Außergewöhnliche Sportswear-Marken punkten bei Hamburger Sportlern

Fitness Training zwei SportlerFitnesstraining Foto: 5132824 (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Sportswear goes Fashion: Diese außergewöhnlichen Sportswear-Marken lassen Hamburgs Sportler gut aussehen

Sportbekleidung galt lange Zeit nicht gerade als modisches Highlight. Bequem und funktional waren eher Adjektive, die zu Trainingsbekleidung aller Art passten. Die sprichwörtliche Jogginghose war dabei eher ein leibhaftig gewordener Mode-Fauxpas als ein Ausdruck von Stil und Modebewusstsein. Die Zeiten haben sich allerdings gründlich geändert und heute ist Sportswear eine modische Stilrichtung, die auch außerhalb der Trainingshalle, des Fitnessstudios oder der Laufbahn ihre Daseinsberechtigung hat. Funktionalität und Stil sind längst keine Gegensätze mehr, sondern eine durchaus stimmige Einheit, die der Sportswear einen festen Platz in den Fashionstores unserer Zeit eingeräumt hat.

Dieser Kurswechsel, der Sportbekleidung in vielen Bereichen des Alltags salonfähig gemacht hat, ist vor allem den angesagten Marken und außergewöhnlichen Labeln zu verdanken, die Sportswear als modischen Stil stetig weiterentwickelt und damit eine Brücke geschlagen haben zwischen höchster Funktionalität und persönlichem Modebewusstsein. Sie haben Sportbekleidung zu einem stilsicheren Ausdruck eines Lebensgefühls gemacht und damit einen völlig neuen und äußerst attraktiven modischen Bereich erschaffen. Drei außergewöhnliche und eher unbekannte Sportswear-Marken wollen wir heute einmal besonders ins Rampenlicht rücken.

Stone Island: Technologie, die begeistert

Die italienische Marke Stone Island ist nicht nur in ihrem Heimatland längst zum absoluten Kult geworden. 1982 gründete Designausnahmetalent Massimo Osti in Modena dieses außergewöhnliche Label, das sich seitdem stetig weiterentwickelt hat. Gemeinsam mit seinem Partner, Carlo Rivetti, der 1983 als gleichberechtigter Teilhaber in das vielversprechende Modelabel einstieg, erschuf Massimo Osti einen Stil, der seinesgleichen sucht. Dabei setzt das kreative und innovative Team vor allem auf außergewöhnliche Materialien und neue Technologien, die die Kollektionen unter dem Namen Stone Island gleichzeitig hoch funktionell, stilsicher und nachhaltig machen.

Nach dem Ausstieg von Massimo Osti im Jahr 1994 hat Stone Island nichts von seiner Kreativität und Schaffenskraft verloren. Carlo Rivetti schlägt mit neuen Kreationen und innovativen Technologien eine Brücke zwischen Tradition und zukunftsweisenden Ideen. Zu den Highlights aus der Feder von Stone Island zählt zweifellos das Ice Jackett, eine Jacke, die bei größeren Temperaturschwankungen ihre Farbe wechselt. Auch Bronze Jackett ist ein echtes Kultobjekt unter Fans von Stone Island geworden. Diese Jacke besteht aus 100 Prozent Edelstahl ist und ist damit äußerst robust und widerstandsfähig.

Einen kleinen Wehrmutstropfen bringt Stone Island allerdings für Modefans mit sich: Bislang konnte das Label sich nicht dazu entschließen, seine außergewöhnlichen Styles und die fortschrittlichen Technologien auch in Damenmode umzusetzen. Bis zum heutigen Tag ist Stone Island ein Label, das sich ausschließlich auf Kollektionen für Herren konzentriert.

Wer jetzt Lust auf den besonderen Stone Island Style bekommen hat, sollte bei der nächsten Shoppingtour im Allike-Trendstore vorbeischauen. Der Shop gehört zu den wenigen lokalen Anbietern, die sich eine direkte Kooperation mit den zukunftsweisenden Technologien und angesagten Styles des italienischen Kultlabels sichern konnten. Dort ist auch das Stone Island Shadow Project Hamburg beheimatet. Im stylischen Shop von Allike im Hinterhof der Hamburger Virchowstraße können die außergewöhnlichen Teile von Stone Island anprobiert und natürlich auch gleich mitgenommen werden.

