Die bekanntesten Spieler des Hamburger SV

Blick ins Hamburger VolksparkstadionDie Heimat des HSV - das Volkspark Stadion in Hamburg Bild von Peter Wiegel auf Pixabay

Der 1919 gegründete Hamburger SV ist einer der größten Vereine im Land und belegt auf der Liste der mitgliederstärksten Sportvereine Deutschlands mit seinen über 84.000 Angehörigen Platz neun. Aus Hamburg stammen sowie zahlreiche Fußballlegenden, als auch neue Generationen von Spielern die viel zur stark ausgeprägten Fußballtradition und -kultur dieses Vereins beigetragen haben.

Der Hamburger SV spielte von seiner Gründung insgesamt 99 Saisons hintereinander in der höchsten Ligastufe des deutschen Fußballs und ist bis zur Bundesliga-Saison 2017/18 nie abgestiegen, so lange, wie keine andere deutsche Mannschaft. Sechsmal wurde der HSV in seiner Geschichte Deutscher Meister im Fußball sowie dreimal DFB-Pokalsieger. Der Hamburger SV rühmt sich auch mit zwei europäischen Titel, dem Europapokal der Pokalsieger und dem Europapokal der Landesmeister. Auf der langen Liste der großartigen „Rothosen“-Torkanonen haben einige Namen ihren Platz für immer gefestigt.

Uwe Seeler Hamburg (c) Uwe Seeler
Uwe Seeler Hamburg hat auch andere Titel gewonnen im Jahr 2012 wurde er Großvater des Jahres 2012 (c) Uwe Seeler

Uwe Seeler

Durch und durch Hamburger wurde Uwe Seeler am 5. November 1936 in Hamburg geboren. Rasch wechselte er in die Jugendabteilung des HSV und stürmte durch die Altersklassen, bevor er 1953 sein Debüt für die erste Mannschaft gab – volle zehn Jahre vor der Gründung der Bundesliga. Sein geliebtes Hamburg ehrte „Uns Uwe“ mit einem Denkmal seines rechten Fußes außerhalb des Volksparkstadions. Aber der Publikumsliebling Seeler war ein wahrhaftig leistungsfähiger Stürmer.

In 476 Ligaspielen erzielte er für seinen Heimatverein 404 Tore. Davon wurden 137 in der Bundesliga erzielt, womit er auf Platz 18 der ewigen Torschützenliste der Liga steht. Seeler war auch ein vollwertiger Nationalspieler und erzielte in 72 Einsätzen für Westdeutschland 43 Tore. Genau wie Pele, der Seeler 2004 zu einem der 125 größten lebenden Spieler ernannte, nahm er an denselben vier FIFA-Weltmeisterschaften teil. Seine außerordentlichen Leistungen am Terrain und sein liebliches Gemüt machen ihn zum absoluten Fußballstolz Hamburgs wurde der heute 85-Jährige zu jedermanns Freude 2003 als erster Sportler zum Hamburger Ehrenbürger ernannt.

Traumpaar Manfred Kaltz und Horst Hrubesch

Außenverteidiger Manfred „Manni“ Kaltz trat insgesamt 581 Bundesliga-Spiele für den Hamburger SV an, welche bis heute die zweithöchste Summe eines Einzelspielers in der Bundesliga-Geschichte ist. Als Experte im Elfmeterschießen erzielte der Hamburger Fanliebling 53 seiner 76 Tore per Elfmeter und ist damit der erfolgreichste Elfmeterschütze der Historie der Bundesliga. International gehörte er zum Kader, der 1980 die UEFA-Europameisterschaft gewann.

Kaltz war berühmt für seine Rechtsflanken, die mit der Zeit anhänglich „Bananenflanken“ genannt wurden. Diese Technik beruhte auf so viel Spin, dass sich die Flanken wie eine Banane krümmten. Manni Kaltz und Stürmer Horst Hrubesch entwickelten zusammen eine Siegerpartnerschaft, die Hrubesch einmal mit den Worten „Manni Banane, ich Kopf, Tor“ erklärte. Von seinen insgesamt 96 BL-Toren für den HSV enthielten viele gerade diese Kaltz-Flanke, die Hrubesch ins gegnerische Tor köpfte. Manfred Kaltz hält jedoch noch einen Bundesliga-Rekord, denn gemeinsam mit Nikolče Noveski traf er sechs Eigentore in seiner BL-Karriere. Horst Hrubesch hingegen war in der Saison 1981/82 mit 27 Treffern Bundesliga Torschützenkönig. Der irische Fernsehkommentator Jimmy Magee beschrieb Hrubesch einmal als „den Mann, den sie ‚das Monster‘ nennen“ und er gilt als einer der tödlichsten Kopfballspieler der Bundesliga-Geschichte. In seinen 194 Auftritten für den HSV erzielte er 117 Tore.

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Sergej Barbarez

In seiner ersten Saison im Volksparkstadion wurde er mit 22 Toren Torschützenkönig, bevor er 2003 mit dem HSV zum Gewinn des Ligapokals verhalf. Insgesamt erzielte der vielseitige Angreifer 66 Bundesliga-Tore für die Rothosen. 96 Erstligatore machen ihn zum zehnthöchsten ausländischen Torschützen der Bundesliga-Geschichte.

Thomas von Heesen und Horst Schnoor

Mittelfeldspieler Thomas von Heesen trat mit Hamburger 368 seiner insgesamt 378 Bundesliga-Spiele an und feierte mit dem HSV 1983 mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister. Torwartlegende Horst Schnoor hat von 1952 bis 1967 insgesamt 507 Pflichtspiele in Meisterschaft, Pokal und Europacup abgeschlossen, womit er bis heute auf dem 3. Platz gleich hinter Manfred Kaltz (744) und Uwe Seeler (587) liegt.

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