Ende der Winterpause: Hoffnung für den HSV

SV-Heimtrikot für die Spielzeit 2016-17So sieht das HSV-Heimtrikot am Samstag gegen Wolfsburg und in der kommenden Spielzeit 2016-17 aus. Foto: obs/HSV Fußball AG

Die letzte Hinrunde der Bundesliga war für jeden HSV-Fan eine verdammt schwere Zeit

Nachdem die Saison für den Hamburger SV denkbar schlecht begann und man den Bundesliga-Dino vielerorts bereits abgeschrieben hatte, konnte das Team von Trainer Markus Gisdol das Jahr 2016 doch noch versöhnlich beenden. Das Ziel für 2017 ist jedenfalls klar: Der positive Trend soll fortgesetzt werden. Helfen soll dabei unter anderem eine neue Innenverteidigung.

Drei Siege aus den letzten sechs Spielen

Es grenzt beinahe an ein Wunder, dass man in Hamburg nach dem vollkommen missglückten Saisonstart nun wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken kann. Einen großen Anteil daran hat sicherlich die Neubesetzung des Trainerpostens nach dem 5. Spieltag – auch wenn es einige Spiele dauerte, bis die durch Markus Gisdol eingeführten Neuerungen Wirkung zeigten. Die Bilanz der letzten Spieltage in der Bundesliga kann sich jedoch sehen lassen: Von den vergangenen sechs Partien verlor der HSV nur eine und konnte sogar drei Siege einfahren.

Der VFL Wolfsburg erwartet den HSV

Im ersten Spiel nach der Winterpause, das im Übrigen noch zur Rückrunde gehört, geht es für die Rothosen nun am Samstag (21. Januar um 15:30 Uhr) nach Wolfsburg. Natürlich will man inder Volkswagen-Stadt punkten. Nicht nur für die Anhänger der beiden Teams ist die Partie dabei interessant. Auch für die Fans von Fußballwetten ist dieses Nord-Derby interessant. Die Buchmacher sehen den VFL Wolfsburg nämlich recht deutlich im Vorteil. Obwohl er mit 16 Zählern lediglich drei Punkte mehr auf dem Konto hat als der Hamburger SV. Der Anbieter Comeon bietet außerdem attraktive Bonusangebote in 2017, was das Tippen abgesehen vom Spaß an der Sache besonders attraktiv macht. Ob sich die Bemühungen des Hamburger SV auf dem Transfermarkt wirklich auszahlen werden, wissen wir allerdings – wie immer – erst nach dem Abpfiff.

Veränderungen in der Innenverteidigung

Während die Offensive des HSV bislang überzeugen konnte, wackelte die Abwehr immer wieder gewaltig. Kein Wunder also, dass man hier Nachholbedarf sah. Gehen musste der Innenverteidiger Cléber Reis. Er verließ in der Winterpause für eine Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro den Verein und wechselte zum FC Santos in seinem Heimatland Brasilien. Nicht mehr zum Team gehört außerdem Skandalprofi Emir Spahic, der mit sofortiger Wirkung freigestellt ist.

Den Abgängen gegenüber stehen zwei neue Innenverteidiger: Vom 1. FC Köln kam Mergim Mavraj für eine Ablösesumme von 1,8 Millionen Euro. Zudem wurde erst vor wenigen Tagen die Verpflichtung von Kyriakos Papadopoulos bekanntgegeben. Der 24-jährige Grieche, den Bayer Leverkusen erst im vergangenen Sommer an RB Leipzig verliehen hatte, soll die Mannschaft bis zum Saisonende ebenfalls auf Leihbasis verstärken. Der Transfer des von HSV-Coach Markus Gisdol geschätzten Innenverteidigers ist für den HSV jedoch nicht ohne Risiko. Papadopoulos war in den vergangenen Spielzeiten vom Verletzungspech verfolgt. Im November ist er gerade erst am Knie operiert worden.

 

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