Dank Offensivschwäche: Hamburg Stealers kommen punktlos aus Paderborn zurück

Logo Hamburg StealersHAMBURG STEALERS

Baseball-Bundesliga: Der Ausflug in die ostwestfälische Provinz hat sich für die Hamburg Stealers nicht gelohnt. Sie konnten den Paderborn Untouchables keine Punkte abringen.

Defensive gut, aber Offensive zu schwach, das ist das Urteil in Kurzform nach dem Auswärtsspiel der Hamburg Stealers am letzten Samstag gegen die Paderborn Untouchables. Das Team von Headcoach Tim Crow kassierte zwei knappe (0:2 und 1:2) und das ist bitter, auch vermeidbare Niederlagen. Schade, den Stealers gelang es nicht die Paderborner ‚Touchable‘ zu machen.

Die schon gegen Bonn wenig effektive Offensive setzte sich fort. So hatten die Hamburger im ersten Spiel in den letzten Innings mehrere Gelegenheiten, den Ausgleich und sogar die Führung zu erzielen. Doch es gelang ihnen nicht, weil bei besetzten Bases die jeweiligen Schlagmänner keinen Hit zustande brachten.

Das erste Spiel

Da waren die Untouchables konsequenter. Sie ließen ihrem ersten Run im dritten Inning, einen zweiten im achten Spielabschnitt folgen. Dumm gelaufen, denn am Ende hatten die Stealers mit acht Hits zwar drei mehr als die Untouchables zu Buche stehen. Nur die entscheidenden Runs aber nicht hinbekommen. Erfolgreichster Hamburger Schlagmann war Junioren-Nationalspieler Simon Bäumer mit drei Hits vor Michael Kujoth (zwei).

Gianny Fracchiolla, der glücklicher Weise starten konnte, überzeugte als Starting Pitcher in seinen fünf Innings mit nur einem Run und zwei Hits gegen sich, aber sieben Strikeouts gegen die Paderborner Batter. Ihm folgte auf dem Mound Simon Bäumer, der einen Run und drei Hits zuließ und zwei Strikeouts warf.

Das zweite Spiel

Schon beim zweiten Inning kamen beide Teams schon zu jeweils einem Run. Bis ins neunte und regulär letzte Inning stand es 1:1. Nachdem die Stealers erneut Chancen zur Führung ungenutzt gelassen hatten, führte der Paderborner Run zum 2:1 zum Walk-off-Sieg der Ostwestfalen. Nur Max Pfeifer und Pontus Byström mit je zwei Hits waren erfolgreich. Dustin Ward warf als Pitcher ein Complete Game, dabei gelangen ihm nicht weniger als 16 Strikeouts gegen die Paderborner Batter. Doch in der Summe war das einfach viel zu wenig.

„Wir haben in beiden Spielen ein herausragendes Pitching gezeigt. Aber am Schlag haben wir es verpasst, bei Läufern auf Base die entscheidenden Hits zu landen. Daran müssen wir unbedingt arbeiten und uns verbessern“, sagte nach den Spielen Tim Crow (Headcoach Hamburg Stealers).

Es geht um gefühlt doppelte Punkte gegen die wildgewordenen Bauern

Nächstes Wochenende stehen für die Stealers zwei Derbys gegen die Dohren Wild Farmers (Landkreis Harburg) auf dem Programm. Die wilden Bauern hatten letzten Samstag ihre beiden Spiele in Solingen verloren. Sie stehen mit 2:4 Siegen in der Tabelle als Sechste einen Platz vor den Stealers (1:5).

Am Sonnabend (28. April) findet das erste Spiel von 14.00 Uhr an in Dohren statt. Spiel zwei wird am Sonntag (29. April um 14.00 Uhr das erste Saisonheimspiel der Stealers im Ballpark am Langenhorst in Hamburg-Niendorf sein. Jetzt zählen keine Ausreden mehr, jetzt sollten die Stealers liefern.

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