Baseball Bundesliga: Hamburg Stealers, hart gefightet doch es sollte nicht sein

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Auch wenn die Hamburg Stealers die Bonn Capitals in ein Extra-Innig zwangen, am Ende siegte der Tabellenerste mit 9:2 und 4:3

Das die zwei Auswärtsspielw der Hamburg Stealers beim Tabellenführer Bonn Capitals keine leichte Aufgabe waren, war allen im Team klar. Doch die Hamburger haben ihre Haut teuer am Rhein verkauft. Im zweiten Auswärtsspiel zwang das Team von Headcoach David Wohlgemuth den deutschen Vize-Meister und hohen Favoriten in fünf Extra-Innings und verlor nach insgesamt 14 Spielabschnitten sowie mehr als vier Stunden Spielzeit denkbar knapp und unglücklich mit 3:4. Das erste Spiel am Sonnabend hatten die Stealers eindeutig mit 2:9 verloren.

Marlon Jimenez Chayanne
Neuzugang: Marlon Jimenez Chayanne
(c) Hamburg Stealers

Hartes zweites Match am Sonntag

Am Sonntag war Baseball-Krimitime am Rhein angesagt. Lange Zeit führten die Hamburger Diebe durch einen Homerun und Shortstop von Neuzugang Marlon Jimenez Chayanne. Erst im sechsten Inning gelang den Bonnern der Ausgleich. Die Stealers zeigten Haltung, im achten der regulär neun Innings gingen sie wieder mit einem Run von Maximilian Müller in Führung. Doch postwendet gelang dem Bonner Daniel Lamb-Hunt der Ausgleich mit einem Homerun.

So ging es dann auch in die Extra-Innings. Hier punkteten im 13. Inning Sebastian Koch, der einen Wild Pitch nutzte, für die Stealers und die Bonner durch einen Homerun von Terrell Joyce. Der Siegpunkt der Capitals kam schließlich durch einen Homerun von Danny Lankhorst zustande.

Stark auf dem Platz war auch Simon Bäumer, der als Pitcher zu Beginn des achten Innings ins Spiel gekommen war und zwölf der schlagstarken Bonner Schlagmänner per Strikeout zurück auf die Bank,damit sich sich von dem Spielstress mental erholen konnten, schickte. In der Offensive war Marlon Jimenez Chayanne mit drei Hits der erfolgreichste Hamburger.

Das erste Spiel wurde eindeutig von den Bonn Capitals dominiert. Wobei unterm Strich die Hamburger keine schlechte Figur machten. Aber, ihre Probleme in der Effektivität und vier Errors waren eine Steilvorlage für den Bonner Vorsprung.
Mit drei Hits war Marlon Jimenez Chayanne auch hier erfolgreichster Hamburger Schlagmann.

Nach drei Spieltagen stehen auf dem Konto der Hamburg Stealers 2:4 Siege. Jetzt stehen schwächer eingeschätzte Teams auf dem Spielplan. Wenn die Stealers das Leistungsniveau und die Motivation halten, ist noch einiges drin und die Playoffs können noch erreicht werden.

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