Morotai: Urban Sports und Ästhetik

Die Sportswear-Trendmarke Morotai ist in Berlin zu Hause. Als echtes Kind der Großstadt setzt das Label auf Urban Sports und damit auf höchste Funktionalität gepaart mit einer außergewöhnlichen Ästhetik. Morotai möchte den sportlichen Look der Großstadt alltagstauglich machen und ist damit bislang äußerst erfolgreich.

Die Designer von Morotai setzen vor allem auf ungewöhnliche und neue Schnitte und kreieren damit in jeder neuen Kollektion den unvergleichlichen Athleisure-Look, der gerade ziemlich angesagt ist.

 

Beinahe ebenso legendär wie die Modetrends aus dem Hause Morotai sind die Werbekampagnen des Labels, die neue Kollektionen und Designs an exotischen Orten wie Island oder Malaysia immer wieder eindrucksvoll in Szene setzen. In den Kampagnen treffen beeindruckende Naturschauspiele und wunderschöne Landschaften auf den unvergleichlichen Stil von Urban Sports Fashion. Durch den starken Kontrast bekommen die Designs des Labels eine faszinierende Tiefe und das Besondere, das jede einzelne neue Kollektion ausmacht, lässt sich eindrucksvoll ins Bild setzen.

Bewegung

Foto: silviarita (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Bekannt wurde das noch sehr junge aber nicht weniger erfolgreiche Ausnahme-Label übrigens durch das Fernsehformat „Höhle der Löwen“. Im Jahr 2017 stellte der Einwanderer Rafy Ahmed den Juroren seine Idee vom Sportswear-Label vor und konnte überzeugen. Gemeinsam mit seinen Mitbegründern Waldemar Wenzel, Werner Strauch und Andreas Maier konnte der heute 29-Jährige sein Startup auf die Erfolgsstraße bringen und Investoren begeistern.

Wer sich selbst ein Bild von den außergewöhnlichen Designs von Morotai machen möchte, findet den angesagten Athleisure-Look bei verschiedenen Ladenketten im Bereich Sportswear natürlich im Online-Handel.

Houdini: Zeitloser Komfort trifft auf echte Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit wird auch in der Modebranche immer wichtiger. Immer mehr Label zeigen Verantwortung und kreieren Mode, die einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Nachhaltigkeit hat auch bei Houdini einen besonders großen Stellenwert. Der Sportswear-Designer möchte Kleidung erschaffen, die ihrem Träger größtmöglichen Komfort bietet und dabei zeitlos und nachhaltig zugleich ist. Ziel des Labels ist es seiner Philosophie zufolge, Designs und Herstellungstechniken zu entwickeln, die so gut sind, dass sie auch nach vielen Jahren noch zeitgemäß sind.

Damit zeigt Houdini, dass es nicht darum geht, sich mit jeder neuen Kollektion komplett neu zu erfinden, sondern etwas Bleibendes zu schaffen. In der schnelllebigen Modebranche ist das Label damit etwas ganz Besonderes.

Houdini steht nach eigenem Credo für Wohlfühlen. Das bedeutet aber nicht nur, dass Kunden sich in den verarbeiteten Materialien und Schnitten wohlfühlen sollen, es geht auch darum, ein Gefühl von Sicherheit und Flexibilität zu vermitteln und damit das Selbstverständnis zu schaffen, dass die Kleidung jeder Herausforderung gewachsen ist, die Temperaturen, Witterung und körperliche Anstrengung mit sich bringen können. Und last but not least ist es das Bestreben der Designer und Entwickler bei Houdini, jedem Kunden das gute Gefühl zu geben, mit dem Kauf dieser Kleidung eine nachhaltige Entscheidung getroffen zu haben, mit der er auch selbst Verantwortung für die Umwelt übernommen hat.

Sport im Freien Foto: Free-Photos (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Das Ziel, das sich Houdini damit gesteckt hat, ist kein kleines. Die vielseitigen und stilsicheren Designs des Labels haben aber inzwischen eine große Fangemeinde und so ganz nebenbei hat das Label auch eine Menge Awards und Anerkennungen einheimsen können. Wenn es um stylische Sportswear mit größtmöglicher Funktionalität und zeitlosem Design geht, sollte der Name Houdini deshalb durchaus genannt werden.

Bildquelle: Abbildung 1: @ 5132824 (CCO-Lizenz) / pixabay.com, Abbildung 2: @ silviarita (CCO-Lizenz) / pixabay.com,  Abbildung 3: @ Free-Photos (CCO-Lizenz) / pixabay.com

 

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