Die Hamburg Stealers haben ihr Klassenziel erreicht

Baseballspieler hält zwei BälleSymbolbild Baseball Photo by Jose Morales on Unsplash

Baseball Bundesliga Nord: Die Hamburg Stealers schafften mit dem Double gegen den Tabellenletzten Berlin Flamingos ihre Pflichtaufgabe und erreichten ihr Saisonziel einer ausgeglichenen Punktebilanz.

Mit zwei Heimsiegen schlossen die Hamburg Stealers die Corona-bedingt
verkürzte Saison der Baseball-Bundesliga Nord ab. Mit 11:0 (in sechs Innings) im ersten Match und 5:1 im zweiten Match gewannen die Stealers klar und deutlich im Ballpark Langenhorst. Das Saisonziel einer ausgeglichenen Punktebilanz von 7:7 Siegen wurde damit von Headcoach David Wohlgemuth mit seinem Team erreicht. Wie im Vorjahr bedeutete das Rang fünf unter den acht Teams.

Von der Play-offs ist man weit entfernt, denn nur die Tabellenersten und -zweiten aus dem Norden und Süden spielen um die Meisterschaft. Das Viertelfinale entfällt aus Zeitgründen.

Das erste Match

Marc Harder war der herausragender Spieler des ersten Matches. Der Infielder schlug als allererster Batter seines Teams einen Solo-Homerun. Im sechsten Inning beförderte er beim Spielstand von 7:0 und geladenen Bases den Ball erneut über den Outfieldzaun, was auf einen Schlag vier weitere Punkte für die Stealers einbrachte.

Aufgrund der Ten-Run-Rule war das Spiel damit frühzeitig beendet. Als Starting Pitcher bot Maximilian Müller eine starke Leistung, ließ keinen gegnerischen Run und lediglich drei Hits sowie zwei Walks zu. Ihm gelangen drei Strikeouts

Das zweite Match

Im zweiten Spiel wachten die rosa Vögel aus Berlin auf und konnten das Spiel ausgeglichener gestalten. Sam Belisle-Springer überzeugte erneut als Starting Pitcher. Bei jeweils einem zugelassenen Run, Hit und Walk warf er vier Strikeouts.

Der Kanadier sicherte sich damit im siebten Spiel seinen fünften Win und untermauerte so, dass er einer der besten Pitcher der Liga ist. Jerome Rousseau glänzte mit einem Homerun im zweiten Inning in der Offensive und erspielte eine 1:0-Führung. Drei der zehn Stealers-Hits gingen auf das Konto von Przemyslaw Paluch.

Unterm Strich ist die Strategie von David Wohlgemuth auf eigene und ergo junge Talente zu setzen aufgegangen. Wie das ganze in der nächsten Saison auszuschauen wird, ist noch vollkommen offen. Doch Spielpraxis in der höchsten deutschen Spielklasse ist auf keinen Fall eine schlechte Ausgangsbasis. Sicher, die Planung hat im Frühjahr ganz anders ausgesehen, doch Corona hat eben alles durcheinandergewürfelt und alle Planungen zunichte gemacht.

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