Die Bremen Docker leisteten sich einen peinlichen Auftritt bei den Hamburg Stealers

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Nur neun Bremer traten bei einer Tour d’embarras zum Saisonende in Hamburg an. Das Spiel endet vorfristig mit einem unsportlichen Eklat.

Abstieg heißt sportlicher Mißerfolg und geht meist einher mit einem schlechtes Mannschaftsklima, mangelhaftes Fairplay und Verlust von sportlicher Haltung.

Auch der Baseball-Bundesliga Nord Absteiger Bremen Dockers macht davon leider keine Ausnahme. Das letzte und Nachholspiel bei den Hamburg Stealers am vergangenen Sonntag war ein Spiel, das eigentlich gar nicht ging, auch wenn es die Stealers mit 9:0 als Sieger beendet haben.

Zufälle gibt es, man glaubt es kaum

Am letzten Sonntag hatten sich nur neun Spieler(!) aus Bremen eingefunden. Also für jede zu besetzende Position auf dem Spielfeld ein Spieler.

Dann kam es noch dicker. Nachdem die ersten drei Spieler im Halbinning an den Schlag gekommen waren und ihre Schläge als AUS gewertet wurden, meldeten sich die drei Bremer beim Schiedsrichter als verletzt. Wirklich drei ganz tragische Zufälle. Somit war eine Spielfortsetzung nicht möglich.

„Die Bremer hatten dieses Vorgehen bereits am vergangenen Wochenende bei unseren Spielen bei den den Schiedsrichtern angekündigt. Deshalb waren wir einigermaßen darauf vorbereitet. Es ist schade, dass in unserer Sportart, die wir so lieben, dies sogar in der Ersten Bundesliga passiert.“

Headcoach David Wohlgemuth

Anzunehmen ist, das die Bremer wohl nicht einmal die Duschen genutzt haben. Wenn doch, dann hätten sie nur kaltes Wasser nach so einer Nummer verdient. Irgendwie passt das zu den Bremern im allgemeinen wie besonderen. Denn bekanntlich ist der schönste Ort in Bremen die Autobahnauffahrt nach Hamburg.

Egal, die Stealers machten das beste draus und traten mit zwei gemischten Mannschaften an. Das machte einfach Spaß.

Jetzt steht auch amtlich fest, dass die Hamburg Stealers wieder der Play-down König der Baseball-Bundesliga Nord sind. Damit hat der ehrgeizig gestartete David Wohlgemuth nicht das gesteckte Saisonziel erreicht.

Zum Schluß des Spieltages hieß es: Party, Party, Party. Den Feste soll man so feiern, wie sie fallen sagt die Hamburger Baseball Community

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