegen einen kleinen Klecks Ketchup oder Senf ausgetauscht werden.

Print Friendly, PDF & Email